Autor: Alexandra Schmelzer

Welcome Home Session – Ostersonntag

Der Herr ist auf erstanden! – Er ist wahrhaftig auferstanden!

Frohe Ostern Euch allen! Wir feiern dieses einmalige Erlebnis mit einer neuen Welcome Home Session. Auf Facebook könnt Ihr um 10 Uhr, 16 Uhr und 19 Uhr bei einer Watch Party live mit anderen feiern. In den letzten Tagen haben das schon viele gemacht, und es war witzig und schön, dass wir wenigstens virtuell zusammen sein konnten.

Morgen gibt’s dann die letzte Welcome Home Session zu Ostern 2020. Seid gesegnet, bleibt gesund und haltet Abstand.

Welcome Home Session Karsamstag

Heute geht es weiter mit den Welcome Home Sessions: Wir feiern den Karsamstag.

Die Playlist mit allen Sessions findet Ihr hier.

Auf Facebook gibt es übrigens jeden Tag die aktuelle Session als Watch Party. Um 10 Uhr, 16 Uhr und 19 Uhr könnt Ihr live mit anderen teilnehmen. Schaut doch mal rein und hinterlasst uns einen Kommentar als Gruß.

Falls Du Dir wünschst, dass jemand für Dich betet, oder Dich nach einem ermutigenden Gespräch sehnst, findest Du hier mehr Infos über verschiedene Angebote: https://jesusfreaks.de/seelsorge-prophetie-und-gebet/

 

Welcome Home Session Karfreitag

Die Welcome Home Sessions bringen die Ostergottesdienste der Jesusfreaks zu dir nach Hause. Sie sind als Mitmach-Gottesdienste ausgelegt. Trau dich vor dem Bildschirm mit zu singen, mit zu beten und zuzuhören. Lasst uns auf diese Weise Gemeinschaft haben. Um das ganze live in der Gemeinschaft zu erleben, nutzt gern die Kommentarfunktion um miteinander zu Chatten. Wir sind jeden Tag 10 Uhr, 16 Uhr und 19 Uhr für diese gemeinsamen Gottesdiensterlebnisse online. So kann jeder dabei sein, wenn es ihm am besten passt.

Auf Youtube gibt’s auch eine Playlist, in der die Sessions nach und nach veröffentlicht werden und auch später noch verfügbar sind.

 

Welcome Home Session – Gründonnerstag

Die Welcome Home Sessions bringen die Ostergottesdienste der Jesusfreaks zu dir nach Hause. Sie sind als Mitmach-Gottesdienste ausgelegt. Trau dich vor dem Bildschirm mit zu singen, mit zu beten und zuzuhören. Lasst uns auf diese Weise Gemeinschaft haben.

Freakstock 2020 abgesagt

Wegen der Coronasituation muss leider auch das Freakstock 2020 abgesagt werden. Auf der Homepage schreibt das Team dazu:

„Wir haben immer noch ganz viel Spucke an den Händen, weil wir schon kräftig an der Vorbereitung für das Freakstock 2020 waren. Verträge wurden entworfen, Flyer, Poster und Webseite überarbeitet, Ämter kontaktiert, Bands angefragt.
Die letzten vier Wochen haben wir die weltweite Entwicklung der Corona-Pandemie bangend beobachtet. Jetzt ist es leider so gekommen, dass wir uns in einem erweiterten Team dazu entschlossen haben, dass das nächste Freakstock erst 2021 sein wird.
Die offensichtlichen, vermuteten und noch nicht zu erahnenden Folgen der Corona-Krise haben uns diese Entscheidung treffen lassen. Angefangen bei der Frage, ob sich bis Ende Juli die Gesamtsituation stabilisiert hat, inwieweit sich die Pandemie auf Beschränkungen von Veranstaltungen durch Ämter auswirkt, über die Frage von Auswirkungen auf Zulieferung und Dienstleistung bis hin zur Frage nach den gesundheitlichen und/oder finanziellen Auswirkungen, die wir verantworten müssten.
Dennoch wird unsere Arbeit nicht komplett still stehen. Wir werden weiterhin planen, tüfteln, uns mit den Menschen auseinandersetzen die finanziell auf Freakstock angewiesen sind und versuchen ein umso schöneres Freakstock zu basteln. Es wäre total ermutigend, wenn Ihr uns dabei mit Euren Ideen, Gebet oder/und Spende unterstützt.
Auf daß das Freakstock weiterhin sozialverträglich bleibt und unsere Vorfreude – nun etwas länger während – in einem überwältigenden Freakstock 2021 mündet.

Hier unsere Bankverbindung für Spenden:
Jesus Freaks Deutschland e. V.
Freakstock
Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold
BIC DGPBDE3MXXX
IBAN DE80 4726 0121 8281 1631 00“

Statement des BLT zur Corona-Situation

Liebe Jesus Freaks,

wie schnell sich unsere Welt ändern kann, wie sich Prioritäten verschieben können und auf einmal ganz andere Dinge wichtig sind als vorher, haben uns die letzten Wochen deutlich vor Augen geführt. Ganz egal, ob du das mit dem Coronavirus ernst nimmst oder nicht oder welchen Virologen du am glaubwürdigsten findest: Du wirst zugeben, dass schon jetzt vieles nicht mehr so ist, wie es noch vor kurzem war. Und noch weniger können wir uns gerade vorstellen, was die nächsten Monate uns noch bringen werden.

Was das mit uns macht, hat sich in den letzten Wochen schon abgezeichnet. Die erzwungene Entschleunigung, die zusätzliche freie Zeit zu Hause hat bei Manchem schon viele Ideen und Kreativität freigesetzt. Die wir seit Jahren darüber reden, dass wir unbedingt präsenter sein müssten in den sozialen Netzwerken, suchen jetzt die passenden Kanäle, über die wir Inhalte teilen. Es entstehen neue Formen von Gottesdienst, Kleingruppentreffen, gemeinsame Zeit. Und das alles ist gerade erst der Anfang… es gibt noch so viel mehr zu entdecken.

Und dann die Kehrseite des Ganzen: Menschen, die aufeinander hocken und an ihre Grenzen kommen. Menschen, die alleine sind und vereinsamen. Menschen, die Sorgen und Ängste haben, wenn sie an die Zukunft denken, an ihren Job, ihre wirtschaftliche Existenz. Einige von uns haben sich in den letzten Jahren etwas aufgebaut und fragen sich wahrscheinlich, ob das noch Bestand hat.

Freut euch über die Hoffnung, die ihr habt. Wenn Nöte kommen, haltet durch. Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen. Helft Gläubigen, die sich in einer Notlage befinden; lasst sie mit ihrer Not nicht allein. Macht es euch zur Aufgabe, gastfreundlich zu sein. (Römer 12,12-13 NGÜ 2011)

Dies Bibelwort aus dem Brief von Paulus an die Römer scheint in der aktuellen Situation so passend und unpassend zugleich zu sein. Wie sollen wir denn momentan gastfreundlich sein, wenn Social distance das Gebot der Stunde ist?

Andererseits kriegen wir gerade ein Gefühl dafür, was es bedeutet, dass Nöte kommen und wir durchhalten sollen. Nein, uns ist nicht die Zusage gegeben worden, dass wir ein Leben haben werden, in dem alles immer super läuft und wir gut gelaunt, gesund und wohlhabend von einem Erfolg zum nächsten rennen. Stattdessen steht hier, dass es Notlagen geben wird und dass Menschen alleine sein werden.

Unsere Aufgabe ist es, niemanden mit seiner Not allein zu lassen und Gastfreundschaft zu leben. Ich hab schon viel überwältigende Gastfreundschaft erleben dürfen. Und das Entscheidende war nicht unbedingt, wie gut der Kaffee geschmeckt hat oder wie gemütlich das Bett war, in dem ich übernachten durfte. Was hängen geblieben ist, ist die Herzlichkeit, mit der Menschen mich willkommen geheißen haben, mir zugehört haben, mit mir zusammen gelacht haben oder meine Sorgen ernst genommen haben. Wie ich etwas von ihrem Leben mitbekommen durfte, und sie etwas von meinem.

Das können wir auch in dieser Zeit leben und erfahren, mit allem, was uns an technischen Möglichkeiten zur Verfügung steht. Nur den Kaffee muss sich dann vorerst jeder selber kochen.

Unsere Jesus-Freaks-Welt mit ihren regelmäßigen Veranstaltungen und Angewohnheiten wird sich in diesem Jahr noch mal stark verändern. Ja, in den letzten Jahren hat sich sowieso einiges verändert, aber diesmal werden auf einmal alle unsere Pläne und Überlegungen durcheinander geworfen, in Frage gestellt oder aufgeschoben. Was tun wir mit dem Freiraum, der dadurch entsteht? Lasst uns mutig durch die Türen gehen, die sich gerade öffnen und die Möglichkeiten nutzen, die wir haben. Wir sind kein großartiger Gemeindeverband, wo jeder für sich vor Ort das irgendwie schon macht. Sondern wir sind eine Gemeinschaft unterschiedlichster Gruppen und Einzelpersonen, die sich aber zum Teil schon seit vielen Jahren und über große Distanz hinweg miteinander verbunden fühlen. Lasst uns diese Ressource nutzen in der Zeit, die vor uns liegt. Wir brauchen uns jetzt gegenseitig, vielleicht mehr als je zuvor.

Und die Welt um uns herum braucht uns auch. Unsere Aufgabe ist es, niemanden mit seiner Not allein zu lassen, egal woher jemand kommt und woran er glaubt. Das Angebot von Jesus steht: „Kommt her zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen!“ (Mt 11,28 NGÜ).

Wir wünschen euch für die kommende Zeit viel Segen, Frieden und Hoffnung!

Hans für das Bewegungsleitungsteam der Jesus Freaks (mit Iwona und Gerd)

Absage Educamp April 2020

Aufgrund der aktuellen Situation muss das Educamp im April abgesagt werden. Aiko schreibt dazu:

„Hallo zusammen.

Da wir ja alle derzeit unsere Reisetätigkeiten auf ein absolutes Mindestmaß beschränken sollen, kommen auch wir unserer Verantwortung nach und sagen hiermit das nächste Educamp hiermit ab.

Der nächste Termin ist der 09. – 11.10.2020. Diesen Termin dürft Ihr euch gerne schon vormerken.

Nutzt die kommende Zeit um Euch und eurem Umfeld (soweit es euch gut geht) etwas gutes zu tun und wieder mehr mit unserem Schöpfer in Kontakt zu gehen.

Seid gesegnet und seid ein Segen
Herzliche Grüße

Aiko“

Online-Gottesdienste & andere Angebote

Liebe Freunde,

im Moment sind die sozialen Netzwerke voll mit Postings und Nachrichten über die Coronaviruskrise. Das öffentliche Leben in Deutschland wurde stark eingeschränkt, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Auch die meisten Gottesdienste fallen aus. Das ist schade, aber eine wichtige Maßnahme, um uns gegenseitig zu schützen. Gottseidank gibt es viele schöne Angebote im Internet, bei denen man Predigten und Lobpreis hören oder sogar ganze Gottesdienste per Livestream verfolgen kann. Hier mal ein paar Vorschläge:

Auf Facebook, Instagram, Youtube gibt’s bestimmt noch mehr – teilt Eure Empfehlungen gerne in den Kommentaren.

Und noch mal zum Coronavirus: Seid aufmerksam und lasst Euch keine Angst machen. Passt gut auf Euch und die Menschen um Euch herum auf. Befolgt die Anweisungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html und achtet darauf, was Eure Stadtverwaltung, Euer Arbeitgeber etc. vorgeben. Verfolgt und teilt nur seriöse Quellen. Betet und vertraut auf Jesus. Er ist bei uns, alle Tage.

Update aus Lesbos

Heute meldet sich nochmal Thea von den Jesus Freaks Leipzig mit einem kleinen Update aus Lesbos.
Ich bin nun seit guter eine Woche hier und die Ereignisse haben sich seitdem und schon davor überschlagen.
Nach wie vor hängen mittlerweile ca. 20.000 Menschen monate, eher jahrelang in Lagern wie Moria fest. Ein Ort, der von Amnesty International als “KZ-ähnlich” beschrieben wird. Ein Ort der Gewalt, der Unterversorgung. Ein Ort, an dem sich Kinder nicht selten versuchen das Leben zu nehmen.

Die Öffnung der Grenzen von Seiten der Türkei hat dazu geführt, dass der griechische Grenzschutz plötzlich freigedreht ist. So gibt es Bilder und Berichte von massivem Einsatz von Tränengas, auch gegen Kinder. Es wird geschossen, als Abschreckung. Dabei soll jedoch mindestens ein Mensch gestorben sein. Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, liegt am Hafen von Mytilene/Lesbos ein großes Militärschiff – vollgepackt mit mehreren hundert Geflüchteten, denen bei ihrer Ankunft der Anspruch auf einen Asylantrag verwehrt wird. Eine Familie davon hat letzte Woche ihr Baby verloren – es ist auf dem Weg im Meer ertrunken.

Hinzu kommt, dass seit zwei Wochen ein rechtsradikaler, gewaltvoller Mob an Griech*innen und internationalen Rechtsextremen durch die Straßen zieht. Sie blockieren die Straße nach Moria, und errichten Checkpoints. Sie ziehen durch die Straßen und zerstören Häuser und Autos von Hilfsorganisationen vor Ort. Sie verprügeln Geflüchtete und haben auch Helfer*innen den Kampf angesagt. Obendrein wurde nun alle Behörden für Geflüchtete für 4 Wochen lang wegen des Corona Virus lahm gelegt.
Was wir hier erleben ist die Schande Europas. Die Lage ist verfahren, viele Organisationen haben ihre Arbeit niedergelegt und die Insel verlassen. Dadurch wird die Situation für die Menschen aus Moria umso schlimmer. Obwohl sie viel schlimmer gar nicht werden konnte. Letzte Woche wurde ein großes Bildungs-und Freizeitzentrum angezündet. Ein riesiges Feuer entstand.
Ein riesiges Feuer, das uns alle fassungslos machte. Ein weiterer Vorfall, der die Frage groß werden lässt:
WAS SOLL NOCH PASSIEREN?

Viele Menschen fragen mich, was wir jetzt brauchen. Und ich habe gerade keine Antwort. Denn wir brauchen gerade kein Geld, keine guten Worte von den Leuten „da oben“. Wir brauchen keinen Hass und keine Gewalt. Was wir brauchen ist eine politische Lösung!
Wenn die EU keine politische Lösung herbeiführt, wird diese humanitäre Katastrophe weitergehen und sich noch mehr zuspitzen.Was ihr machen könnt? Druck ausüben, auf die Straße gehen, Petitionen unterschreiben, Menschen informieren.

ES GIBT HOFFNUNG
Pikpa ist das Camp, in dem ich arbeite. Dort ist es noch immer friedlich. Glücklicherweise liegen wir 5 km geografisch von den Hauptschauplätzen entfernt. Dennoch organisieren wir Nachtschichten um sicherzugehen, dass die Leute geschützt sind und Hilfe gerufen wird sobald es dort einen Übergriff gibt.
In all dem Elend, in aller Gewalt, in all der Bedrohung erleben wir überall Funken voller Hoffnung. Letzte Woche gab es auf dem zentralen Sappho-Platz eine Versammlung für die Freiheit und für die Hoffnung. Ein Chor aus Griech*innen, Geflüchteten und Freiwilligen hat Friedenslieder gesungen – der selbe Chor, der vor ein paar Wochen auf einer Demo gegen die Umstände in Moria inmitten der Demonstrierenden gesungen hat. Und während sie unter Hunderten musizierten und ihrem friedlichen Protest Ausdruck verliehen, fiel eine Tränengasbombe neben der Chorleiterin mit ihrem Akkordeon. Aber sie sangen weiter. Und sie zeigten ihr Gesicht. Während sich die Chorleiterin vom Tränengas übergab, sangen die Menschen weiter und halten noch immer an der Hoffnung auf Veränderung fest.

✌️We shall overcome. We are not afraid. We shall live in peace.✌️

Für Infos per Newsletter: Mail an kontakt@jesusfreaksleipzig.de

Alle Fotos von Knut Bry

 

Educamp Frühjahr 2020 – Anmeldung ist online

Vom 17. bis 19.04.2020 findet das nächste Educamp in Braunlage-Hohegeiß statt. Ab sofort könnt Ihr Euch dafür anmelden und informieren, welche Angebote und Seminare es gibt. Ganz neu in diesem Jahr: ein Angebot für Mädels ab 10 Jahren mit Anouk und Louise. Viel Spaß!