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Embrace (you keep me safe)

Dezember 15, 2018 in Musik von bettina

Dieses Lied entstand innerhalb weniger Stunden auf dem Music Camp nach einem Jam mit Fabian, der eine herumstehende Klarinette gegriffen hatte (sowas spielt er sonst nicht) und Matthias, der seine Posaune dabei hatte. Tobse hat sich schließlich mit den backing vocals beteiligt und so als heimlicher Jack Johnson der Freaks geoutet. Was der schnell in einer Mittagspause aus dem Kopf geplätscherte Text für mich bedeutet, hat sich mir selber auch erst später erschlossen.

Hier schon mal das Lied und darunter meine Gedanken zum Text.

Sylvi

 Kein Jammern auf hohem Niveau

Mich beeindrucken Menschen sehr, die selbst in größter Bedrängnis, umgeben von widrigsten Bedingungen, konfrontiert mit Krankheit, Tod, Freiheitsentzug, Unrecht und Leid, in Gott ruhen und daraus eine tiefe Stärke mitbringen.
Es gibt diese Personen, die es schaffen, im Einsatz für andere auch im Angesicht schlimmster Umstände besonnen zu sein und nicht anfangen, sich um sich selbst zu drehen oder darum, wie schlimm und aussichtslos ja sowieso alles ist, sondern die am Glauben und am Einsatz für das Gute festhalten. Ja sogar sich selbst durch solch eine Haltung opfern können, die mich sprachlos und staunend macht.

Gleichzeitig ist es doch so, dass da, wo Menschen rein von den äußeren Umständen her eigentlich alles haben – finanzielle Sicherheit, Unversehrtheit, Gesundheit, Zugang zu allen möglichen Ressourcen und sogar Überfluss – sich oftmals Egozentrismus und ein ständiges Drehen um die eigenen Befindlichkeiten breit machen, die das spirituelle Leben nahezu abtöten können.

Wie passt das zusammen? Was ist los mit dem Salz dieser Erde? Was ist mit dem, der gekommen ist, die Gefangenen zu befreien? Findet er in der westlichen Welt vielleicht sogar unter seinen Nachfolgern häufig eher Leute vor, die in sich und ihrer eigenen Verkrümmtheit selber gefangen bleiben, anstatt andere in dieselbe Freiheit führen zu können, die sie für sich selbst schon (oder endlich) ergriffen haben? Muss man vielleicht wirklich in Krisengebiete gehen, um aus diesen Kreisläufen herauszufinden, die einen in diesem System sonst immer wieder einholen müssen?

Für mich ist das Lied eine Erinnerung an mich und Hommage an alle, die nicht nur da, wo es ihnen gut geht, nicht auf hohem Niveau jammern, sondern die es sogar bewerkstelligen, da wo es ihnen schlecht geht, in Gott zu ruhen und ihm Großes zuzutrauen. Die es schaffen weiterzumachen. Vielleicht neu, anders, wenn es sein muss. Aber tief im Inneren mit einem freudigen Herzen, weil sie wissen, dass das Loslassenmüssen keinen tödlichen Stachel mehr haben kann, wenn die Hand des Lebendigen uns auffängt und auf neuen, heiligen Boden stellt.

Wie lässt man seine Befindlichkeiten hinter sich?

Doch wie kommt man dahin? Wenn man nun mal bereits an sich selber scheitert … Ich glaube, es ist wichtig, immer wieder aus unseren Verkrümmtheiten aktiv auszusteigen, uns von Gott wirklich ganz ausfüllen zu lassen, seine Zusagen in unser Leben regnen zu lassen und zuzulassen, dass er uns wirklich frei und neu macht. Das kann weh tun und unangenehm sein – aber wenn wir durch dieses Tal durchgekommen sind, können wir ganz neu die Freiheit ergreifen, die uns von uns selbst befreit und auch für andere ansteckend und heilsam ist (siehe Galater 5).

Eigene Grenzen und den eigenen Platz zu kennen und Prinzipien zu haben, ist wertvoll, aber wir sollten das nicht verwechseln damit, vor unseren blinden Flecken, Befindlichkeiten, Ängsten und seelischen Verkrümmungen einzuknicken und diese schön zu reden als ein „Ist schon ok“. Es mag von außen ähnlich aussehen, aber das eine führt in die Freiheit und das andere in noch mehr Selbstbezogenheit und in das Abkapseln von einer Welt, die anders tickt als wir und mehr von uns verlangt, als so zu bleiben „wie wir nunmal eben sind“.

Bist du wirklich frei?

Hörst du Gottes Herzschlag dafür, dass wir uns neu überwinden, unser Leben denen zu widmen, die das wahre Leben wirklich dringend brauchen? Dazu müssen wir es immer wieder erstmal auch uns selbst schenken lassen, es selber wirklich kennen und ergriffen haben, das wahre Leben. Leben wir schon darin? Bist du wirklich frei?

Komm, lassen wir Jesus uns frei machen von uns selbst, unseren Bedrückungen und inneren Gefängnissen, damit wir frei sind, für andere unser Leben einzusetzen. Uns wird nichts mangeln, er wird uns alles geben. Und es ist ein Leben, das uns keiner mehr nehmen kann, wenn wir es erst wirklich leben!

Ich möchte mich anspornen lassen, meine eigene Auferstehungsfreiheit in Christus wirklich zu leben, indem ich mich immer weniger von meinen unbefreiten Befindlichkeiten einschränken lasse. Viel mehr möchte ich mich durch sie hindurch in die Freiheit zurückleben. Wir können viel mehr von dem, was uns aufhält, mit Gottes kettensprengender Herrlichkeit durchfluten lassen, als wir uns rein menschlich gesehen zutrauen. Es ist uns möglich – durch den, der uns innerlich aufrichtet und stärkt! (siehe Philipper 4,11b-13 ) Und es ist wichtig – für das, was es zu tun gibt in dieser Welt.

Das Leben von Menschen, die das tun, nimmt die abenteuerlichsten, kraftzehrendsten, manchmal irritierendsten, aber auch wunderschön-kuriosesten Wege, die man sich vorstellen kann. Das ist es, was die Welt braucht und wozu Jesus uns berufen hat.

Lässt du dich herausfordern?

Wie dankbar macht mich das gerade. Und wie herausfordernd ist es auch,  aber wie wertlos alles andere gegen so etwas Kraftvoll-schönes.

Und so spreche ich meinem Herzen zu, dass es gelassen alles umarmen möge, was kommt, wenn ich mich wieder einmal neu in dieses Abenteuer aufmache, auch und gerade die schrecklichen, dunklen und unzumutbaren Stellen will ich ansehen und beleuchten lassen. Denn dort kann Gottes Licht am hellsten leuchten, dort wird es gebraucht, dort möchte ich es hintragen. Weil ich erlebe, wie gut es sich anfühlt, wieder mit diesem Licht erfüllt zu sein.

Im Wissen darum, dass ich erlebt habe, wie er mich freigemacht hat, mich sieht und erhält, kann ich losgehen und von mir selbst wegsehen, hin zu dem was kommt.

Lässt du dich auch herausfordern? Zu einer Auferstehungsfreiheit, die konkret wird, weil sie erlebte Gnade in die dunkle Lunge dieser Welt hineinatmet? Wie kann Gottes Licht strahlen, wenn wir das tun, welches Leben können Menschen ergreifen, welche Farben werden wir sehen, mitten in den Trümmern, mitten in der Tristesse?

Sylvi

Embrace (you keep me safe)

And on the long and winding road you keep me safe
no fear that starts a fight can win against your love
where ressurrection rules freedom starts to spread
your light makes every single color beautiful

with you there’s no need for lasting sorrow or grief
you get me through and every breath is filled with grace

you help my heart embrace whatever comes my way

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Freakstock 2019 – Sei dabei

Dezember 14, 2018 in Freakstock von bettina

Freakstock 2004, Besucher am Checkerpoint

Lange Schlange am Checkerpoint zum Freakstock 2004.

Ein kurzer nostalgischer Rückblick sei mir in meinem Alter gestattet:

Erinnerst du dich daran, dass früher auf Freakstock von der Bühne gefragt wurde, wer wie viel mal auf Freakstock war? Die Neulinge, die zum ersten Mal da waren, wurden herzlich willkommen geheißen. Dann war es spannend zu sehen, wer seit 2, 3, 4 oder auch schon 10 Jahren an Freakstock teilnahm. Besonders witzig war es, wenn Kinder im Alter von 7 Jahren mit 7 Freakstocks zu den alten Hasen zählten. Ganz am Ende gingen bei der Frage, wer seit dem ersten Freakstock dabei ist, nur noch drei Hände oder so hoch. Der darauf folgende kräftige Applaus zollte denjenigen Respekt, die so treu zur Bewegung und ihrem Festival standen.

Freakstock-T-Shirts in grau und weißSchwenk zurück ins Heute: 2019 findet Freakstock vom 1. bis 4. August wieder auf Gut Haarbecke in NRW statt. Schreib dir den Termin schon mal in den Kalender und gib den Urlaubsantrag ab.

Weißt du eigentlich, das wievielte Freakstock 2019 sein wird?

Wenn ja, schick deine Antwort, Größe und Adresse bis zum 24.12.2018 an: post@freakstock.de

Unter allen richtigen Einsender*innen wird ein original Freakstock T-Shirt verlost. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Viel Glück wünscht

Bettina (16-fache Freakstock-Besucherin)

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Unabhängig von anderen

Dezember 13, 2018 in Jesus Freaks Deutschland von bettina

spende_melissa-walker-hornHeute gibt es einen Impuls in eigener Sache. Denn: Ohne Moos, nix los! Auch wir als Jesus Freaks sind darauf angewiesen, genügend Geld für alles, was wir tun, zur Verfügung zu haben. Das ist einfach so. Und es ist immer wieder wunderbar, dass das bei uns funktioniert. Immerhin haben wir Freaks es bislang geschafft, unabhängig von staatlichen Förderungen usw. zu bleiben. Wir machen unser eigenes Ding und finanzieren uns zum allergrößten Teil selbst. Danke an jede*n, der*die dazu beigetragen hat!

Jesus Freaks Deutschland als gemeinnütziger Verein hat im Jahr ein allgemeines Budget von ca. 35.000 Euro. Das ist nicht viel, wenn wir alles bezahlen, was man als Verein tun muss. Dazu gehören langweilige, aber wichtige Dinge wie Buchhaltung, Mieten und Versicherungen, aber auch super Sachen, die ebenfalls wichtig sind:

Denn was wären die Jesus Freaks ohne Freakstock und Willo? Wie könnten wir die Kommunikation unter uns und mit anderen gestalten, ohne Menschen, die sich verbindlich darum kümmern? Wir bezahlen zum Beispiel mich im Büro für Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Unterstützung des Leitungsteams und Jaana für die Redaktionsleitung der Korrekten Bande. Hinzu kommen die großen und kleinen Dinge, die es braucht, wie Webspace, Broschüren, Drucker usw.

Das machen wir, damit wir alle gemeinsam als Jesus Freaks unterwegs sein können und auch unsere Veranstaltungen wie Freakstock oder Willo stattfinden können. Wir wollen uns weiterhin unabhängig für unsere Vision und Werte einsetzen. Dafür brauchen wir deine Unterstützung.

Spenden bitte an: Jesus Freaks Deutschland e.V.
IBAN DE63 5206 0410 0003 5025 11
BIC GENODEF1EK1
Evangelische Bank

Gib deine Adresse an, dann erhältst du eine Spendenbescheinigung fürs Finanzamt.

Louise Schellenberg

PS: Jesus Freaks Deutschland ist übrigens bei Amazon Smile. Starte deine Online-Weihnachtseinkäufe dafür auf https://smile.amazon.de und wähle Jesus Freaks Deutschland e.V. als begünstigte Organisation aus.

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Verschenkte Hoffnung

Dezember 12, 2018 in Impuls von louise

Am RandHeute wird’s poetisch im Freaks-Adventskalender. Achim aus Halle hat extra ein Gedicht für uns verfasst. Viel Spaß euch beim Lesen und ein großes Dankeschön an Achim!

 

Verschenkte Hoffnung (ein Adventsgebet)

Wie besonnen, so zerronnen!

So ging es mir heute am zweiten Advent.

In meinem Kopf, in meinen Gedanken,

alles am schweben, schwimmen und schwanken …

Ruhe zu finden war ein Unterfangen,

wie Sushi zu essen mit Bohnenstangen

Den Kopf voll mit Dingen, die grad nicht so gelingen

oder noch anstehn, sich mahnend im Hirn drehn

ich möchte nur weggehen – nein, rennen!

Du fragst, was los ist, doch ich kann’s nicht benennen.

Es ist alles und nichts, was mir einfällt.

Hab heut Gott und die Welt

infrage gestellt – und somit auch dich

und hoffe, dich damit nicht völlig verprellt.

wundern würde es mich nicht …

 

Doch du bist erstaunlich gelassen,

während ich in Gedanken am Spülbecken steh,

grad kein Land mehr seh‘

versunken in meinem Ach und Weh

im Selbstmitleid von Kopf bis Zeh

und plötzlich vielleicht doch

noch etwas versteh:

Du warst auch Mensch!

Und du hast es geschafft,

mit dir selbst und der Erde

und Gott im Reinen

zu sein und die Dimensionen zu einen!

Die Last des Getrenntseins vom Ursprung zu wandeln

in Beziehung zu diesem, Menschsein zu verhandeln.

Ganz Mensch musstest du, genauso wie ich

den Weg auch erst finden, das war auch schwer für dich!

Doch du bist der Beweis, dass es möglich ist!

 

Friede sei mit euch!

Das erste Versprechen,

zu deiner Geburt an die Welt.

Im Leben, im Sterben, im Auferstehen.

Ein Versprechen, das ewig hält.

Ein Versprechen, das mein Herz in diesem Moment

ganz neu erkennt …

… und plötzlich ist doch noch Advent.

Du hast die Hoffnung verschenkt!

 

Achim, JF Halle

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Gebet für den Klimaschutz

Dezember 11, 2018 in Gebet von louise

wueste_Hembo.PagiViele von uns lieben es in der Natur spazieren zu gehen und dort inmitten Gottes Schöpfung dem Herrn zu begegnen. Oft ist die Natur ein Schlüssel zu Gottes Gegenwart; das Beten fällt leichter und Gott zu hören auch. Und auch Gott liebt seine Schöpfung – er schuf das Land, die Wälder, das Meer, die Luft, die Gebirge und alle Geschöpfe und sah, dass es gut war.

Es ist somit kein Wunder, dass wir uns dort, inmitten dessen was Gott – und nicht der Mensch – geschaffen hat, ihm so manches Mal besonders nah fühlen und ihm leichter begegnen können.

Was sich dabei allzu leicht vergessen lässt, ist die Verantwortung, die wir für die Schöpfung und für die Natur tragen (u.a. 1. Mose 1, 26, 1. Mose 2,15). Sie ist auch unsere Lebensgrundlage, die wir achten und bewahren sollten. Was wir aber gerade in dem industriellen, kapitalistischen Zeitalter sehen, ist, dass die Schöpfung den Bach runter geht und als Ware degradiert wird – Güter werden ohne Rücksicht auf ihren Eigenwert oder ihre Begrenztheit von uns Menschen ausgebeutet. Und was ist mit all den Generationen, die noch kommen?

Kaum etwas wird in den letzten Jahren so stark und drastisch medial von der Wissenschaft hervorgehoben und dennoch in unserer Lebensrealität und der Wichtigkeit für das alltägliche, praktische Leben so sehr vernachlässigt wie der Klimawandel. Es ist schon seit Jahren klar, dass die Temperatur deutlich steigen wird und dass es mehr Dürren, Stürme, Überflutungen und daraus resultierende Flucht und starke Sicherheitsprobleme geben wird. Wann genau das alles eintritt, kann man oftmals erst Tage oder Wochen zuvor vorhersagen. Aber klar ist, dass schon eine Erwärmung zwischen 1,5 und 2 Grad, die in etwa zwischen 2030 und 2050 erreicht werden dürfte, solche Folgen auslösen kann.

Um das zu verhindern, müsste man echt krasse und drastische Maßnahmen ergreifen: Verbrennungsmotoren verbieten, Fleischkonsum und Flugreisen reduzieren etc. Zum Teil wird davon ausgegangen, dass die nächsten Jahrzehnte die wichtigsten der Menschheitsgeschichte sind, in denen die Weichen gestellt werden. – Denn die gute Nachricht ist, dass theoretisch es noch möglich ist, einen Anstieg von mehr als 1,5 Grad zu verhindern. Allerdings bleiben dafür nur noch wenige Jahre. Laut dem Sonderbericht des Weltklimarats ICPP heißt es, dass dazu ein „schneller, weitreichender und beispielloser Wandel in allen gesellschaftlichen Bereichen notwendig ist“. (1)

Wow, in allen gesellschaftlichen Bereichen. Das klingt schon nach einer ganz schön großen Herausforderung! Gerade für uns, die wir damit aufgewachsen sind, viel und jederzeit konsumieren zu können. Natürlich konnte nicht jeder alles konsumieren. Es kam auch immer darauf an, wie viel Geld und Zeit wir hatten, aber so grundsätzlich hat uns keiner beigebracht mit Gütern und Konsum achtsam umzugehen. Ganz ehrlich – unsere Freiheit mit dem Auto oder gar noch mit dem Flieger mal hier und da hin zu reisen, ist doch auch eigentlich etwas, was wir nur schwer hinterfragen.

Die Klimafolgen sind ja gerade in Deutschland – abgesehen vom heißen Sommer – noch nicht so wirklich spürbar und wann soll das alles überhaupt passieren? Und wenn alle anderen noch in den Urlaub fliegen, warum sollte gerade ich da darüber nachdenken? Oder wenn alle Fleisch essen, warum sollte ich mich da beschränken? Aber im Herzen wissen wir, dass gerade Dinge, die Gott anstößt, sehr oft bei uns selbst und in unserem Gebet beginnen. Und oftmals wirkt Gott da bei jedem/jeder sehr unterschiedlich und zeigt, was wie bei wem wann dran ist. Das kann sehr verschieden aussehen. Gott segnet bereits unsere ehrliche Bereitschaft auf ihn und sein Wort zu hören und zu schauen, was er da für jeden von uns vorbereitet hat.

Zur Zeit findet die 24. Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Kattowice (Polen) statt. Diese Woche geht die Konferenz in die heiße Phase. 2015 einigte man sich auf der letzten Klimakonferenz darauf, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Jetzt in Kattowice soll es darum gehen, dass daraus völkerrechtlich verbindliche Maßnahmen entstehen. Das Problem ist insbesondere, dass die Staaten sich an die eigenen Zielvorgaben und Selbstverpflichtungen nicht halten bzw. hierfür einfach zu wenig tun. Verhalten sich Menschen und Staaten in der EU weiter so wie bisher, so ist mit einer Erwärmung zwischen 2 und 3 Grad zu rechnen. Sogar wenn die EU ihre Versprechen einhält, was sie derzeit nicht tut, wird das für eine Reduzierung auf die eigentlich erforderlichen unter 1,5 Grad nicht reichen.

Es gibt eine Online-Gebetskampagne für die Klimakonferenz (www.klimakonferenzgebet.gebetonline.ch). Gebet für die Konferenz, aber auch für die Staaten in der Umsetzung ist sehr wichtig, dass ein Umdenken geschieht und über realistische Maßnahmen entschieden wird. Wichtig ist aber auch das Gebet für uns alle, dass Gott im Denken unserer Generationen wirkt und uns allen ein neues Bewusstsein schenkt, was seine Schöpfung anbetrifft.

Iwona, JF Eberswalde und Vorstand JFD

(1): Vgl. https://www.faz.net/asv/un-klimakonferenz/von-paris-nach-kattowitz-15882567.html

Weitere Quellen:

Haberkorn, Tobias: Die Sinflut kommt, in: Zeit online, 4. November 2018

Kirchner, Sandra: Deutschland beim Klimaschutz nur noch Mittelmaß, in: Klimareporter, 10. Dezember 2018

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Fake Weihnachten?

Dezember 10, 2018 in Impuls von louise

herz-ausgiessenHalleluja, es weihnachtet sehr. Ich kenne so viele zynische Texte. Üble Geschichten von grenzenlosen Besäufnissen, Übergriffen des Onkels, Geschenkorgien ohne Sinn und Verstand, bis hin zu Prügeleien und kaputten Geschirr.

Was ist bloß los mit diesem Fest? Warum ergötzen wir uns in Lebkuchen und Kerzenschein? Warum die Millionen Tannen, die jedes Jahr gefällt werden? Warum 100 Milliarden Euro für Geschenke? Ganz ehrlich, so ganz komme ich nicht dahinter. Die Antworten der Westentaschen-Psychologen sind klar: Es geht um Sehnsucht nach Harmonie, darum Familienbande aufleben zu lassen. Wir wollen die Einsamkeit vergessen, wenigstens an einem Tag.

Ich stelle fest, dass ich in zunehmenden Alter mehr auf der Suche nach dem Echten bin. „Fake“, das Unwort des Jahres. Ich habe keinen Bock mehr auf das Unechte.

Fake umgibt mich überall. Fake Werbung. Fake Sicherheit, die mir von der Politik versprochen wird. Fake Liebe. Ich sehne mich nach dem Echten.

Auch das Christentum ist voller Fake. Fake Churches, Fake-religiöses-Getue, Fake-Lobpreis. Da muss man nur einmal richtig auf den Busch klopfen und unten rieselt nur hohles Zeug heraus.

Wir wissen heute: Jesus wurde nicht am 24.12. geboren. Historiker vermuten eher den März oder Mai. Esel waren auch nicht in seinem Stall. Und, dass die ganze Welt eigentlich seinen Geburtstag feiert, und dabei alles andere feiert, nur nicht seinen Geburtstag. Auch das ist ein Fake.

Was nun, mit Weihnachten? Warum feiern, warum freuen? Was ist echt an diesem Tag? Was kann für mich echt werden?

Zuerst fällt mir ein, dass es einfach gut tut, Geschenke zu bekommen. Geschenke als Ausdruck der Zuneigung, der Wertschätzung, der Liebe. Geschenke sind immer ein Zeichen der Liebe. Meine Mutter sagte zu uns, die größten Geschenke sind die, welchen einem besonders schwerfallen. Also geschenkt, nicht aus einem Überfluss, in Klarsichtfolie verpackt, aber eben auch unnötig. Sondern Weihrauch, Myrrhe, Gold. Wir üben uns in Großzügigkeit, das ist toll.

Und wenn wir als Christen etwas tiefer gehen, können wir aus der Weihnachtsgeschichte noch etwas erkennen: Gott kommt als Mensch zu uns. Nirgendwo wird das so deutlich, wie an der Geburtsgeschichte Jesu. Gott muss als Baby kommen, aus dem Bauch einer Frau. Es braucht Milch, wärme und ein Bettchen. Die Engel kündigen Jospeh den Gottessohn mit genau diesem Namen an: Immanuel. Das heißt übersetzt: Gott ist mit uns! Oder volxbibelisch: Gott kommt auf unsere Ebene runter. In unsere Kälte, in unseren Kack. Das fasziniert mich an Jesus. Gott, der größer ist als das Universum, kommt in meine kleine Welt, in meinen kleinen Kopf, in mein Herz. Darum feier ich Weihnachten. Trotz allem Fake, üblen Geschichten und unerfüllter Sehnsucht. Darum tut Jesus gut. Der Glaube an ihn. Seine Worte und seine Liebe. Ich will Weihnachten feiern, weil ich die Liebe feier. Gott wird einer von uns. Halleluja.

Martin wohnt mit seiner Familie in Berlin und freut sich immer wieder, den Geburtstag von Jesus feiern zu dürfen.

JesusMartinHeute hast du die Gelegenheit sein aktuelles Buch „Der vergessene Jesus“ zu gewinnen. Schreibe dazu einfach eine E-Mail an martin@volxbibel.de und beantworte folgende Frage: In welchem Jahr wurden die Jesus Freaks gegründet? Viel Erfolg!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die strahlende Schlichtheit des Evangeliums

Dezember 9, 2018 in Allgemein von matzewilli

Vergiss das nicht!

Foto: Lukas Langrock

Foto: Lukas Langrock

Wie verläuft dein Leben zur Zeit? Gibt es wichtige Entscheidungen, die du zu treffen hast? Fühlst du dich fit und gesundheitlich gut in Form? Oder hast du momentan eigentlich gar keine Kraft, dich für irgendetwas zu entscheiden? Plätschert dein Leben so vor sich hin und du lässt dich mittreiben? Bist du voller Kraft und Lebensenergie oder eher matt, ausgelaugt und betrübt? Ich bin mir sicher, dass es unter uns sowohl die einen, als auch die anderen gibt. Trotzdem gibt es eine Sache, die uns eint: Wir haben es gewagt unseren Lebensweg mit Jesus zu gehen. Und ob wir gerade erfüllende oder erdrückende Aufgaben zu bewältigen haben, eines ist sicher:
Jesus in dir, die Hoffnung auf Herrlichkeit! Jesus ist bei dir!
Die strahlende Schlichtheit des Evangeliums ist die, dass du gewollt bist. Mit all deinen Fehlern und
ungeschliffenen Kanten, mit deinen Tugenden, deinem Willen, Gott zu gefallen und mit deinen Brüchen und deinem Versagen, wenn du gute Laune hast und wenn du schlechte Laune hast. Man kann nicht oft genug hören, dass Gott dir sein bedingungsloses Ja zuspricht, ganz gleich in welcher Lebenssituation du gerade stehst. Das ist Seelennahrung, ohne die wir verhungern. Es ist kein Ja, aber… ! Gott spricht dir, deiner ganzen Existenz, deinem ganzen Wesen, sein Ja zu. Gott ist mit dir!

Ben aus Münster bringt bei allen Anstrengungen und Experimenten, die wir als Nachfolger Jesu unternehmen, in seiner Predigt genau das auf den Punkt, ruft es uns in Erinnerung: Du MUSST gar nichts machen. Denn Gott hat bereits alles für dich vollbracht. Alles, was wir im Namen Jesu tun wollen, beginnt mit dem „Sitzen“. Es gibt nichts, was wir im Gehorsam gegenüber Jesus tun können, das nicht mit dem Stillewerden vor ihm seinen Anfang nimmt. Gerade jetzt, in der Adventszeit, werde dir der strahlenden Kraft der frohen Botschaft von deiner absoluten und unumkehrbaren Errettung bewusst und komme wieder zurück zur Mitte des Lebens: zu Jesus!

 

link zur Homepage der Jesus Freaks Münster (Predigt von Ben – „Vergiss das nicht“ vom 21.10.2018 anklicken…)

http://jesusfreaksmuenster.de/predigten/

 

Fragen zum Nachdenken:

In welchem Bereich deines Lebens solltest du dich erst einmal „hinsetzen“?

Wie könnte dein „Wandeln“ aussehen, nachdem du ausreichend „gesessen“ hast?

Was kann es für dich dann bedeuten, zu „stehen“?

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Arme weit

Dezember 8, 2018 in Musik von louise

IMG_8160Heute haben wir im Freaks-Adventskalender wieder ein Schmankerl aus dem Music Camp. Der Song stammt von Daniel, der auch den folgenden Text verfasst hat. Vielen Dank dafür!

„Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten. Der HERR ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen.“ (Psalm 27,1)

„HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter, mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils und mein Schutz!“ (Psalm 18,2)

Das besondere an Taufversen ist, dass man sie eigentlich immer mal wieder im Kopf hat. Zumindest mir geht es so – ging es so an diesem Abend, zwei Tage vor dem Music Camp auf Schloss Röhrsdorf. Ich hatte diese Verse im Kopf und wollte daraus ein Lied machen. Wie kann man beschreiben, was und wer Gott für mich ist? Die beiden Psalmen bringen es für mich sehr anschaulich auf den Punkt. „Der Herr ist mein Licht und mein Heil“ „Der Herr ist meines Lebens Kraft“ „Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter“. Als sehr plastisch und allumfassend empfinde ich diese dem Herrn zugeschriebenen Attribute, die für mich elementar geworden sind.

Und die Konsequenzen, die der Psalmschreiber für sein Leben daraus zieht folgen auf dem Fuße: „vor wem sollte ich mich fürchten?“ „vor wem sollte mir grauen?“ Ich stelle mir das immer mit einem etwas rhetorischen Unterton vor – klar ist: wenn Gott mein Licht, mein Heil, meine Burg, mein Fels und meines Lebens Kraft ist, dann gibt es absolut nichts und niemanden, vor dem ich mich fürchten muss. Wenn ich mir diese Verse mehrmals vorsage, dann kehrt ein Gefühl von Frieden ein in mir. Weil diese Verse auf den Punkt bringen, wer Gott ist und welche Konsequenz das für mein Leben hat, haben kann, vielleicht haben sollte. Es lässt die alltäglichen Ängste, Sorgen, Nöte, Beklemmungen in einem anderen Licht erscheinen, erweitert die Perspektive. Wie wenn man mit einer Drohne schnell abhebt, geht der Blick weg vom alltäglichen Detail hin zum großen, ganzen Leben. Und das macht frei – frei, den Blick von seinem eigenen schnellen, vollen, manchmal erdrückend anstrengenden Leben zu nehmen und auf Gott zu schauen und darauf, wer Gott ist – klingt fromm, hat aber enorm positive Auswirkung auf mein Leben (für den Moment).

Deshalb ein Lied über Gott als Licht, als Fels, als Erretter über die Freiheit, die mir dadurch geschenkt wird und seinen Frieden, den ich suche, herbeisehne und den ich nur in Gott finden kann – im Glauben, dass ich von ihm geliebt bin. Immer, überall, grenzenlos. Viel Spaß beim Hören von „Arme weit“.

Daniel, Jesus Freaks Schaumburg-Lippe & Music Camp

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Ich bin ein Hirte

Dezember 7, 2018 in Impuls von louise

hirteWeihnachten trifft mich eigentlich immer plötzlich zwischen meinem Alltagskram, zwischen Freunden, Aufgaben und Terminen. Da ist nix mit Vorbereitungszeit. Ich habe keinen langen Weg zurück gelegt, wie Maria, die quasi neun Monate mit Weihnachten schwanger war. Oder die Weisen, denen das so wichtig war, dass sie sich auf diesen weiten Weg gemacht haben. Die ich bewundere, aber neben denen ich mich regelmäßig schlecht fühle – gescheitert an dem Anspruch, mich angemessen vorzubereiten. Eher so plötzlich wie der Engelschor, der die Hirten aus dem Schlaf reißt: Hilfe, nächste Woche ist ja schon Dezember! Dann ist Weihnachten da und ich soll trotzdem zur Krippe kommen. Mitten aus dem Alltag sagt der Engel: „Fürchte dich nicht“, der Stall ist bei mir gleich um die Ecke und dann stehe ich da, an der Krippe und bin überwältigt, wie nahe Gottes Gegenwart meinem Alltag ist: Mein König kommt zu mir. Egal, ob es gerade rein passt. Oder alle Erwartungen erfüllt worden. Oder aufgeräumt ist.

Ich bin auch ein Hirte, wenn ich in mich hineinschaue. Als eine der ärmsten Bevölkerungsgruppen waren sie häufig auf diverse halblegale Nebenverdienste angewiesen. Und zu denen kommt das Sondereinsatzkommando. Nicht ein Stern, oder ein Engel, – nein, für die, die jede Menge Dreck am Stecken haben, wird das volle Aufgebot der himmlischen Heerscharen aufgefahren.

Ich bin nicht durch die Advents-Vorbereitungszeit mit Herz und Seele im Weihnachtsmodus – eher gerade wieder dreimal mit meinen Lieblingssünden auf die Nase gefallen. Trotzdem bekomme ich meine Extraportion himmlische Heerscharen. Und dann sind sie da, singen ihr Hosianna in der Höhe auch in meinem Herzen und scheren sich nicht drum, ob‘s das jetzt verdient hat, oder ob‘s gerade rein passt, singen ihr Ehre sei Gott in der Höhe auch mitten im Dreck, in der Nacht, in der Kälte zwischen Wut, Frust, Sorgen und Unsicherheiten. Und dann bin ich mal wieder froh, dass ich nicht zu entscheiden habe (ich würd wohl nicht kommen – hät‘s gar nich verdient!) wohin das Kind in der Krippe kommt.

Danach gehe ich wieder zurück in meine Geschäftigkeit, an der sich meistens auch nichts geändert hat. Aber ich habe noch eine ganze Weile die himmlischen Heerscharen im Ohr. Und aus Erfahrung weiß ich inzwischen: Die kommen wieder!

Beate, Jesus Freaks Chemnitz

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Come as you are …

Dezember 6, 2018 in Impuls von louise

Jfs Logo altKennst du das? Du erzählst einem Menschen, dass du bei den Jesus Freaks bist. Dies ist dein Ort, wo du deinen Glauben mit Jesus leben und teilen kannst. Deine Family, deine Bewegung, deine Jesus-Gang. Und dann stellt dir die Person die Frage „Ja, und was unterscheidet euch nun von den anderen Christen?“

Jetzt wird es spannend.

In den ersten Jahren unserer jungen Geschichte haben wir uns sehr über Abgrenzung definiert. Es war klar, dass wir ziemlich innovativ und cool sind. Dass wir uns Dinge trauen, über die andere nicht mal nachdenken. Oder die anderen zu peinlich wären. Egal, wir konnten auch peinlich sein und über uns selbst lachen. Leider haben wir manchmal auch über die anderen Christen gelacht. Die ewig Gestrigen, mit ihren Liedern und ihrer Sprache, die zum fremdschämen ist. Mit ihrer übertriebenen Vorsicht und dem engen moralischen Korsett.

Dann mussten wir uns kleinlaut eingestehen, dass Hochmut keine coole Sache ist. Wir haben selbst Fehler gemacht, die uns bis heute viel abverlangen. Und wir haben erlebt, wie heilsam es ist, mit anderen Christen Gemeinsamkeiten zu entdecken und voneinander zu lernen. Und haben immer weniger darüber geredet, was uns ausmacht, was unser besonderer Auftrag ist, was unsere Daseinsberechtigung ist. Was berechtigt dich und mich, das Label „Jesus Freak“ zu tragen?

Ich bemühe einige Antworten, die ich schon oft gehört habe:

  • Wir sind total begeistert von Jesus …
  • Wir haben einen Auftrag für diejenigen die sonst in keine Kirche gehen würden …
  • Wir haben coolen Lobpreis … sogar manchmal mit Schlagzeug …
  • Vielfalt …
  • Wir sprechen im Gottesdienst die Sprache die wir auch sonst sprechen …
  • Bei uns kann man während der Predigt ein Bier trinken …
  • Bei uns muss man sich nicht verbiegen …

Was denkst du, wenn du das liest? Sind das nicht Antworten, die auch auf viele andere christliche Gemeinden zutreffen? Gibt es nicht zahlreiche Gemeinden, die inzwischen viel innovativer, stylischer und cooler sind als wir? Christen anderer Kirchen, von deren Begeisterung für Jesus wir gerne dazu lernen dürfen? Naja, zumindest das mit dem Bier könnten wir noch als Alleinstellungsmerkmal verteidigen (Ironie Ende).

Wenn wir als Jesus Freaks zukunftsfähig und relevant bleiben wollen, wenn wir unseren Auftrag den Gott uns gegeben hat leben wollen, und wenn wir der Generation, die nach uns kommt ein gutes Erbe weitergeben wollen – welches sie nicht abschlagen werden; dann sollten wir uns darauf besinnen, welche Werte und Erkenntnisse uns ausmachen.

Come as you are … der Nirvana-Hit aus den 90ern wurde zu einem beliebten Slogan, wenn es darum ging, Menschen zu Jesus Freaks-Treffen einzuladen. Dahinter stand die Erkenntnis, dass Gott keine Kultur hat. Ein Gedanke der mich bei meiner ersten Begegnung mit den Jesus Freaks völlig umgehauen hat und der mich immer noch begeistert. Gott ist es egal, was für eine Frisur oder Klamotten du hast, ob du Worship, Schlager, HipHop oder Heavy Metal hörst, ob du Kräutertee, Cola oder Bier trinkst, welchen Beruf du ausübst, welche Hobbys du hast, wie dein Lifestyle ist. Es spielt für ihn wirklich keine Rolle, denn er sieht dein Herz. Wir Menschen versuchen Normen und Regeln aufzustellen die unseren Vorstellungen von einem guten oder auch gottgefälligen Leben entsprechen. Und wir sind gut darin, andere Menschen in Schubladen und Schablonen zu pressen, damit nichts Ungewohntes passiert. Bei Jesus wird niemand reduziert. Er nimmt bedingungslos jeden Menschen an, so wie er ist. Diesem Vorbild nachzueifern ist eine Lebensaufgabe.

Ich wünsche uns, dass wir uns damit beschäftigen, was dies für uns bedeutet. Um eine solche Auseinandersetzung anzuregen, werden in den kommenden Monaten immer wieder Impulse kommen, die das Thema aufgreifen und danach fragen, was unsere Einzigartigkeit und unseren konkreten Auftrag als Jesus Freaks ausmacht.

Hans (Leitungsteam der Bewegung)