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Schon fürs Willo angemeldet?

April 19, 2018 in Willo von bettina

malen-nach-zahlenFür das Willo-Team ist es wichtig zu wissen, dass du kommst, wie du schlafen und was du essen willst. Deshalb: Anmelden! Und zwar hier: https://willo.jesusfreaks.de/anmeldung/

Daneben entlastest du das Team total bei der Planung, wenn du deinen Solibeitrag schon vorher überweist. Zahle deinen Soli (Richtwert 80 Euro pro Person) ganz einfach mit dem Betreff „Spende Willo 2018″ auf folgendes Konto:
Jesus Freaks Deutschland e.V. | IBAN DE80 4726 0121 8281 1631 00

Willo findet wie letztes Jahr zu Himmelfahrt im wunderbaren Thüringer Wald statt.

Daten: Donnerstag, 10. Mai, bis Sonntag, 13. Mai 2018
Ort: Ferienpark Thüringer Wald, Im Waldgrund 1, 96528 Schalkau
Infos zu Unterkunft und Mitarbeit: willo.jesusfreaks.de

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Zeige deine Kunst auf Freakstock

April 17, 2018 in Freakstock von bettina

artland_2016Das artLand-Team lädt Künsterinnen und Künstler herzlich ein, die Freakstock-Besucher*innen mit ihrer Kunst zu überraschen, zu erfreuen, zum Nachdenken anzuregen oder oder oder.

Werde Teil der diesjährigen Ausstellung vom 2. bis 5. August auf dem Gut Haarbecke in Kierspe-Rönsahl.

Anmeldung bitte spätestens bis zum 10. Mai 2018 mit diesem Anmeldeformular.

Fragen an: artland@freakstock.de

Alle Infos zum Freakstock: www.freakstock.de

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Stellung beziehen – *Sunday Sermon*

April 15, 2018 in Allgemein von bettina

langhaarJedes Jahr sucht sich Tine einen Bibelleseplan aus, der sie einmal durch die Bibel bringen wird. Bei einigen Büchern ist sie einfach froh, wenn sie sie einigermaßen unbeschadet übersteht. Doch auch darin entdeckt sie Stellen, die sie zum Nachdenken bringen. Lies selbst …

Das Buch Richter: 21 Kapitel geistlichen Verfalls, Mord und Lügen. Dagegen ist ein Skandinavienkrimi seichte Kost. Selbst die Helden dieser Bücher haben meist einen schalen Beigeschmack. Einer dieser Helden ist Simson. Seine Geburt wurde durch einen Engel angekündigt, er war von Mutterleib an geheiligt und stand unter Gottes Schutz und Führung. Eigentlich perfekte Voraussetzungen, oder?

Bekannt ist er vor allem aufgrund seiner unermesslichen Kraft. Die bekam er durch Segnung, weil er seine Haare, auf Gottes Befehl hin, niemals schneiden ließ. Simson hatte jedoch einen Schwachpunkt: er hatte einen wirklich miesen Frauengeschmack. Und Simsons Leidenschaft für die jeweilige Frau schlug schnell in Zorn um, wenn es nicht so lief, wie er sich das dachte (was es eigentlich nie tat). Da brannten dann schon mal Füchse und Felder.

Zum wirklichen Verhängnis wurde ihm dann aber eine Frau: Delila. Sie versuchte, angestiftet durch die Männer ihres Volkes, hinter das Geheimnis von Simsons Kraft zu kommen. Und immer wenn sie meinte es herausbekommen zu haben, legte sie Simson rein und wollte ihm seine Segnung nehmen. Und Simson? Der blieb bei ihr.

Immer wieder bedrängte Delila ihn, weinte und manipulierte. Und letzten Endes knickte Simson ein und verriet ihr schließlich sein Geheimnis. Sie schnitt ihm noch in der gleichen Nacht die Haare ab. Er verlor seine Segnung und seine Kraft, wurde gefangen genommen, geblendet und von da an als menschlicher Tanzbär vor dem fremden Volk gedemütigt. (Du kannst hier, in Richter 13 bis 16, die komplette Geschichte lesen.)

Jedes Mal wenn ich diese Geschichte lese, frage ich mich: warum? Wie kann man nur so dumm sein? Warum blieb er bei ihr? Warum hat er ihr nicht beim ersten Mal gesagt: „Mädchen, so nicht. Ich habe einen Gott, ich habe eine Segnung. Und wenn du mir die wegnehmen willst und Intrigen gegen meinen Gott und mich spinnst, dann hast du in meinem Leben nichts verloren.“ Warum zum Henker war er so naiv und leichtsinnig bei ihr zu bleiben und die Augen zu verschließen?

Und dann sehe ich mein eigenes Leben an. Und muss mit Schrecken erkennen, dass auch ich Delilas in meinem Leben habe. Situationen und Menschen, von denen ich weiß, dass sie mir nicht gut tun. Dass sie sich um Gott nicht kümmern und es nur zu gerne sehen würden, wenn auch ich das nicht mehr tue. Und dennoch hänge ich an ihnen, bin mit ihnen aufgewachsen und scheue mich eine klare Position zu beziehen. Also mache ich weiter und hoffe, dass schon nichts passiert.

Die Geschichte von Simson zeigt mir wie wichtig es ist klar zu sein; im eigenen Leben Stellung zu beziehen und sich nicht in Graubereichen herum zu drücken (wie viel Nicht-Okay ist noch okay, bevor‘s gefährlich wird); den Fokus auf Gott zu haben; und mich mal in Ruhe hinzusetzen und zu überlegen, welche Konsequenzen mein Handeln hat. Und zwar bevor ich die Konsequenzen zu tragen habe.

Eines ist allerdings schön an der Geschichte; ein Juwel, versteckt in einem kleinen Anhängsel-Satz.

„Aber das Haar seines Hauptes begann wieder zu wachsen, nachdem es geschoren worden war.“ (Richter 16, 22.)

Gott ist immer noch größer. Selbst im größten Chaos, im größten Versagen und Verrat kommt er an sein Ziel. Und er verlässt uns nicht, niemals. Simson nicht und mich auch nicht. Egal was passiert.

———————————

Hier ein paar Fragen, um weiter zu denken und selbst aktiv zu werden.

  • Versuche dich in Simson hinein zu fühlen. Wie vernarrt muss er in Delila gewesen sein, damit er bei ihr blieb?
  • Gibt es Situationen, Personen, innere Stimmen oder Gewohnheiten von denen du weißt, dass sie dir und deiner Beziehung zu Gott nicht gut tun? Was hält dich in dieser Situation?
  • Besprich es mit Jesus, wenn dir etwas bewusst geworden ist. Bitte ihn um Hilfe, wenn du aus einer Situation ausbrechen möchtest.
  • Manchmal ist es auch hilfreich einen Menschen dazu zu holen, dem man vertraut und mit ihm gemeinsam die nächsten Schritte zu überlegen, die man gehen möchte.

Ein Blogbeitrag von Tine vom Mai 2017: www.nurheute.net
Vielen Dank für die Genehmigung zum Publizieren.

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Regiotreffen Nahost zu Pfingsten

April 10, 2018 in Regiotreffen von bettina

nahost-regioZu Pfingsten sind alle Jesus Freaks der Region Nahost und deren Gäste zu einem Regiotreffen in Mecklenburg-Vorpommern eingeladen.

Wir wollen miteinander Gemeinschaft haben, Gott anbeten und uns austauschen.

Daten: 18. bis 21. Mai 2018
Ort:  Zehna bei Güstrow

Details und Anmeldung bei Daniel: nahost@jesusfreaks.de

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Relativ fromm in wüsten Zeiten – *Sunday Sermon*

April 8, 2018 in Allgemein von bettina

wueste_Hembo.PagiIn seiner Predigt vom 28.01.2018 legt Pastor Dr. Heinrich Christian Rust, Freund und Mentor unserer Bewegung, dar, wie auch in schwierigen Zeiten ein Leben in der Kraft Gottes wieder neue Dynamik bekommen kann. Er leitet anhand von drei Wesenszügen unserer Beziehung mit Gott ganz praktisch dazu an, sich neu auszurichten auf das, was mehr und mehr zur Mitte unseres Lebens werden soll. Geistliches Leben für Nachfolger Christi gründet immer wieder neu im Loslassen, Loben und Empfangen.

Die Predigt hat interaktive Elemente und bietet sich daher auch für gemeinsames Schauen in Kleingruppen an.

Predigttext aus Psalm 63, 1 bis 9

Ein Psalm. Von David. Als er in der Wüste Juda war.
Gott, mein Gott bist du; nach dir suche ich. Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und erschöpften Land ohne Wasser.
So schaue ich im Heiligtum nach dir, um deine Macht und deine Herrlichkeit zu sehen.
Denn deine Gnade ist besser als Leben; meine Lippen werden dich rühmen.
So werde ich dich preisen während meines Lebens, meine Hände in deinem Namen aufheben.
Wie von Mark und Fett wird meine Seele gesättigt werden, und mit jubelnden Lippen wird mein Mund loben, wenn ich deiner gedenke auf meinem Lager, über dich nachdenke in den Nachtwachen.
Denn du bist mir zur Hilfe geworden, und im Schatten deiner Flügel kann ich jubeln.
Meine Seele hängt an dir, deine Rechte hält mich aufrecht.

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Warum feiern wir Ostern? – *Sunday Sermon*

April 1, 2018 in Allgemein von bettina

osterhaseViele Menschen wissen nicht mehr, warum wir Ostern feiern. Einige denken an ein germanisches Fest, andere haben nur Schokohasen, Eier und Küken vor Augen.

Ein besonderer Mensch hat in seiner Predigt darüber gesprochen, warum die Osterbotschaft von Jesu Tod und Auferstehung so wichtig ist und warum die Unterschiede in Evangelien diese Wahrheit bezeugen.

Danke Storch für deine Worte. Wir vergessen dich nicht.

Link zur Predigt von Storch gehalten zu Ostern 2013 in Remscheid: https://jesusfreaks.de/medien/predigten/?sermon_id=154

Quiz

Zum Miträtseln. Die Auflösung gibt es in der Predigt.

Was feiern wir an Ostern?
a) Wintersonnenwende
b) Tod Jesu
c) Auferstehung Jesu

Wer trug das Kreuz?
a) Simon von Kyrene
b) Josef von Arimathia
c) Jesus selbst

Was waren Jesu letzte Worte?
a) Vater in deine Hände gebe ich meinen Geist.
b) Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.
c) Es ist vollbracht.

Welche Frauen waren am Grab?
a)  Maria Magdalena
b) Maria Magdalena und andere
c) Marilyn Manson

Wie viel Engel waren am Grab?
a) ein Engel
b) zwei Engel
c) eine ganze Legion Engel

Wo erschien der Auferstandene zuerst?
a) Emmaus und Galiläa
b) Jerusalem
c) USA

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Sandburgen bauen für Jesus

März 28, 2018 in Educamp von bettina

sandburgIn den sozialen Netzwerken folgt ein Hype dem nächsten, das Ding des Tages ist morgen wieder vergessen und selbst Shitstürme kommen und gehen. Inhalte gehen schnell unter – wie eine Sandburg werden sie von der nächsten Informationsflut überspült.

Was wollen wir tun, damit Jesus und Jesus Freaks ein Thema in sozialen Netzwerken sind und bleiben?

Auf dem Inspirationstreffen des Medienbereichs soll überlegt werden, wo und wie wir gemeinsam Sandburgen für Jesus bauen können: Welche Inhalte braucht es, welche Formate könnte es geben, wie sollen Posts aussehen, welche Aktionen könnten wir starten, welche Fundstücke aus dem Social Media-Meer wollen wir teilen, in welchen Netzwerke wollen wir vertreten sein.

Werde Sandburgenbauer*in und komm zum Educamp!

Daten: 13. bis 15. April 2018

Ort: Herberge Hogeyz, Kirchstr. 24a, 38700 Braunlage-Hohegeiß

Anmeldung: educamp.jesusfreaks.de

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Neues vom Büro: Aus drei mach eins

März 26, 2018 in Jesus Freaks Deutschland, Verein von Andreas

Wundervolle Menschen engagieren sich ehrenamtlich bei den Jesus Freaks in allen Bereichen. Dafür braucht es wiederum wundervolle Menschen, die sie darin unterstützen, mit Informationen sowie notwendigen Finanzen ausstatten und vielem mehr. Als Jesus Freaks Deutschland e.V. verstehen wir uns als Basis und Netzwerk, um Jesus Freaks auf unterschiedlichen Ebenen zu unterstützen, damit sie das in die Tat umsetzen können, was Jesus ihnen aufs Herz gelegt hat. Da wir das nicht im vollem Umfang ehrenamtlich leisten können, haben wir dafür verschiedene Menschen angestellt.

Was war, was wird

bettina.kammer_2017

Bettina verlässt das JFD-Büro und wird aber voraussichtlich im Bereich Medien aktiv bleiben.

Bislang waren das Bettina als Referentin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie Sönke als Fundraisingkoordinator. Bettina orientiert sich demnächst als Museumspädagogin beruflich neu und Sönke widmet sich mittlerweile voll seiner Aufgabe als Gemeindecoach für die Jesus Freaks Münster. Vielen Dank an euch beide für all das, was ihr für die Jesus Freaks getan habt!

Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising sind eng miteinander verknüpft und gleichzeitig Kernelemente, um gemeinsam mit Jesus als Freaks unterwegs sein zu können.

Mit Louise haben wir eine Person gewonnen, die sich in allen drei Bereichen auskennt. Sie ist seit Herbst 2016 bei Format W für Fundraising tätig. Ausgehend davon unterstützt sie seit Juli 2017 Hans und Gerd in den neuen Leitungsaufgaben. Ab April wird ihr Minijob zu einer halben Stelle umgewandelt, damit sie die Aufgaben in den drei Bereichen weiterführen und gleichzeitig etwas Neues starten kann.

Das langfristige Ziel mit der Anstellung von Louise ist es, verstärkt in die Ehrenamtskoordination und den Aufbau von ehrenamtlichen Teams zu investieren. Unsere Vision für Jesus Freaks Deutschland ist es, Menschen und Gruppen in unserer Bewegung noch intensiver zu begleiten, zu vernetzen und dabei zu schauen, wer, was, wo braucht, um mit den Jesus Freaks und seinen Ideen durchzustarten. Die Anstellung von Louise ist für uns ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Du findest diesen Schritt gut und möchtest ihn gerne unterstützen?

Super! Wir freuen uns, wenn du mit dafür betest, dass Louise gut in der neuen Stelle ankommt, wir gemeinsam gute Arbeitsbedingungen für sie schaffen können und dass die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten gut funktioniert. Zur Finanzierung des ganzen Projekts benötigen wir natürlich Geld. Deswegen freuen wir uns, wenn du dafür spendest und JFD so unterstützt – egal ob einmalig oder regelmäßig.

Leitungsteam und Vorstand von JFD e.V.

Spende mit dem Betreff „Anstellung Louise“ an Jesus Freaks Deutschland e.V.
IBAN: DE63 5206 0410 0003 5025 11
BIC: GENODEF1EK1.

Louise startet neu durch

Louise – Wer sie ist und woher sie kommt

Louise wohnt mit ihrer Familie in Halle an der Saale und ist seit vielen Jahren bei den Freaks in unterschiedlichen Bereichen aktiv. Sie leitet die Jesus Freaks Gemeinde in Halle und gemeinsam mit Theresa die deutschlandweite Familienarbeit der Jesus Freaks. Die Freaks sind ihr Zuhause und Herzensanliegen, hier hat sie Jesus so richtig lieben und kennen gelernt. Sie ist Kulturwissenschaftlerin und hat bislang in unterschiedlichen Projekten gearbeitet – meist mit dem Schwerpunkt Fundraising und Kommunikation.

 

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Grenzen überschreiten – *Sunday Sermon*

März 25, 2018 in Allgemein von bettina

mann-bartDenise erzählt am Beispiel eines Propheten, warum Nachfolge uns Grenzen überschreiten lässt.

Boten Gottes

Wenn die Bibel von „Prophet/innen“ spricht, dann meint sie genau das: Leute, die von Gott eine Botschaft für einen bestimmten Menschen oder eine mehr oder weniger große Gruppe von Menschen erhalten haben und diese überbringen sollen.

Manchmal trägt Gott seinen Prophet/innen dabei mit auf, seine Botschaft auf eine ganz bestimmte Art und Weise rüberzubringen, sozusagen als Teil davon. Immer aber sollte er auch das Timing und den Ort der Botschaftsweitergabe bestimmen.

Geht man auf Entdeckungsreise in der Bibel, zeigt sich Gottes Kreativität und Vielfalt, um seine Kinder zu erreichen. Es gibt vor allem im Alten Testament teilweise ziemlich schräge Dinge, mit denen unser himmlischer Papa seine Boten beauftragt hatte. Mehrere Monate nackt durch eine große Stadt zu laufen, war da noch das Harmloseste.

Doch auch wenn es nur Worte waren, die Prophet/innen weitergeben sollten, bestand darin oft schon eine Riesenherausforderung, weil die Leute es einfach nicht hören wollten. Gott nachzufolgen bedeutete für die Prophet/innen, ihm zu gehorchen (tut es übrigens auch heute noch und das gilt nicht nur für Prophet/innen).

Manchmal musste Gott auch ungewöhnliche Wege gehen, dass Menschen bereit waren, ihm und seinem Auftrag zu folgen. Einer der ungewöhnlichsten, wenn nicht sogar DER ungewöhnlichste Weg ist der von Jona.

Ein ungewollt klare Ansage

„Und das Wort des HERRN erging an Jona …: Mache dich auf, geh nach Ninive, in die große Stadt, und verkündige gegen sie, denn ihre Bosheit ist vor mein Angesicht heraufgekommen! Da machte sich Jona auf, um von dem Angesicht des HERRN weg nach Tarsis zu fliehen …“ (Jona 1, 1-3).

Mache dich auf – da machte sich Jona auf. Soweit klappte das mit dem Gott-Nachfolgen noch. Doch dann macht Jona genau das Gegenteil von dem, was Gott ihm aufgetragen hatte: statt nach Ninive zu gehen, flieht er in die Gegenrichtung, wollte sogar absichtlich weg aus Gottes Gegenwart! Was führte ihn zu dieser heftigen Reaktion?

Der Schlüssel liegt darin, was Ninive war. Ninive war die Hauptstadt Assyriens, berüchtigt für ihre Grausamkeiten und zu dieser Zeit möglicherweise die größte Stadt der Antike, für deren Durchquerung man 3 Tage brauchte. Entscheidend aber: sie war eine nichtjüdische Stadt, Jona aber ein israelitischer Prophet. Da stieg Jona aus, vielleicht aufgrund der politischen Spannungen oder weil er sich wie viele Juden dieser Zeit geistlich und moralisch den Assyrern gegenüber überlegen fühlte und nichts mit ihnen zu tun haben wollte.

Die falsche Entscheidung führt auf den richtigen Weg

wal_swDie Geschichte nimmt ihren Lauf: Jona besorgt sich einen Platz auf einem Schiff Richtung Tarsis, Gott schickt einen so heftigen Sturm, dass selbst die erfahrenen Seeleute an Bord Todesangst bekommen, ihre Götter anrufen und alles unternehmen, um das Boot vorm Untergehen zu bewahren. Als das nichts hilft, fordern sie auch Jona auf, zu seinem Gott zu beten und suchen nach dem Schuldigen für die Katastrophe.

Interessant, dass ihnen in dem Moment schon klar war, dass hier etwas Übernatürliches am Laufen war. Per Los, ein übliches Verfahren dieser Zeit, um den Willen Gottes/der Götter in Erfahrung zu bringen, zeigt sich, dass Jona schuld ist, woraufhin er mit der Sprache rausrückt, alles erzählt und die übrige Schiffsbesatzung bittet, ihn über Bord zu werfen.

Erst weigern sie sich vehement, aber als sie es dann doch tun, hört der Sturm auf. Aufgrund dieser Ereignisse und den Erzählungen Jonas über seinen Gott, „bekamen die Männer große Ehrfurcht vor dem Herrn“ (Jona 1, 16), sie kehrten zu Gott um. Jona wird zum ersten Mal Evangelist wider Willen.

Was folgt, ist Gottes Rettung des widerspenstigen Propheten vor dem Ertrinken, indem er ihn von einem Fisch fressen lässt und Jona in dessen Innerem überlebt. Nach 3 Tagen erkennt Jona das auch und entscheidet sich, Gott wieder nachzufolgen. Auf Gottes Geheiß hin spuckt der Fisch Jona wieder aus, direkt an Land (Gott ist gnädig!).

Gott wiederholt seinen Auftrag an Jona. Der befolgt ihn diesmal und die ganze Stadt kommt zum Glauben an Gott, bekehrt sich aufgrund seiner Bußpredigt und vermutlich auch der Wunder, die ihm auf seinem Weg nach Ninive „zugestoßen“ waren und von denen sie vermutlich gehört, ihnen Jona vielleicht sogar selbst erzählt hatte.

„Vom Kleinsten bis zum Größten“ fasteten sie, den König eingeschlossen, und ließen die Sachen bleiben, die Gott missfielen. Sie kehrten um, änderten ihr Leben und Gott verschonte sie. WOW! Eine ganze Stadt auf einmal! (Historiker glauben, dass Ninive zu der Zeit eine Gesamtbevölkerung von 600.000 Menschen hatte.)

Auftrag ausgeführt und dennoch enttäuscht

Und Jona? Der war extrem enttäuscht und wütend, als das angedrohte Gericht Gottes ausbleibt, will sogar sterben. Gottes Reaktion darauf: er erteilt Jona noch eine Lektion mit einer Wildpflanze, führt Jona damit seine Gleichgültigkeit den Nichtjuden gegenüber vor Augen und erinnert ihn an sein Wesen: „ein gnädiger und barmherziger Gott, langmütig und von großer Gnade“ (Jona 4,2).

Gott beendet seine Diskussion mit dem stinksauren Jona, indem er ihn erinnert, dass ER alle Menschen geschaffen hat und liebt, sich „um sie bemüht und großgezogen hat“ (in Anlehnung an Jona 4, 10). Damit endet auch das Buch Jona. Es bleibt also offen, ob Gottes Liebe Jonas Herz letztendlich vielleicht doch noch erweicht hat, er vielleicht sogar geblieben ist, um die Menschen in Ninive weiter in „Nachfolge“ zu unterrichten.

Fakt ist: Im Alten Testament ist Jona der einzige Prophet, den Gott nicht zu seinem Volk schickt, sondern direkt in persona „zu den Heiden“, ein Fremder in einem fremden Volk. Gott lässt Jona Grenzen überwinden, sowohl politisch/gesellschaftlich wie auch geistlich, auch wenn dieser davon weder begeistert noch sehr willig dazu ist. Gottes Liebe siegt, auch wenn sie selbst seinem Boten über weite Teile zu fehlen scheint. Menschliche Unfähigkeit hat bei Gott nie das letzte Wort.

Botschafter*innen der Liebe

Und wir? Gott hat seine Liebe in unsere Herzen ausgegossen (Römer 5,5), er selbst lebt durch seinen Geist in uns. Sein Herz ist es, dass Menschen zurück zu ihm finden. Und Gott ist mächtig, Mauern einzureißen und Grenzen zu überwinden. Die Frage ist nur:

Folgen wir ihm auf diesem Weg und darf seine Liebe für die von ihm Getrennten auch unser Herz berühren?

Ärgern wir uns nicht über eine berechtigte und dann doch ausbleibende Zurechtweisung Gottes, sondern stimmen wir ein in die Freude des Himmels über ein paar hunderttausende Umkehrer?

Sind wir bereit, Botschafter*innen seiner Liebe zu sein, in welcher Form uns Gott das auch immer auftragen mag, auch und gerade gegenüber denen, die ihn (noch) nicht kennen?

Denise

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Freakstock-Vorverkauf startet!

März 23, 2018 in Freakstock von Jaana

Ticketvorschau_1000x1000_RZDer Freakstock-Vorverkauf geht los!

Wir präsentieren:

  • „Läuft bei Dir“ Ticket für alle, bei denen es so richtig läuft
  • „9+1″, für dich und deine 9 besten Freunde
  • Supporter-Ticket
    … und natürlich die üblichen Familien und Einzeltarife!

Ab sofort im Kultshop.

Dein Freakstock