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Was sind Irrwege?

Dezember 19, 2018 in Impuls von bettina

irrweg_richtung_gott_maksym-kaharlytskyiIch denke an die Schnitzeljagd zu unserer Gemeindefreizeit. Weggabelung. Ein Schnipsel wurde gefunden, sofort wird dieser Weg eingeschlagen. Schauen wir uns manchmal noch um, um andere Hinweise zu finden? Wagen wir den Blick in die andere Richtung?

Wir stehen da und fragen uns, was wir wollen, wo es hingehen soll oder was Gott will. Vielleicht stimmt das, was wir wollen, mit dem was Gott sich für uns wünscht überein. Gehen wir dem erstbesten Schnipsel oder Hinweis hinterher?

Sind Irrwege immer schlecht? Manche Irrwege enden als Sackgasse. Man kommt einfach nicht weiter, man bleibt auf der Stelle stehen. Andere setzen sich endlos fort und entweder man entscheidet sich umzukehren, auch wenn es mühselig und mit Arbeit verbunden ist, oder man lässt es einfach laufen. Entweder man findet wieder die Brücke zum „Hauptweg“ oder man verläuft sich. Orientierungslos. #IchhabemichverIRRT.

Irrweg: falsches, verkehrtes, nicht zum Ziel führendes Verfahren

Synonyme:

  1. Seitenpfad
  2. Irrtum/Täuschung
  3. Abweichung/Umweg

Wenn ich mir die Synonyme des Wortes anschaue, dann kann ich gar nicht mehr genau sagen, ob es tatsächlich nicht zum Ziel führen kann. Seitenpfad, Abweichung … Ich gehe den Weg, der ursprünglich nicht geplant war und doch komme ich irgendwann an. Wenn ich an mein Leben denke, oh je, so viele Umwege und Abweichungen. Und jetzt stehe ich trotzdem hier und kann rückblickend sagen: Es war scheiße, aber dadurch habe ich einen anderen Blick auf bestimmte Themen, Lebenssituationen und Menschen oder habe jene Fähigkeit erlernt oder oder oder. Vielleicht hast auch du jetzt etwas vor Augen, was du durch Irrwege oder Seitenpfade erreicht, erlernt oder entdeckt hast.

Vielleicht wäre es mir auf dem Hauptweg besser ergangen. Wo hab ich den Scheiß-Hinweis übersehen? Aber war der Seitenpfad (Irrweg) den ich gegangen bin (oder gehen musste) für die Katz´? Hab ich dadurch nicht doch irgendetwas besser verstanden oder mich entwickelt? Musste ich dadurch meine Antenne für Gottes Sprechen noch mehr ausfahren?

Wir werden vielleicht nie vollkommen verstehen, weshalb wir manche Wege gegangen sind oder gehen mussten, wo wir einen Hinweis übersehen haben, oder wo ihn schon vorher einer abgeschnitten hat. Aber bei einer Sache bin ich mir ganz sicher: Irrwege, ob sie zum Ziel führen oder nicht, für Gott sind sie kein Grund zu sagen:

Geh du schon mal vor, bis du merkst, dass du dich verirrt hast. Ich warte hier bis du wieder angekrochen kommst und begrüße dich mit einem „Hättest du mal mehr auf mich gehört, dann …“

Gott geht mit dir. So spießig wie das für manche vielleicht klingt. Wenn wir die Richtung ändern, ist er der beste Wegbegleiter, den man sich vorstellen kann. Irrweg? Okay, kann passieren. Aber dann doch lieber mit Ihm als ohne Ihn.

Claudia aus Chemnitz

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In sieben Schritten zum Willo-Wohlgefühl

Dezember 18, 2018 in Willo von bettina

Draußen ist kalt, dunkel und nass. Dagegen kann man was tun!

  1. Willo - In der Sonne sitzen mit mit Leuten quatschen.Mach dir eine Fritz-Limo oder ein Bier auf.
  2. Schnapp dir deinen Lieblings-Freak (geht auch online oder telefonisch) und schwärmt gemeinsam von euren schönsten Willos.
  3. Spiel ein paar Freak-Lieder ab. Inspiration findest du hier: jesusfreaks.de/medien/musik/
  4. Stell einen Urlaubsantrag für den 31.05.2019. (Falls du feiertags arbeitest auch für den 30.5., den 1. und 2.6.2019)
  5. Markier den Termin im Kalender.
  6.  Lad alle Freak-Freund*innen ein und solche die es werden sollen.
  7. Freu dich auf Willo 2019.

Das Willo-Team hat noch mehr Neuigkeiten für dich auf https://jesusfreaks.de/events/event/willo/

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Die Korrekte Bande sagt Danke und verlost ein Abo

Dezember 17, 2018 in Korrekte Bande von Jaana

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Die aktuelle Ausgabe „Lebensstark“ ist jetzt verfügbar.

2018 war ein starkes Jahr für die Korrekte Bande. In diesem Video sagen wir „Danke“ und werfen einen Blick zurück auf fünf tolle Ausgaben. Als Chefredakteurin bin ich beschenkt mit vielen großartigen Menschen, die sich immer wieder mit ihren Ideen, Gedanken und ihrer Kreativität einbringen.

In diesem Adventskalender haben wir ein kleines Gewinnspiel für euch: Wir verschenken ein Einzelabo für 2019. Beantworte einfach unsere Schätzfrage, die ich im Video stelle.

Schick deine Antwort bis zum Heilig Abend (24.12.) an bande@jesusfreaks.de
Jaana für die Korrekte Bande

PS: Du kannst dir dein Abo ab 13 Euro im Jahr auch hier sichern: https://bande.jesusfreaks.de/bestellformular

Begegnung mit dem König des Friedens

Dezember 16, 2018 in Sunday Sermon von matzewilli

Begegnung mit dem König des Friedens

Mehr als „zufrieden sein“

Foto: Robert Nyman

Foto: Robert Nyman

Frieden – ein Wort, das so geläufig und dennoch so groß und oft so weit weg zu sein scheint. Nicht nur so etwas wie Weltfrieden scheint angesichts der Geschehnisse in unserer Welt nahezu unerreichbar und unrealistisch zu sein. Auch der eigene, ganz persönliche Frieden wirkt nicht selten wie ein Traum. Und was heißt das überhaupt: Frieden? Heißt das einfach zufrieden sein mit dem, was man hat?

Wenn ich mir mein Leben so ansehe, dann muss ich zugeben, dass ich ganz, ganz viel Grund zum Danken habe. Ich habe eine liebevolle Familie, einen tollen Beruf und eine kleine, aber sehr herzliche Gemeinde. Es geht mir gesundheitlich, bis auf gelegentliche Kopf- und Rückenschmerzen gut und ich kann meine Energie sowohl in meine Familie, meinen Beruf, meine Gemeinde und unser Haus stecken, ohne dass ich beständig ans Limit komme. Und trotz all dieser großartigen Gaben, die ich genießen darf, fühle ich mich oft nicht zuFrieden. Ich merke das ganz besonders dann, wenn wir mal für eine längere Zeit kein Gemeindetreffen mehr hatten. Denn dann neige ich dazu, mich in meinen Alltagsaufgaben zu verlieren. Doch so sehr ich mich auch engagiere, ich komme darin nie wirklich zu der Ruhe, die ich eigentlich suche.

Nicht die Untadeligen

Immanuel Kant hat einmal sinngemäß geschrieben, dass nur ein Mensch, der alle seine Aufgaben und Pflichten erfüllt, dem glückseligen Frieden würdig sei. Bei aller Bewunderung für den Philosophen der Aufklärung, aber das kann und will ich nicht glauben (hat er vermutlich auch etwas anders gemeint…). Denn wenn ich in der Bibel blättere, erkenne ich ein anderes Muster. Es waren nie diejenigen, die alle ihre Pflichten erfüllten, die dann von Jesus auserwählt wurden. Es waren sogar im Gegenteil genau diejenigen, die ihre Pflichten untadelig erfüllten, die an Jesus jedoch Anstoß nahmen. Gerade die, die eine geradlinige Biographie vorzuweisen hatten, wie etwa Paulus, konnten mit Jesus und seinen Anhängern zunächst nicht viel anfangen. Als aufrichtiger Pharisäer, lebte Paulus in allen Tugenden, die das göttliche Gesetz forderte, „untadelig“, wie er selbst sagte. Und doch zerschlägt die Begegnung mit dem auferstandenen Herrn Jesus seinen ganzen Stolz in Stücke, so dass er etwas später sogar das, was er vor seinem Leben mit Christus für gut erachtete, als „Scheiße“ bezeichnete. Was war es, das Paulus zu dieser 180°-Wende brachte?

Als Jesus fragte, warum er ihn verfolge, muss Paulus wohl das ganze Ausmaß seines Irrtums erkannt haben. Dieser Schlag hat ihn so hart getroffen, dass er sein Augenlicht für ein paar Tage einbüßte. Auch wenn er gewiss noch nicht alles verstanden hatte, so muss ihm doch klar geworden sein, dass er am Wesentlichen vorbeigelebt hatte. Erst durch die Unterweisung anderer Nachfolger Jesu war er im Stande, mit seinem Verstand der Erkenntnis seines Herzens nachzukommen, so dass er den unermesslichen Frieden, diesen unerschöpflichen Lebensquell und Schatz der von allem befreienden Gnade Gottes ergreifen konnte.

In der Begegnung mit Jesus

Mit einem lückenlosen und vorbildlichen Lebenslauf konnte er das nicht erlangen. Und selbst durch seinen ganzen Eifer für Gott konnte er diese Gabe nicht empfangen. Einzig der Entschluss Christi, sich Paulus als Werkzeug auszuwählen, zog ihn mit in den Heilsplan Gottes für die Welt hinein. Und diese Erfahrung einer völlig unverdienten Annahme brachte ihn dazu, fortan nichts anderes mehr wissen zu wollen als allein Christus den gekreuzigten, der auferstanden zur Rechten Gottes sitzt und den nichts als Liebe und Hingabe für ihn und jeden einzelnen Menschen bewegt.

Paulus nahm dann in den Folgejahren ein Leben voller Entbehrungen und Leiden auf sich, weil ihm alles andere mehr oder weniger unwichtig erschien. Sein unbändiges Verlangen danach, allen Menschen diese Erfahrung der befreienden, bedingungslosen Annahme durch Gott zu ermöglichen, hat uns neben vielen starken Gemeinden, die die Jahrhunderte überdauern sollten und den christlichen Glauben nicht mehr aus der Welt wegzudenken erlauben, auch gut die Hälfte des Neuen Testamentes beschert. Er sprach von einem Frieden, der alle Vernunft übersteigt, den wir also nie wirklich ganz verstehen können, aber der in der Begegnung mit Jesus erlebt wird.

Paulus‘ Leben ist für mich so ziemlich das inspirierende Zeugnis für die Nachfolge. Und wenn ich so über diesen Apostel Christi nachdenke, dann sehne ich mich noch viel mehr danach, mir von dem Frieden, den Paulus in seiner Verbundenheit mit Christus gefunden hat, meine Prioritäten noch einmal und immer wieder „durchschütteln“ zu lassen. Wenn meine Alltagsaktivitäten mich oder andere nicht mehr und mehr in diesen Frieden eintauchen lassen können, was haben sie dann für einen Sinn? Wenn sie den Frieden Gottes in meinem Herzen oder in den Herzen anderer hemmen, dann sind sie „Scheiße“. Es reicht wohl einfach nicht, wenn man im Leben viel Grund zum Danken hat, auch wenn ich das nicht missen will. Aber um im Frieden Gottes atmen, wandeln, tanzen zu können, braucht man nicht mehr und nicht weniger als eine Begegnung mit Jesus, dem König des Friedens, der nicht den Weltfrieden, aber den Frieden Gottes bringt.

Anstelle einer Frage:

„ Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. “ Philipper 4,7

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Embrace (you keep me safe)

Dezember 15, 2018 in Musik von bettina

Dieses Lied entstand innerhalb weniger Stunden auf dem Music Camp nach einem Jam mit Fabian, der eine herumstehende Klarinette gegriffen hatte (sowas spielt er sonst nicht) und Matthias, der seine Posaune dabei hatte. Tobse hat sich schließlich mit den backing vocals beteiligt und so als heimlicher Jack Johnson der Freaks geoutet. Was der schnell in einer Mittagspause aus dem Kopf geplätscherte Text für mich bedeutet, hat sich mir selber auch erst später erschlossen.

Hier schon mal das Lied und darunter meine Gedanken zum Text.

Sylvi

 Kein Jammern auf hohem Niveau

Mich beeindrucken Menschen sehr, die selbst in größter Bedrängnis, umgeben von widrigsten Bedingungen, konfrontiert mit Krankheit, Tod, Freiheitsentzug, Unrecht und Leid, in Gott ruhen und daraus eine tiefe Stärke mitbringen.
Es gibt diese Personen, die es schaffen, im Einsatz für andere auch im Angesicht schlimmster Umstände besonnen zu sein und nicht anfangen, sich um sich selbst zu drehen oder darum, wie schlimm und aussichtslos ja sowieso alles ist, sondern die am Glauben und am Einsatz für das Gute festhalten. Ja sogar sich selbst durch solch eine Haltung opfern können, die mich sprachlos und staunend macht.

Gleichzeitig ist es doch so, dass da, wo Menschen rein von den äußeren Umständen her eigentlich alles haben – finanzielle Sicherheit, Unversehrtheit, Gesundheit, Zugang zu allen möglichen Ressourcen und sogar Überfluss – sich oftmals Egozentrismus und ein ständiges Drehen um die eigenen Befindlichkeiten breit machen, die das spirituelle Leben nahezu abtöten können.

Wie passt das zusammen? Was ist los mit dem Salz dieser Erde? Was ist mit dem, der gekommen ist, die Gefangenen zu befreien? Findet er in der westlichen Welt vielleicht sogar unter seinen Nachfolgern häufig eher Leute vor, die in sich und ihrer eigenen Verkrümmtheit selber gefangen bleiben, anstatt andere in dieselbe Freiheit führen zu können, die sie für sich selbst schon (oder endlich) ergriffen haben? Muss man vielleicht wirklich in Krisengebiete gehen, um aus diesen Kreisläufen herauszufinden, die einen in diesem System sonst immer wieder einholen müssen?

Für mich ist das Lied eine Erinnerung an mich und Hommage an alle, die nicht nur da, wo es ihnen gut geht, nicht auf hohem Niveau jammern, sondern die es sogar bewerkstelligen, da wo es ihnen schlecht geht, in Gott zu ruhen und ihm Großes zuzutrauen. Die es schaffen weiterzumachen. Vielleicht neu, anders, wenn es sein muss. Aber tief im Inneren mit einem freudigen Herzen, weil sie wissen, dass das Loslassenmüssen keinen tödlichen Stachel mehr haben kann, wenn die Hand des Lebendigen uns auffängt und auf neuen, heiligen Boden stellt.

Wie lässt man seine Befindlichkeiten hinter sich?

Doch wie kommt man dahin? Wenn man nun mal bereits an sich selber scheitert … Ich glaube, es ist wichtig, immer wieder aus unseren Verkrümmtheiten aktiv auszusteigen, uns von Gott wirklich ganz ausfüllen zu lassen, seine Zusagen in unser Leben regnen zu lassen und zuzulassen, dass er uns wirklich frei und neu macht. Das kann weh tun und unangenehm sein – aber wenn wir durch dieses Tal durchgekommen sind, können wir ganz neu die Freiheit ergreifen, die uns von uns selbst befreit und auch für andere ansteckend und heilsam ist (siehe Galater 5).

Eigene Grenzen und den eigenen Platz zu kennen und Prinzipien zu haben, ist wertvoll, aber wir sollten das nicht verwechseln damit, vor unseren blinden Flecken, Befindlichkeiten, Ängsten und seelischen Verkrümmungen einzuknicken und diese schön zu reden als ein „Ist schon ok“. Es mag von außen ähnlich aussehen, aber das eine führt in die Freiheit und das andere in noch mehr Selbstbezogenheit und in das Abkapseln von einer Welt, die anders tickt als wir und mehr von uns verlangt, als so zu bleiben „wie wir nunmal eben sind“.

Bist du wirklich frei?

Hörst du Gottes Herzschlag dafür, dass wir uns neu überwinden, unser Leben denen zu widmen, die das wahre Leben wirklich dringend brauchen? Dazu müssen wir es immer wieder erstmal auch uns selbst schenken lassen, es selber wirklich kennen und ergriffen haben, das wahre Leben. Leben wir schon darin? Bist du wirklich frei?

Komm, lassen wir Jesus uns frei machen von uns selbst, unseren Bedrückungen und inneren Gefängnissen, damit wir frei sind, für andere unser Leben einzusetzen. Uns wird nichts mangeln, er wird uns alles geben. Und es ist ein Leben, das uns keiner mehr nehmen kann, wenn wir es erst wirklich leben!

Ich möchte mich anspornen lassen, meine eigene Auferstehungsfreiheit in Christus wirklich zu leben, indem ich mich immer weniger von meinen unbefreiten Befindlichkeiten einschränken lasse. Viel mehr möchte ich mich durch sie hindurch in die Freiheit zurückleben. Wir können viel mehr von dem, was uns aufhält, mit Gottes kettensprengender Herrlichkeit durchfluten lassen, als wir uns rein menschlich gesehen zutrauen. Es ist uns möglich – durch den, der uns innerlich aufrichtet und stärkt! (siehe Philipper 4,11b-13 ) Und es ist wichtig – für das, was es zu tun gibt in dieser Welt.

Das Leben von Menschen, die das tun, nimmt die abenteuerlichsten, kraftzehrendsten, manchmal irritierendsten, aber auch wunderschön-kuriosesten Wege, die man sich vorstellen kann. Das ist es, was die Welt braucht und wozu Jesus uns berufen hat.

Lässt du dich herausfordern?

Wie dankbar macht mich das gerade. Und wie herausfordernd ist es auch,  aber wie wertlos alles andere gegen so etwas Kraftvoll-schönes.

Und so spreche ich meinem Herzen zu, dass es gelassen alles umarmen möge, was kommt, wenn ich mich wieder einmal neu in dieses Abenteuer aufmache, auch und gerade die schrecklichen, dunklen und unzumutbaren Stellen will ich ansehen und beleuchten lassen. Denn dort kann Gottes Licht am hellsten leuchten, dort wird es gebraucht, dort möchte ich es hintragen. Weil ich erlebe, wie gut es sich anfühlt, wieder mit diesem Licht erfüllt zu sein.

Im Wissen darum, dass ich erlebt habe, wie er mich freigemacht hat, mich sieht und erhält, kann ich losgehen und von mir selbst wegsehen, hin zu dem was kommt.

Lässt du dich auch herausfordern? Zu einer Auferstehungsfreiheit, die konkret wird, weil sie erlebte Gnade in die dunkle Lunge dieser Welt hineinatmet? Wie kann Gottes Licht strahlen, wenn wir das tun, welches Leben können Menschen ergreifen, welche Farben werden wir sehen, mitten in den Trümmern, mitten in der Tristesse?

Sylvi

Embrace (you keep me safe)

And on the long and winding road you keep me safe
no fear that starts a fight can win against your love
where ressurrection rules freedom starts to spread
your light makes every single color beautiful

with you there’s no need for lasting sorrow or grief
you get me through and every breath is filled with grace

you help my heart embrace whatever comes my way

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Freakstock 2019 – Sei dabei

Dezember 14, 2018 in Freakstock von bettina

Freakstock 2004, Besucher am Checkerpoint

Lange Schlange am Checkerpoint zum Freakstock 2004.

Ein kurzer nostalgischer Rückblick sei mir in meinem Alter gestattet:

Erinnerst du dich daran, dass früher auf Freakstock von der Bühne gefragt wurde, wer wie viel mal auf Freakstock war? Die Neulinge, die zum ersten Mal da waren, wurden herzlich willkommen geheißen. Dann war es spannend zu sehen, wer seit 2, 3, 4 oder auch schon 10 Jahren an Freakstock teilnahm. Besonders witzig war es, wenn Kinder im Alter von 7 Jahren mit 7 Freakstocks zu den alten Hasen zählten. Ganz am Ende gingen bei der Frage, wer seit dem ersten Freakstock dabei ist, nur noch drei Hände oder so hoch. Der darauf folgende kräftige Applaus zollte denjenigen Respekt, die so treu zur Bewegung und ihrem Festival standen.

Freakstock-T-Shirts in grau und weißSchwenk zurück ins Heute: 2019 findet Freakstock vom 1. bis 4. August wieder auf Gut Haarbecke in NRW statt. Schreib dir den Termin schon mal in den Kalender und gib den Urlaubsantrag ab.

Weißt du eigentlich, das wievielte Freakstock 2019 sein wird?

Wenn ja, schick deine Antwort, Größe und Adresse bis zum 24.12.2018 an: post@freakstock.de

Unter allen richtigen Einsender*innen wird ein original Freakstock T-Shirt verlost. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Viel Glück wünscht

Bettina (16-fache Freakstock-Besucherin)

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Unabhängig von anderen

Dezember 13, 2018 in Jesus Freaks Deutschland von bettina

spende_melissa-walker-hornHeute gibt es einen Impuls in eigener Sache. Denn: Ohne Moos, nix los! Auch wir als Jesus Freaks sind darauf angewiesen, genügend Geld für alles, was wir tun, zur Verfügung zu haben. Das ist einfach so. Und es ist immer wieder wunderbar, dass das bei uns funktioniert. Immerhin haben wir Freaks es bislang geschafft, unabhängig von staatlichen Förderungen usw. zu bleiben. Wir machen unser eigenes Ding und finanzieren uns zum allergrößten Teil selbst. Danke an jede*n, der*die dazu beigetragen hat!

Jesus Freaks Deutschland als gemeinnütziger Verein hat im Jahr ein allgemeines Budget von ca. 35.000 Euro. Das ist nicht viel, wenn wir alles bezahlen, was man als Verein tun muss. Dazu gehören langweilige, aber wichtige Dinge wie Buchhaltung, Mieten und Versicherungen, aber auch super Sachen, die ebenfalls wichtig sind:

Denn was wären die Jesus Freaks ohne Freakstock und Willo? Wie könnten wir die Kommunikation unter uns und mit anderen gestalten, ohne Menschen, die sich verbindlich darum kümmern? Wir bezahlen zum Beispiel mich im Büro für Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Unterstützung des Leitungsteams und Jaana für die Redaktionsleitung der Korrekten Bande. Hinzu kommen die großen und kleinen Dinge, die es braucht, wie Webspace, Broschüren, Drucker usw.

Das machen wir, damit wir alle gemeinsam als Jesus Freaks unterwegs sein können und auch unsere Veranstaltungen wie Freakstock oder Willo stattfinden können. Wir wollen uns weiterhin unabhängig für unsere Vision und Werte einsetzen. Dafür brauchen wir deine Unterstützung.

Spenden bitte an: Jesus Freaks Deutschland e.V.
IBAN DE63 5206 0410 0003 5025 11
BIC GENODEF1EK1
Evangelische Bank

Gib deine Adresse an, dann erhältst du eine Spendenbescheinigung fürs Finanzamt.

Louise Schellenberg

PS: Jesus Freaks Deutschland ist übrigens bei Amazon Smile. Starte deine Online-Weihnachtseinkäufe dafür auf https://smile.amazon.de und wähle Jesus Freaks Deutschland e.V. als begünstigte Organisation aus.

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Verschenkte Hoffnung

Dezember 12, 2018 in Impuls von louise

Am RandHeute wird’s poetisch im Freaks-Adventskalender. Achim aus Halle hat extra ein Gedicht für uns verfasst. Viel Spaß euch beim Lesen und ein großes Dankeschön an Achim!

 

Verschenkte Hoffnung (ein Adventsgebet)

Wie besonnen, so zerronnen!

So ging es mir heute am zweiten Advent.

In meinem Kopf, in meinen Gedanken,

alles am schweben, schwimmen und schwanken …

Ruhe zu finden war ein Unterfangen,

wie Sushi zu essen mit Bohnenstangen

Den Kopf voll mit Dingen, die grad nicht so gelingen

oder noch anstehn, sich mahnend im Hirn drehn

ich möchte nur weggehen – nein, rennen!

Du fragst, was los ist, doch ich kann’s nicht benennen.

Es ist alles und nichts, was mir einfällt.

Hab heut Gott und die Welt

infrage gestellt – und somit auch dich

und hoffe, dich damit nicht völlig verprellt.

wundern würde es mich nicht …

 

Doch du bist erstaunlich gelassen,

während ich in Gedanken am Spülbecken steh,

grad kein Land mehr seh‘

versunken in meinem Ach und Weh

im Selbstmitleid von Kopf bis Zeh

und plötzlich vielleicht doch

noch etwas versteh:

Du warst auch Mensch!

Und du hast es geschafft,

mit dir selbst und der Erde

und Gott im Reinen

zu sein und die Dimensionen zu einen!

Die Last des Getrenntseins vom Ursprung zu wandeln

in Beziehung zu diesem, Menschsein zu verhandeln.

Ganz Mensch musstest du, genauso wie ich

den Weg auch erst finden, das war auch schwer für dich!

Doch du bist der Beweis, dass es möglich ist!

 

Friede sei mit euch!

Das erste Versprechen,

zu deiner Geburt an die Welt.

Im Leben, im Sterben, im Auferstehen.

Ein Versprechen, das ewig hält.

Ein Versprechen, das mein Herz in diesem Moment

ganz neu erkennt …

… und plötzlich ist doch noch Advent.

Du hast die Hoffnung verschenkt!

 

Achim, JF Halle

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Gebet für den Klimaschutz

Dezember 11, 2018 in Gebet von louise

wueste_Hembo.PagiViele von uns lieben es in der Natur spazieren zu gehen und dort inmitten Gottes Schöpfung dem Herrn zu begegnen. Oft ist die Natur ein Schlüssel zu Gottes Gegenwart; das Beten fällt leichter und Gott zu hören auch. Und auch Gott liebt seine Schöpfung – er schuf das Land, die Wälder, das Meer, die Luft, die Gebirge und alle Geschöpfe und sah, dass es gut war.

Es ist somit kein Wunder, dass wir uns dort, inmitten dessen was Gott – und nicht der Mensch – geschaffen hat, ihm so manches Mal besonders nah fühlen und ihm leichter begegnen können.

Was sich dabei allzu leicht vergessen lässt, ist die Verantwortung, die wir für die Schöpfung und für die Natur tragen (u.a. 1. Mose 1, 26, 1. Mose 2,15). Sie ist auch unsere Lebensgrundlage, die wir achten und bewahren sollten. Was wir aber gerade in dem industriellen, kapitalistischen Zeitalter sehen, ist, dass die Schöpfung den Bach runter geht und als Ware degradiert wird – Güter werden ohne Rücksicht auf ihren Eigenwert oder ihre Begrenztheit von uns Menschen ausgebeutet. Und was ist mit all den Generationen, die noch kommen?

Kaum etwas wird in den letzten Jahren so stark und drastisch medial von der Wissenschaft hervorgehoben und dennoch in unserer Lebensrealität und der Wichtigkeit für das alltägliche, praktische Leben so sehr vernachlässigt wie der Klimawandel. Es ist schon seit Jahren klar, dass die Temperatur deutlich steigen wird und dass es mehr Dürren, Stürme, Überflutungen und daraus resultierende Flucht und starke Sicherheitsprobleme geben wird. Wann genau das alles eintritt, kann man oftmals erst Tage oder Wochen zuvor vorhersagen. Aber klar ist, dass schon eine Erwärmung zwischen 1,5 und 2 Grad, die in etwa zwischen 2030 und 2050 erreicht werden dürfte, solche Folgen auslösen kann.

Um das zu verhindern, müsste man echt krasse und drastische Maßnahmen ergreifen: Verbrennungsmotoren verbieten, Fleischkonsum und Flugreisen reduzieren etc. Zum Teil wird davon ausgegangen, dass die nächsten Jahrzehnte die wichtigsten der Menschheitsgeschichte sind, in denen die Weichen gestellt werden. – Denn die gute Nachricht ist, dass theoretisch es noch möglich ist, einen Anstieg von mehr als 1,5 Grad zu verhindern. Allerdings bleiben dafür nur noch wenige Jahre. Laut dem Sonderbericht des Weltklimarats ICPP heißt es, dass dazu ein „schneller, weitreichender und beispielloser Wandel in allen gesellschaftlichen Bereichen notwendig ist“. (1)

Wow, in allen gesellschaftlichen Bereichen. Das klingt schon nach einer ganz schön großen Herausforderung! Gerade für uns, die wir damit aufgewachsen sind, viel und jederzeit konsumieren zu können. Natürlich konnte nicht jeder alles konsumieren. Es kam auch immer darauf an, wie viel Geld und Zeit wir hatten, aber so grundsätzlich hat uns keiner beigebracht mit Gütern und Konsum achtsam umzugehen. Ganz ehrlich – unsere Freiheit mit dem Auto oder gar noch mit dem Flieger mal hier und da hin zu reisen, ist doch auch eigentlich etwas, was wir nur schwer hinterfragen.

Die Klimafolgen sind ja gerade in Deutschland – abgesehen vom heißen Sommer – noch nicht so wirklich spürbar und wann soll das alles überhaupt passieren? Und wenn alle anderen noch in den Urlaub fliegen, warum sollte gerade ich da darüber nachdenken? Oder wenn alle Fleisch essen, warum sollte ich mich da beschränken? Aber im Herzen wissen wir, dass gerade Dinge, die Gott anstößt, sehr oft bei uns selbst und in unserem Gebet beginnen. Und oftmals wirkt Gott da bei jedem/jeder sehr unterschiedlich und zeigt, was wie bei wem wann dran ist. Das kann sehr verschieden aussehen. Gott segnet bereits unsere ehrliche Bereitschaft auf ihn und sein Wort zu hören und zu schauen, was er da für jeden von uns vorbereitet hat.

Zur Zeit findet die 24. Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Kattowice (Polen) statt. Diese Woche geht die Konferenz in die heiße Phase. 2015 einigte man sich auf der letzten Klimakonferenz darauf, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Jetzt in Kattowice soll es darum gehen, dass daraus völkerrechtlich verbindliche Maßnahmen entstehen. Das Problem ist insbesondere, dass die Staaten sich an die eigenen Zielvorgaben und Selbstverpflichtungen nicht halten bzw. hierfür einfach zu wenig tun. Verhalten sich Menschen und Staaten in der EU weiter so wie bisher, so ist mit einer Erwärmung zwischen 2 und 3 Grad zu rechnen. Sogar wenn die EU ihre Versprechen einhält, was sie derzeit nicht tut, wird das für eine Reduzierung auf die eigentlich erforderlichen unter 1,5 Grad nicht reichen.

Es gibt eine Online-Gebetskampagne für die Klimakonferenz (www.klimakonferenzgebet.gebetonline.ch). Gebet für die Konferenz, aber auch für die Staaten in der Umsetzung ist sehr wichtig, dass ein Umdenken geschieht und über realistische Maßnahmen entschieden wird. Wichtig ist aber auch das Gebet für uns alle, dass Gott im Denken unserer Generationen wirkt und uns allen ein neues Bewusstsein schenkt, was seine Schöpfung anbetrifft.

Iwona, JF Eberswalde und Vorstand JFD

(1): Vgl. https://www.faz.net/asv/un-klimakonferenz/von-paris-nach-kattowitz-15882567.html

Weitere Quellen:

Haberkorn, Tobias: Die Sinflut kommt, in: Zeit online, 4. November 2018

Kirchner, Sandra: Deutschland beim Klimaschutz nur noch Mittelmaß, in: Klimareporter, 10. Dezember 2018

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von louise

Fake Weihnachten?

Dezember 10, 2018 in Impuls von louise

herz-ausgiessenHalleluja, es weihnachtet sehr. Ich kenne so viele zynische Texte. Üble Geschichten von grenzenlosen Besäufnissen, Übergriffen des Onkels, Geschenkorgien ohne Sinn und Verstand, bis hin zu Prügeleien und kaputten Geschirr.

Was ist bloß los mit diesem Fest? Warum ergötzen wir uns in Lebkuchen und Kerzenschein? Warum die Millionen Tannen, die jedes Jahr gefällt werden? Warum 100 Milliarden Euro für Geschenke? Ganz ehrlich, so ganz komme ich nicht dahinter. Die Antworten der Westentaschen-Psychologen sind klar: Es geht um Sehnsucht nach Harmonie, darum Familienbande aufleben zu lassen. Wir wollen die Einsamkeit vergessen, wenigstens an einem Tag.

Ich stelle fest, dass ich in zunehmenden Alter mehr auf der Suche nach dem Echten bin. „Fake“, das Unwort des Jahres. Ich habe keinen Bock mehr auf das Unechte.

Fake umgibt mich überall. Fake Werbung. Fake Sicherheit, die mir von der Politik versprochen wird. Fake Liebe. Ich sehne mich nach dem Echten.

Auch das Christentum ist voller Fake. Fake Churches, Fake-religiöses-Getue, Fake-Lobpreis. Da muss man nur einmal richtig auf den Busch klopfen und unten rieselt nur hohles Zeug heraus.

Wir wissen heute: Jesus wurde nicht am 24.12. geboren. Historiker vermuten eher den März oder Mai. Esel waren auch nicht in seinem Stall. Und, dass die ganze Welt eigentlich seinen Geburtstag feiert, und dabei alles andere feiert, nur nicht seinen Geburtstag. Auch das ist ein Fake.

Was nun, mit Weihnachten? Warum feiern, warum freuen? Was ist echt an diesem Tag? Was kann für mich echt werden?

Zuerst fällt mir ein, dass es einfach gut tut, Geschenke zu bekommen. Geschenke als Ausdruck der Zuneigung, der Wertschätzung, der Liebe. Geschenke sind immer ein Zeichen der Liebe. Meine Mutter sagte zu uns, die größten Geschenke sind die, welchen einem besonders schwerfallen. Also geschenkt, nicht aus einem Überfluss, in Klarsichtfolie verpackt, aber eben auch unnötig. Sondern Weihrauch, Myrrhe, Gold. Wir üben uns in Großzügigkeit, das ist toll.

Und wenn wir als Christen etwas tiefer gehen, können wir aus der Weihnachtsgeschichte noch etwas erkennen: Gott kommt als Mensch zu uns. Nirgendwo wird das so deutlich, wie an der Geburtsgeschichte Jesu. Gott muss als Baby kommen, aus dem Bauch einer Frau. Es braucht Milch, wärme und ein Bettchen. Die Engel kündigen Jospeh den Gottessohn mit genau diesem Namen an: Immanuel. Das heißt übersetzt: Gott ist mit uns! Oder volxbibelisch: Gott kommt auf unsere Ebene runter. In unsere Kälte, in unseren Kack. Das fasziniert mich an Jesus. Gott, der größer ist als das Universum, kommt in meine kleine Welt, in meinen kleinen Kopf, in mein Herz. Darum feier ich Weihnachten. Trotz allem Fake, üblen Geschichten und unerfüllter Sehnsucht. Darum tut Jesus gut. Der Glaube an ihn. Seine Worte und seine Liebe. Ich will Weihnachten feiern, weil ich die Liebe feier. Gott wird einer von uns. Halleluja.

Martin wohnt mit seiner Familie in Berlin und freut sich immer wieder, den Geburtstag von Jesus feiern zu dürfen.

JesusMartinHeute hast du die Gelegenheit sein aktuelles Buch „Der vergessene Jesus“ zu gewinnen. Schreibe dazu einfach eine E-Mail an martin@volxbibel.de und beantworte folgende Frage: In welchem Jahr wurden die Jesus Freaks gegründet? Viel Erfolg!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.