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Stellung beziehen – *Sunday Sermon*

April 15, 2018 in Allgemein von bettina

langhaarJedes Jahr sucht sich Tine einen Bibelleseplan aus, der sie einmal durch die Bibel bringen wird. Bei einigen Büchern ist sie einfach froh, wenn sie sie einigermaßen unbeschadet übersteht. Doch auch darin entdeckt sie Stellen, die sie zum Nachdenken bringen. Lies selbst …

Das Buch Richter: 21 Kapitel geistlichen Verfalls, Mord und Lügen. Dagegen ist ein Skandinavienkrimi seichte Kost. Selbst die Helden dieser Bücher haben meist einen schalen Beigeschmack. Einer dieser Helden ist Simson. Seine Geburt wurde durch einen Engel angekündigt, er war von Mutterleib an geheiligt und stand unter Gottes Schutz und Führung. Eigentlich perfekte Voraussetzungen, oder?

Bekannt ist er vor allem aufgrund seiner unermesslichen Kraft. Die bekam er durch Segnung, weil er seine Haare, auf Gottes Befehl hin, niemals schneiden ließ. Simson hatte jedoch einen Schwachpunkt: er hatte einen wirklich miesen Frauengeschmack. Und Simsons Leidenschaft für die jeweilige Frau schlug schnell in Zorn um, wenn es nicht so lief, wie er sich das dachte (was es eigentlich nie tat). Da brannten dann schon mal Füchse und Felder.

Zum wirklichen Verhängnis wurde ihm dann aber eine Frau: Delila. Sie versuchte, angestiftet durch die Männer ihres Volkes, hinter das Geheimnis von Simsons Kraft zu kommen. Und immer wenn sie meinte es herausbekommen zu haben, legte sie Simson rein und wollte ihm seine Segnung nehmen. Und Simson? Der blieb bei ihr.

Immer wieder bedrängte Delila ihn, weinte und manipulierte. Und letzten Endes knickte Simson ein und verriet ihr schließlich sein Geheimnis. Sie schnitt ihm noch in der gleichen Nacht die Haare ab. Er verlor seine Segnung und seine Kraft, wurde gefangen genommen, geblendet und von da an als menschlicher Tanzbär vor dem fremden Volk gedemütigt. (Du kannst hier, in Richter 13 bis 16, die komplette Geschichte lesen.)

Jedes Mal wenn ich diese Geschichte lese, frage ich mich: warum? Wie kann man nur so dumm sein? Warum blieb er bei ihr? Warum hat er ihr nicht beim ersten Mal gesagt: „Mädchen, so nicht. Ich habe einen Gott, ich habe eine Segnung. Und wenn du mir die wegnehmen willst und Intrigen gegen meinen Gott und mich spinnst, dann hast du in meinem Leben nichts verloren.“ Warum zum Henker war er so naiv und leichtsinnig bei ihr zu bleiben und die Augen zu verschließen?

Und dann sehe ich mein eigenes Leben an. Und muss mit Schrecken erkennen, dass auch ich Delilas in meinem Leben habe. Situationen und Menschen, von denen ich weiß, dass sie mir nicht gut tun. Dass sie sich um Gott nicht kümmern und es nur zu gerne sehen würden, wenn auch ich das nicht mehr tue. Und dennoch hänge ich an ihnen, bin mit ihnen aufgewachsen und scheue mich eine klare Position zu beziehen. Also mache ich weiter und hoffe, dass schon nichts passiert.

Die Geschichte von Simson zeigt mir wie wichtig es ist klar zu sein; im eigenen Leben Stellung zu beziehen und sich nicht in Graubereichen herum zu drücken (wie viel Nicht-Okay ist noch okay, bevor‘s gefährlich wird); den Fokus auf Gott zu haben; und mich mal in Ruhe hinzusetzen und zu überlegen, welche Konsequenzen mein Handeln hat. Und zwar bevor ich die Konsequenzen zu tragen habe.

Eines ist allerdings schön an der Geschichte; ein Juwel, versteckt in einem kleinen Anhängsel-Satz.

„Aber das Haar seines Hauptes begann wieder zu wachsen, nachdem es geschoren worden war.“ (Richter 16, 22.)

Gott ist immer noch größer. Selbst im größten Chaos, im größten Versagen und Verrat kommt er an sein Ziel. Und er verlässt uns nicht, niemals. Simson nicht und mich auch nicht. Egal was passiert.

———————————

Hier ein paar Fragen, um weiter zu denken und selbst aktiv zu werden.

  • Versuche dich in Simson hinein zu fühlen. Wie vernarrt muss er in Delila gewesen sein, damit er bei ihr blieb?
  • Gibt es Situationen, Personen, innere Stimmen oder Gewohnheiten von denen du weißt, dass sie dir und deiner Beziehung zu Gott nicht gut tun? Was hält dich in dieser Situation?
  • Besprich es mit Jesus, wenn dir etwas bewusst geworden ist. Bitte ihn um Hilfe, wenn du aus einer Situation ausbrechen möchtest.
  • Manchmal ist es auch hilfreich einen Menschen dazu zu holen, dem man vertraut und mit ihm gemeinsam die nächsten Schritte zu überlegen, die man gehen möchte.

Ein Blogbeitrag von Tine vom Mai 2017: www.nurheute.net
Vielen Dank für die Genehmigung zum Publizieren.

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Relativ fromm in wüsten Zeiten – *Sunday Sermon*

April 8, 2018 in Allgemein von bettina

wueste_Hembo.PagiIn seiner Predigt vom 28.01.2018 legt Pastor Dr. Heinrich Christian Rust, Freund und Mentor unserer Bewegung, dar, wie auch in schwierigen Zeiten ein Leben in der Kraft Gottes wieder neue Dynamik bekommen kann. Er leitet anhand von drei Wesenszügen unserer Beziehung mit Gott ganz praktisch dazu an, sich neu auszurichten auf das, was mehr und mehr zur Mitte unseres Lebens werden soll. Geistliches Leben für Nachfolger Christi gründet immer wieder neu im Loslassen, Loben und Empfangen.

Die Predigt hat interaktive Elemente und bietet sich daher auch für gemeinsames Schauen in Kleingruppen an.

Predigttext aus Psalm 63, 1 bis 9

Ein Psalm. Von David. Als er in der Wüste Juda war.
Gott, mein Gott bist du; nach dir suche ich. Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und erschöpften Land ohne Wasser.
So schaue ich im Heiligtum nach dir, um deine Macht und deine Herrlichkeit zu sehen.
Denn deine Gnade ist besser als Leben; meine Lippen werden dich rühmen.
So werde ich dich preisen während meines Lebens, meine Hände in deinem Namen aufheben.
Wie von Mark und Fett wird meine Seele gesättigt werden, und mit jubelnden Lippen wird mein Mund loben, wenn ich deiner gedenke auf meinem Lager, über dich nachdenke in den Nachtwachen.
Denn du bist mir zur Hilfe geworden, und im Schatten deiner Flügel kann ich jubeln.
Meine Seele hängt an dir, deine Rechte hält mich aufrecht.

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Warum feiern wir Ostern? – *Sunday Sermon*

April 1, 2018 in Allgemein von bettina

osterhaseViele Menschen wissen nicht mehr, warum wir Ostern feiern. Einige denken an ein germanisches Fest, andere haben nur Schokohasen, Eier und Küken vor Augen.

Ein besonderer Mensch hat in seiner Predigt darüber gesprochen, warum die Osterbotschaft von Jesu Tod und Auferstehung so wichtig ist und warum die Unterschiede in Evangelien diese Wahrheit bezeugen.

Danke Storch für deine Worte. Wir vergessen dich nicht.

Link zur Predigt von Storch gehalten zu Ostern 2013 in Remscheid: https://jesusfreaks.de/medien/predigten/?sermon_id=154

Quiz

Zum Miträtseln. Die Auflösung gibt es in der Predigt.

Was feiern wir an Ostern?
a) Wintersonnenwende
b) Tod Jesu
c) Auferstehung Jesu

Wer trug das Kreuz?
a) Simon von Kyrene
b) Josef von Arimathia
c) Jesus selbst

Was waren Jesu letzte Worte?
a) Vater in deine Hände gebe ich meinen Geist.
b) Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.
c) Es ist vollbracht.

Welche Frauen waren am Grab?
a)  Maria Magdalena
b) Maria Magdalena und andere
c) Marilyn Manson

Wie viel Engel waren am Grab?
a) ein Engel
b) zwei Engel
c) eine ganze Legion Engel

Wo erschien der Auferstandene zuerst?
a) Emmaus und Galiläa
b) Jerusalem
c) USA

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Grenzen überschreiten – *Sunday Sermon*

März 25, 2018 in Allgemein von bettina

mann-bartDenise erzählt am Beispiel eines Propheten, warum Nachfolge uns Grenzen überschreiten lässt.

Boten Gottes

Wenn die Bibel von „Prophet/innen“ spricht, dann meint sie genau das: Leute, die von Gott eine Botschaft für einen bestimmten Menschen oder eine mehr oder weniger große Gruppe von Menschen erhalten haben und diese überbringen sollen.

Manchmal trägt Gott seinen Prophet/innen dabei mit auf, seine Botschaft auf eine ganz bestimmte Art und Weise rüberzubringen, sozusagen als Teil davon. Immer aber sollte er auch das Timing und den Ort der Botschaftsweitergabe bestimmen.

Geht man auf Entdeckungsreise in der Bibel, zeigt sich Gottes Kreativität und Vielfalt, um seine Kinder zu erreichen. Es gibt vor allem im Alten Testament teilweise ziemlich schräge Dinge, mit denen unser himmlischer Papa seine Boten beauftragt hatte. Mehrere Monate nackt durch eine große Stadt zu laufen, war da noch das Harmloseste.

Doch auch wenn es nur Worte waren, die Prophet/innen weitergeben sollten, bestand darin oft schon eine Riesenherausforderung, weil die Leute es einfach nicht hören wollten. Gott nachzufolgen bedeutete für die Prophet/innen, ihm zu gehorchen (tut es übrigens auch heute noch und das gilt nicht nur für Prophet/innen).

Manchmal musste Gott auch ungewöhnliche Wege gehen, dass Menschen bereit waren, ihm und seinem Auftrag zu folgen. Einer der ungewöhnlichsten, wenn nicht sogar DER ungewöhnlichste Weg ist der von Jona.

Ein ungewollt klare Ansage

„Und das Wort des HERRN erging an Jona …: Mache dich auf, geh nach Ninive, in die große Stadt, und verkündige gegen sie, denn ihre Bosheit ist vor mein Angesicht heraufgekommen! Da machte sich Jona auf, um von dem Angesicht des HERRN weg nach Tarsis zu fliehen …“ (Jona 1, 1-3).

Mache dich auf – da machte sich Jona auf. Soweit klappte das mit dem Gott-Nachfolgen noch. Doch dann macht Jona genau das Gegenteil von dem, was Gott ihm aufgetragen hatte: statt nach Ninive zu gehen, flieht er in die Gegenrichtung, wollte sogar absichtlich weg aus Gottes Gegenwart! Was führte ihn zu dieser heftigen Reaktion?

Der Schlüssel liegt darin, was Ninive war. Ninive war die Hauptstadt Assyriens, berüchtigt für ihre Grausamkeiten und zu dieser Zeit möglicherweise die größte Stadt der Antike, für deren Durchquerung man 3 Tage brauchte. Entscheidend aber: sie war eine nichtjüdische Stadt, Jona aber ein israelitischer Prophet. Da stieg Jona aus, vielleicht aufgrund der politischen Spannungen oder weil er sich wie viele Juden dieser Zeit geistlich und moralisch den Assyrern gegenüber überlegen fühlte und nichts mit ihnen zu tun haben wollte.

Die falsche Entscheidung führt auf den richtigen Weg

wal_swDie Geschichte nimmt ihren Lauf: Jona besorgt sich einen Platz auf einem Schiff Richtung Tarsis, Gott schickt einen so heftigen Sturm, dass selbst die erfahrenen Seeleute an Bord Todesangst bekommen, ihre Götter anrufen und alles unternehmen, um das Boot vorm Untergehen zu bewahren. Als das nichts hilft, fordern sie auch Jona auf, zu seinem Gott zu beten und suchen nach dem Schuldigen für die Katastrophe.

Interessant, dass ihnen in dem Moment schon klar war, dass hier etwas Übernatürliches am Laufen war. Per Los, ein übliches Verfahren dieser Zeit, um den Willen Gottes/der Götter in Erfahrung zu bringen, zeigt sich, dass Jona schuld ist, woraufhin er mit der Sprache rausrückt, alles erzählt und die übrige Schiffsbesatzung bittet, ihn über Bord zu werfen.

Erst weigern sie sich vehement, aber als sie es dann doch tun, hört der Sturm auf. Aufgrund dieser Ereignisse und den Erzählungen Jonas über seinen Gott, „bekamen die Männer große Ehrfurcht vor dem Herrn“ (Jona 1, 16), sie kehrten zu Gott um. Jona wird zum ersten Mal Evangelist wider Willen.

Was folgt, ist Gottes Rettung des widerspenstigen Propheten vor dem Ertrinken, indem er ihn von einem Fisch fressen lässt und Jona in dessen Innerem überlebt. Nach 3 Tagen erkennt Jona das auch und entscheidet sich, Gott wieder nachzufolgen. Auf Gottes Geheiß hin spuckt der Fisch Jona wieder aus, direkt an Land (Gott ist gnädig!).

Gott wiederholt seinen Auftrag an Jona. Der befolgt ihn diesmal und die ganze Stadt kommt zum Glauben an Gott, bekehrt sich aufgrund seiner Bußpredigt und vermutlich auch der Wunder, die ihm auf seinem Weg nach Ninive „zugestoßen“ waren und von denen sie vermutlich gehört, ihnen Jona vielleicht sogar selbst erzählt hatte.

„Vom Kleinsten bis zum Größten“ fasteten sie, den König eingeschlossen, und ließen die Sachen bleiben, die Gott missfielen. Sie kehrten um, änderten ihr Leben und Gott verschonte sie. WOW! Eine ganze Stadt auf einmal! (Historiker glauben, dass Ninive zu der Zeit eine Gesamtbevölkerung von 600.000 Menschen hatte.)

Auftrag ausgeführt und dennoch enttäuscht

Und Jona? Der war extrem enttäuscht und wütend, als das angedrohte Gericht Gottes ausbleibt, will sogar sterben. Gottes Reaktion darauf: er erteilt Jona noch eine Lektion mit einer Wildpflanze, führt Jona damit seine Gleichgültigkeit den Nichtjuden gegenüber vor Augen und erinnert ihn an sein Wesen: „ein gnädiger und barmherziger Gott, langmütig und von großer Gnade“ (Jona 4,2).

Gott beendet seine Diskussion mit dem stinksauren Jona, indem er ihn erinnert, dass ER alle Menschen geschaffen hat und liebt, sich „um sie bemüht und großgezogen hat“ (in Anlehnung an Jona 4, 10). Damit endet auch das Buch Jona. Es bleibt also offen, ob Gottes Liebe Jonas Herz letztendlich vielleicht doch noch erweicht hat, er vielleicht sogar geblieben ist, um die Menschen in Ninive weiter in „Nachfolge“ zu unterrichten.

Fakt ist: Im Alten Testament ist Jona der einzige Prophet, den Gott nicht zu seinem Volk schickt, sondern direkt in persona „zu den Heiden“, ein Fremder in einem fremden Volk. Gott lässt Jona Grenzen überwinden, sowohl politisch/gesellschaftlich wie auch geistlich, auch wenn dieser davon weder begeistert noch sehr willig dazu ist. Gottes Liebe siegt, auch wenn sie selbst seinem Boten über weite Teile zu fehlen scheint. Menschliche Unfähigkeit hat bei Gott nie das letzte Wort.

Botschafter*innen der Liebe

Und wir? Gott hat seine Liebe in unsere Herzen ausgegossen (Römer 5,5), er selbst lebt durch seinen Geist in uns. Sein Herz ist es, dass Menschen zurück zu ihm finden. Und Gott ist mächtig, Mauern einzureißen und Grenzen zu überwinden. Die Frage ist nur:

Folgen wir ihm auf diesem Weg und darf seine Liebe für die von ihm Getrennten auch unser Herz berühren?

Ärgern wir uns nicht über eine berechtigte und dann doch ausbleibende Zurechtweisung Gottes, sondern stimmen wir ein in die Freude des Himmels über ein paar hunderttausende Umkehrer?

Sind wir bereit, Botschafter*innen seiner Liebe zu sein, in welcher Form uns Gott das auch immer auftragen mag, auch und gerade gegenüber denen, die ihn (noch) nicht kennen?

Denise

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Worum geht es bei Jesus Freaks?

März 21, 2018 in Allgemein von bettina

jesus-erlebnisseWorum es geht? Um Jesus!

Und genau dieser Typ soll auf der Website jesusfreaks.de viel präsenter werden. Dazu gehören Geschichten über und mit ihm:

  • Was hast du mit Jesus erlebt?
  • Wie hast du Jesus kennengelernt?
  • Wie hat er dein Leben verändert?
  • Wobei hat er dir geholfen?
  • Wann fühlst du dich Jesus nahe?
  • Hast du vielleicht schon eine Heilung erlebt?
  • Wie führst du ein Leben mit Jesus?

Ich freue mich riesig, wenn du mitmachst!

Wie das aussieht ist dir überlassen: dreh ein Video, erzähl deine Geschichte, schreib einen Text, mal ein Bild, mach ein Foto, gestalte einen Comic …

Schick deinen Beitrag als Audio-, Video-, Bild- oder Textdatei bzw. den entsprechenden Link an: medien@jesusfreaks.de

Bettina für den Bereich Medien

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Osterhase trifft Jesus – Ein Bilderbuch

März 19, 2018 in Allgemein von bettina

Auf_zum_Bauernhaus„Minz und das Geheimnis von Ostern“

Was passiert eigentlich wenn der Osterhase auf Jesus trifft? Dieser Frage geht das Bilderbuch „Minz und das Geheimnis von Ostern“ nach, das die Österreicherin Anita Krenn geschrieben und der Münchener Zeichner Johannes (Jocky) Spörl illustriert hat. Bereits letztes Jahr haben sie das Buch im Selbstverlag herausgebracht und waren mit ca. 1.000 verkauften Exemplaren damit recht erfolgreich. Nun sind noch einige Restexemplare übrig. Kurz vor Ostern das ideale Geschenk für die Kleinen!

010_Minz-175x240Bestellen kannst du das Buch hier: Kultshop, Verlag Gottfried Bernard oder Amazon

Hintergrundinfos

Minz, der neuerwählte Osterhase muss dieses Jahr das ganze Geschäft alleine bewältigen. Irgendwie wird ihm das aber zu viel und reißt aus. Unterwegs trifft er auf einen Mann auf einer Parkbank mit dem er sich über die Bedeutung von Ostern unterhält. Minz ist fest davon überzeugt, dass er die Hauptattraktion zu Ostern ist. Als ihm der fremde Mann etwas anderes erzählt, ist er beleidigt. Auf seiner Suche nach der Wahrheit trifft er eine weise Katze, die ihn auf eine heiße Spur lockt und ihm ein Geheimnis verrät – über das „wahre“ Leben und den fremden Mann auf der Bank.

„Minz und das Geheimnis von Ostern“ ist eine spannende Geschichte mit vielen lustigen Zeichnungen, in denen man viele liebevolle Details entdecken kann. Das Bilderbuch spricht Groß und Klein an und eignet sich hervorragend zum Vorlesen. Zielgruppe: Grundschule 1. bis 3. Klasse

Den Zeichner dürften viele Jesus Freaks von seinen Einsatz bei den Jesus Freaks im Gebet, im Prophetischen, durch seine Workshops und Seminare und seine langjährige Mitarbeit im „Kranken Boten“ her kennen.

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Mach dich nackig – Sunday Sermon

März 18, 2018 in Allgemein von bettina

Ein Text zur Selbstbefragung oder als Kleingruppenarbeit von Matze Wilhelm

fernrohr_teddy-kelley_unsplashDie Sache mit der Wahrheit

„Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ Johannes 8, 31-32

Eine gefährliche Idee

„Naja, es kommt darauf an, was man mit Wahrheit meint.“ Diese Antwort gab mir ein Schüler während einer Deutschstunde auf die Frage, ob man immer die Wahrheit sagen müsse. Wir beschäftigten uns im Rahmen einer Unterrichtsreihe mit dem Schwerpunkt „Überzeugend Argumentieren“ mit der Idee, eine Woche lang nur die Wahrheit zu sagen und dabei keine Rücksicht auf die Konsequenzen zu nehmen.

Die Schüler merkten sehr schnell, dass diese Idee ein großes Potenzial in sich birgt, Konflikte heraufzubeschwören, die einige Beziehungen gewiss belasten oder gar zerstören könnten. „Zumindest, wenn man Wahrheit so versteht, dass man einfach alles sagt, was einem gerade so durch den Kopf geht.“ ergänzte derselbe Schüler und hatte damit, wie ich glaube, absolut recht.

Es ist offensichtlich, dass wir bei diesem Begriff alle sowohl recht unterschiedliche Definitionen zugrundelegen, als auch eine gemeinsame Schnittmenge in unserem Verständnis von „Wahrheit“ entdecken, wenn wir darüber ins Gespräch kommen. Und wenn „Wahrheit“ etwas ist, das die Bibel mit Jesus selbst identifiziert, dann lohnt sich ein genauerer Blick darauf. Wenn die Wahrheit das ist, von dem uns Jesus selbst sagt, dass sich uns freimacht, dann gebührt es sich, dem nachzugehen.

Zaghaftes Seelenstriptease

Warum wir nicht immer das aussprechen, was wir denken, hängt mit unserem Gespür dafür zusammen, dass die Beziehungen, in denen wir leben, sehr zerbrechlich sein können. Wir offenbaren unser Inneres daher nur nach sorgfältiger Abwägung der jeweiligen Situation, indem wir die Belastbarkeit unseres Gegenübers Stück um Stück ertasten und prüfen. Sobald sich eine Beziehung als zunehmend belastbar erweist, trauen wir uns, unser Innerstes mehr und mehr zu enthüllen.

Jede Form von Kommunikation, die sich am Ideal eines „wahrhaftigen“ Miteinanders orientiert, kann man daher mit einem sich Entkleiden oder Entblößen vergleichen. Ich gebe zunehmend meinen Schutz auf, damit ich mich dem anderen so wie ich bin zeigen kann. Das Misstrauen gegenüber der Reaktion des anderen lässt uns dabei äußerst zaghaft vorgehen.

Der Mensch soll „nackt“ sein

Wie mir scheint, ist das sich Entblößen eine der tiefsten Sehnsüchte, die wir als menschliche Wesen in uns tragen. Wir wollen uns mit all unseren Mängeln und Schwächen auftun, so dass wir nichts mehr zu verbergen haben und mit erhobenem Haupt aufrecht oder besser aufrichtig durchs Leben gehen können.

Die Paradiesgeschichte kann uns dabei helfen zu verstehen, wie Gott den Menschen ursprünglich gemeint hat und was es bedeutet, wenn wir aus dem Vertrauen zu Gott fallen. Die ersten Menschen leben komplett nackt im Garten Eden und erleben dabei die Wahrheit der Güte Gottes in einer Unmittelbarkeit, die erst durch das Misstrauen zerbricht. Der Gedanke daran, dass ihnen etwas Wesentliches vorenthalten würde schickt sie letztlich in die soziale Isolation. Sie wollen sich verbergen vor dem, der selbst die Wahrheit ist, da sie eben dieser Wahrheit nun misstrauen und legen somit ihren ursprünglich freien Lebenswandel ab.

Misstrauen schafft Heimlichkeiten. Alle Heimlichkeit begrenzt unsere Freiheit. Und Freiheit bedeutet nichts anderes als Vollmacht. Nämlich die Vollmacht, das Leben, wie Gott es uns in all seiner Fülle zugedacht hat, ganz in Besitz zu nehmen. Darum ist ein Mangel an Vertrauen auf Gottes Wahrheit in unserem Leben zugleich auch ein Mangel an Leben selbst.

Ein unbedingter Wert in der Nachfolge

Ein anderer Begriff, den wir häufiger benutzen als „Wahrheit“ ist „Ehrlichkeit“. Hier schwingt noch das Wort „Ehre“ mit, das wir zumindest in unserer Gesellschaft eher marginal antreffen und uns schlichtweg ein Fremdwort geworden ist. „Ehre“ ist ein symbolum flexibile, d.h., dass die Ehre, verstanden als Ansehen und Würde einer Person, an den jeweiligen kulturell unterschiedlichen Wertvorstellungen bemessen wird. So stellt die „Ehre“ eigentlich keinen eigenen Wert dar, sondern bezieht ihre Macht aus einem gesellschaftlich anerkannten Wertekodex heraus.

Was bei uns wohl tatsächlich noch mit Ehre zu tun zu haben scheint, ist der Wert der Wahrheit. Eine ehrliche Person ist diejenige, die sich in all ihren Worten, Taten und Gedanken auf diesen Wert ausrichtet. Dieser Person sprechen wir indirekt „Ehre“ zu. Ist jemand unehrlich, so sinkt auch sein Ansehen und unter Umständen auch seine Würde in unseren Augen.

Ehrlichkeit ist ein unbedingter Wert der Nachfolge. So mahnt Paulus beispielsweise die Philipper:

„Weiter liebe Brüder und Schwestern: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob – darauf seid bedacht!“ Philipper 4,8

Und er gibt den Ephesern einen entscheidenden Hinweis darauf, was ein gottgefälliges Leben in der Wahrheit von einem willkürlichen Herausplappern von allem, was einem gerade durch den Kopf geht, unterscheidet:

„Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus.“ Epheser 4, 15.

Die Wahrheit kann nur in Liebe meinen Nächsten erreichen. Die Liebe ist daher eine Art Filter für unsere Beweggründe hinter unseren Gedanken, Worten und Taten. Sind diese drei nicht von der Liebe bestimmt, so werden sie zur Lüge, egal ob irgendetwas den „Tatsachen“ entspricht oder nicht.

Mut zur Demut

Auch wenn niemand von uns eine unehrliche Person sein will, so denke ich, dass wir dennoch immer wieder in Unehrlichkeiten hineinfallen und uns darin verstricken. Es fängt meistens relativ harmlos an, z.B. dadurch, dass wir auf der Arbeit vorgeben, alles im Griff zu haben, selbst wenn wir kurz davor stehen, den Überblick völlig zu verlieren. Oder wenn wir einfach mal Zeit für uns haben wollen und dann vorgeben, dass wir noch so viel zu tun hätten und deswegen ein Treffen mit einem Bekannten absagen oder der Familie vorgaukeln, wir müssten noch wichtige Arbeiten erledigen. Wir sind zu spät zu einer Verabredung gekommen und schieben die Schuld auf den Verkehr, obwohl es eigentlich daran lag, dass wir 10 Minuten zu spät losgefahren sind.

Es gibt so viele Alltagssituationen, in denen wir schnell dazu neigen, den Schein aufrecht zu erhalten, damit niemand bemerkt, dass wir sind, wie wir nun einmal sind: nicht immer zuverlässig, oft launisch und träge, erschöpft, ausgelaugt und griesgrämig … Aber ist das denn wirklich ein so großes Problem? Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein? Natürlich sollen wir an uns arbeiten und unseren Charakter vom Heiligen Geist formen lassen. Wir sind synergoi, d.h. Mitarbeiter des Heiligen Geistes bei der Umgestaltung unseres Wesens hin zum Bild Christi. Aber das heißt doch gerade, dass wir nicht vorgeben sollen jemand zu sein, der wir eigentlich noch gar nicht sind.

Ist es so schlimm zuzugeben, wenn wir lieber entspannen wollen als uns mit jemandem zu treffen? Ist es wirklich so schlimm, wenn wir mal zu spät kommen oder mal eine Auszeit von der Familie haben möchten? Müssen wir immer der Vorreiter auf unserer Arbeit sein, der Checker, der Held? Oder ist es nicht heilsamer an der Wahrheit zu kleben, um dann auf Barmherzigkeit hoffen zu dürfen? Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen erbarmt er sich.

„Wer auf Gottes Erbarmen hoffen darf, der erlangt Mut zur Ehrlichkeit.“
1. Petrus 5, 5

Mute dich zu

Wir sind nicht – wie es etwa Kleinkinder noch oft sind – voller Vertrauen gegenüber unseren Mitmenschen, sondern wagen es nur sehr zaghaft, uns den anderen zuzumuten. Ob nun aufgrund schlechter Erfahrungen und vergangener Verletzungen, aus Leistungsdruck oder aus Scham und Selbsthass. Der einzige Weg aus der Unehrlichkeit ist auf die Wahrheit zu vertrauen, dass du von Gott so sehr geliebt und angenommen bist, dass du dich nicht davor fürchten musst, dich mit all deinen Fehlern zu zeigen.

Nun geht man natürlich nicht einfach los und offenbart sein Innerstes einem Wildfremden. Aber wir haben als Christen das große Privileg, Geschwister im Glauben an dieselbe Wahrheit zu haben. Es muss so sein – oder werden – , dass wir untereinander ein so festes und unerschütterliches Vertrauen aufbauen, in welchem wir unsere tiefe Sehnsucht nach Offenheit und Ehrlichkeit stillen und als freie und geliebte Kinder Gottes ein Leben in aller Fülle führen können.

Wie wäre es, wenn wir uns vielleicht wirklich einmal vornehmen, eine Woche lang auf Unehrlichkeiten zu verzichten? Man muss sich ja nicht gleich ganz „nackig“ machen, aber warum nicht einfach mal ausprobieren, was passiert, wenn ich meine Schwächen, meine Fehler und andere Unvollkommenheiten meinen Mitmenschen ehrlich zumute?


 Fragen für Kleingruppengespräche

In welchen Situationen neigst du dazu, eine kleine Unehrlichkeit zuzulassen?
Wie wirkt sich das auf dein Lebensgefühl aus?
Was könnte sich ändern, wenn du auf diese Unehrlichkeiten verzichtest?
Vertraust du darauf, dass Jesus für deine Sünde bezahlt hat?

Fragen für dich allein

Vertraust du deinen Geschwistern im Glauben?
Gibt es Heimlichkeiten in deinem Leben, die dich sehr belasten?
Könntest du dir vorstellen, einem Bruder oder einer Schwester deine Heimlichkeiten zu enthüllen?
Wenn ja, was hält dich davon ab?

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*Sunday Sermon*: Leben im Hier und Jetzt

März 11, 2018 in Allgemein von bettina

mittli_VisionsWE_BenGMit der heutigen Predigt wird der Faden vom letztem Sonntag aufgenommen. „Hab keine Angst“ ist ein zentraler Punkt in Mittlis Predigt. Die Chemnitzerin ging auf dem Visionstreffen der Frage nach:

Wo lebst du? Im Gestern, im Heute oder im Morgen.

Link zur Predigt: https://jesusfreaks.de/medien/predigten/?sermon_id=153

Und Lobpreis zur Einstimmung „Ewiger Gott“ (Stein, Schere, Papier) und „Genau dieser Moment“ (gemeindefreizeit)

Fragen zur Vertiefung

Welche Verheißung möchtest du in nächster Zeit klarer wahrnehmen? (Hier die Liste mit Verheißungen)

Wann hast du das letzte Mal einen Moment bewusst wahrgenommen? Wie war das?

Was hilft dir im Hier und Jetzt zu sein?

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*Sunday Sermon*: Hab keine Angst

März 4, 2018 in Allgemein von bettina

elefantVor einer Woche war das Visionstreffen. Wieder kamen Jesus Freaks aus ganz Deutschland zusammen, wieder gab es Lobpreis, Impulse und Predigten … Für mich persönlich war es dennoch völlig anders. Ein Geist der Versöhnung und des Miteinanders herrschte. Vielen Dank an alle, die daran mitgewirkt haben, indem sie das Treffen vorbereitet, gefastet und gebetet, Eindrückte geteilt, mitgedacht und mitgemacht haben.

Einen Vers möchte ich hier mit dir teilen. Sönke hat ihn mit der Bemerkung vorgelesen, dass wir uns als Bewegung darauf stellen können.

„Ja, ich sage es noch einmal: Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der HERR, dein Gott, stehe dir bei, wohin du auch gehst.“ (Josua 1,9)

Es geht bei der Bibelstelle darum, dass die Israeliten kurz davor stehen, in das ihnen von Gott versprochene Land einzuziehen. Sie haben Angst und wissen nicht was kommt. Da versichert Gott ihnen, dass er bei ihnen ist und dass sie keine Angst haben brauchen.

Und auch wir als Bewegung brauchen keine Angst davor haben, was kommt, weil Gott mit uns unterwegs ist. Selbst wenn wir keinen Plan haben, er hat einen. Wovor hast du Angst? Wo brauchst du Ermutigung? Wofür wünschst du dir Gottes Eingreifen?

Fun Fact (Danke Mittli): Die Wendung „Fürchte dich nicht“ kommt 98-mal in der Bibel vor (Luther 2017). Das heißt, es scheint Gott wirklich wichtig zu sein, dass wir keine Angst haben.

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*Sunday Sermon*: Losungen lesen ist wie Lotto spielen

Februar 25, 2018 in Allgemein von bettina

gluecksboutique_Alois.WüstLosungen lesen ist wie Lottospielen. Anstatt 6 Zahlen aus 49 auszuwählen, wählt man 1 Vers aus 365 Versen. Streng genommen aus 1824 Versen. Denn so viele Verse aus dem Alten Testament befinden sich in der Sammlung der Herrnhuter Brüdergemeine, welche die Losungen seit fast 300 Jahren jährlich herausgeben.

Um die Gewinnchance zu steigern, gibt es die Superzahl. Die gleiche Funktion hat der Lehrtext aus dem Neuen Testament, den Mitarbeiter der Brüdergemeine passend zum Vers auswählen. Er soll den Vers erklären und steigert so die Chance ihn zu verstehen.

Der Unterschied zwischen Lotto und Losung besteht darin, dass ein Lottogewinn sehr unwahrscheinlich ist. Während die Chance, dass ein Vers dich berührt, dich anregt und dich verändert, gut stehen.

Das Ergebnis vom Lottogewinn und dem Gewinn durch einen Losungsvers ist wiederum ähnlich: Dein Leben verändert sich.

Probier es aus. Die Losungen gibt es als Buch, als Kalender, als tägliche E-Mail oder online zum Nachlesen: www.losungen.de

Für den heutigen Sonntag lautet die Losung übrigens:

Gerechtigkeit und Recht sind die Säulen deiner Herrschaft; alles, was du tust, zeigt deine Gnade und Treue. (Psalm 89,15)