Kategorie: Jesus Freaks Deutschland

z.B. Vereinsangelegenheiten, Leitung, Mitteilungen an alle JF

Jesus Freaks Oktober/November-Info: Das Ende von PIKPA

Das Ende von PIKPA

Wir hatten das Thema schon öfter hier, weil Thea (JF Leipzig) in diesem Geflüchteten-Camp auf Lesbos aktiv ist und wir in den letzten Monaten da einige Aktionen in Zusammenarbeit mit Pikpa gemacht haben. Vielleicht habt ihr es gehört: Pikpa wurde vor einigen Tagen geräumt.

Über 100 Polizist*innen kamen morgens um 6 Uhr, ließen keine Presse und keine Mitglieder*innen des Pikpa Teams ins Camp um psychosozialen Support zu leisten. Eine schwangere Frau, die seit 4 Jahren in Pikpa lebt und ihre 3 Kinder dort groß gezogen hat, kollabierte und musste ins Krankenhaus. Die Bewohner*innen, die allesamt besonders schutzbedürftig sind, hatten kaum Zeit ihre Sachen zu packen. Dann wurden sie abtransportiert. Zum Glück nicht ins neue Moria, sondern dank anwaltlicher Hilfe ins alte Kara Tepe Camp, wo die Menschen in Isoboxen statt unter Planen schlafen. Kara Tepe soll bis Ende des Jahres allerdings auch geschlossen werden.

Wir sind alle unfassbar traurig und zugleich wütend, denn die Schließung Pikpas ist ein symbolischer Akt der zeigt, wie die griechische Regierung unter (finanzieller) Unterstützung der EU die Würde des Menschen mit Füßen tritt. Dennoch sind wir dankbar dass es Pikpa geben durfte und glauben dass Pikpa kein Ort, sondern eine Einstellung ist. Und die kann uns und besonders unseren Bewohner*innen, von denen einige nun retraumatisiert wurden, niemand nehmen.

„They tried to bury us They didn‘t know we were seeds.“ (Dinos Christianopoulos)

Wenn ihr euch jetzt fragt, was Pikpa eigentlich war, schaut euch diesen Film an: Pikpa Video auf YouTube

Jesus Freaks Oktober/November-Info: Kurzer Rückblick D-Treffen

Es gibt wieder eine neue Monatsinfo als E-Mail-Newsletter. Einiges daraus hatten wir bereits gepostet, der Rest erscheint in den nächsten Tagen an dieser Stelle und auf Facebook.

Hallo ihr Lieben,

und monatlich grüßt der Newsletter und was Corona angeht auch das Murmeltier. Schon wieder Beschränkungen. Irgendwie wussten wir ja, dass das wieder passieren könnte und trotzdem ist das ein ziemlicher Marathon der uns Einiges abverlangt. Mitten hinein in diese etwas bittere Situation kommt dann die Nachricht, dass ein (anscheinend) hochwirksamer Impfstoff in den Startlöchern steht. Das ist zwar beachtlich in dieser kurzen Zeit, heißt aber auch wiederum nicht, das nächsten Sommer dann alles tutti ist. Schätzungen gehen von ca. vier Jahren Impfungen aus, bis eine Herdenimmunität in Deutschland hergestellt ist. Vier. Jahre. Hat meine Freude auch wieder gedämpft, muss ich sagen.

Was machen wir jetzt damit? Wir können weiter mit Jesus in die dunklen Ecken gehen. Entweder unsere eigenen, oder wenn wir die Kraft haben in die dunklen Ecken anderer. Menschen, die plötzlich kein Einkommen mehr haben. Oder welche, die schon länger am Rand der Gesellschaft stehen. Oder welche, die aufopferungsvoll schuften in den systemrelevanten Berufen und teils mies bezahlt werden. Oder welche, die an unseren sogenannten europäischen Außengrenzen dahinvegetieren müssen. Oder, oder.

Wenn Du aber erst Mal persönlich Hilfe brauchst, damit jemand dich in dieser Zeit begleitet, melde dich einfach unter seelsorge@jesusfreaks.de

In diesem Sinne, bleibt in der Liebe!

David für Jesus Freaks Deutschland und im Namen von Bewegungsleitungsteam (BLT) und Leitungskreis (LK)

-> Bitte leitet diesen Newsletter auch in eure Verteiler/Apps/etc. weiter. Danke!

-> Ihr wollt die Infos ab jetzt auch regelmäßig als E-Mail kriegen? Hier eintragen: Newsletter-Anmeldung

Kurzer Rückblick D-Treffen

Zum zweiten Mal in 2020 fand das Deutschland-Treffen des JFD e.V. rein digital statt. Kein Wunder also, dass Corona auch hier einen großen Teil der Zeit einnahm. Leitungskreis (LK) und Bewegungsleitungsteam (BLT) tauschten sich in verschiedenen Konstellationen konstruktiv über die nächsten Schritte in den Arbeitsbereichen aus. Während wir einerseits überlegt haben wie wir coronakonform unsere Angebote an die Menschen bringen können, haben wir andererseits auch viel gebetet. Das war gut und hat uns noch mal ein paar Ideen gegeben, Menschen, Orte, Regionen auf unsere Herzen gelegt und uns inspiriert weiter Jesus in unser Zentrum zu stellen.

FREAK Alphabet

Liebe Freaks,

wir sind dabei unserem Logo und unserem visuellen Erscheinungsbild einen frischen Anstrich zu geben.

In diesem Prozess haben wir uns immer wieder gefragt, was uns als Jesus Freaks ausmacht.

Zum Kern unserer Bewegung gehört Vielfalt.

Wir sind kein homogener Haufen, Gott hat für uns nicht eine bestimmte Kultur, sondern nimmt uns so an, wie wir sind. (Unsere verschiedenen kulturellen Prägungen spiegeln sich in der Art und Weise wieder, wie wir unseren Glauben ausdrücken.)

Diese Vielfalt soll Teil unseres Erscheinungsbilds werden.

Dafür wollen wir ein eigenes Freak-Alphabet erstellen und brauchen deine Handschrift. 

Das Freak-Alphabet soll aus Buchstaben verschiedener Handschriften zusammengesetzt werden.

Wie kann ich mitmachen?

Schreibe die Buchstaben und Zeichen, die wir unten aufgezählt haben, in deiner Handschrift mit einem schwarzen Filzstift, Edding oder wenn du magst mit schwarzer Farbe & Pinsel auf weiße Blätter. 

Es wäre super, wenn du alle Buchstaben insgesamt auf 2 oder 3 A4 Blätter schreibst, damit sie für die Digitalisierung und Verwendung am Ende nicht zu klein sind. (Siehe Bild) 

Falls du Schulkinder hast, dürfen die sehr gern ihr eigenes Alphabet schreiben.

Welche Buchstaben und Zeichen brauchen wir?

Wir brauchen die A – Z, Ä, Ö und Ü nur als GROSSBUCHSTABEN, keine Kleinbuchstaben.

Außerdem benötigen wir die Zeichen: . , – ? ! & „“

Wohin mit den fertigen Buchstaben und Zeichen?

Am besten wäre es, wenn du die Blätter scannst.

Das geht ebenso mit einem Smartphone und einer Scan-App (wie zB. Scanner Mini). 

Sollte dir nichts davon zur Verfügung stehen, kannst du auch ein Foto, aber unbedingt bei Tageslicht machen.

Sende uns alles an medien@jesusfreaks.de

Einsendeschluss 

30.11.2020

Jesus Freaks September-Info: 24-7-prayer virtual & Hörendes/prophetisches Gebet

24-7-prayer virtual: Wie die eine oder der andere es vielleicht zu Willo mitbekommen hatte: wir haben einen virtuellen 24-7-Gebetsraum. Also keinen festen Gebetsraum irgendwo in Deutschland, sondern einen Online-Plan wo die einzelnen Gebetszeiten zu sehen sind (zu finden unter Gebetsplan (jesusfreaks.de)). Für den besseren Überblick jeweils aufgeteilt nach Kalenderwochen. Jede*r kann sich eintragen die/der gerne mitbeten will. Jede*r betet dann Zuhause für sich – deinen Gebetsort kannst du dir also selbst aussuchen. Nimm dir gern auch die “Materialien” mit, die du aus Gebetsräumen kennst: Pinsel & Farben, Gitarre & Lobpreisliederbuch oder Lobpreis aus der Konserve, … Und für die, die’s genau wissen wollen: den virtuellen 24-7-Gebetsraum gibt’s schon seit Anfang 2017.

Hörendes/prophetisches Gebet: Wenn du prophetisches Gebet für dich oder deine Gemeinde/Gruppe möchtest, kannst du uns, den jesus freaks Prophetiepool, unter prophetie@jesusfreaks.de kontaktieren. Deine E-Mail landet bei denise und die meldet sich dann bei dir, um einen Termin fürs Gebet per Videocall oder Telefon auszumachen.

Jesus Freaks September-Info: Deutschland-Treffen Nr. 3/2020 – Is digital

Der Erweiterte Leitungskreis aus Leitungskreis und Bewegungsleitungsteam trifft sich wieder! Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr sind wir dafür komplett digital unterwegs. Um euch mal mit reinzunehmen, was uns im Moment bewegt, hier einmal die Daten und Themen. Vielleicht denkt ihr ja auch am Tag dran und schickt ein Gebet auf den Weg.

Datum/Uhrzeit: 07.11.2020, 09:30 Uhr – 17:00 Uhr

Themen:

– Corona 2021

– Bericht und Ausblick für die Arbeitsbereiche

– Gebet für die Bewegung

– Input 50/50 Verantwortung Leitungskreis/Bewegungsleitungsteam

– Einsegnung neuer Menschen

– Feedback zum BLT

Jesus Freaks September-Info: Willo sucht Gelände für 2021

Das Willo braucht Hilfe. Wir haben aktuell kein Gelände für 2021 zur Verfügung. Aber: ihr könnt das ändern! Meldet euch, wenn ihr was wisst: willo@jesusfreaks.de Hier die Eckdaten:

→ Lage in Mitteldeutschland

→ mindestens ein Raum für 250-350 Menschen, idealerweise mit Technik bzw. Bühnenausstattung, idealerweise mehrere kleinere Räume für Workshops

→ am Liebsten eine Großküche, die wir selbst zur Verpflegung nutzen können. Bei günstigem Kurs ist auch in Ordnung, wenn wir nicht selbst kochen dürfen. Wenn es gar keine entsprechende Küche gibt, wäre zur Not Selbstverpflegung eine Überlegung.

→ Stellplatz für Wohnmobile/Camper (ca. 50) und Zeltplätze (ca. 50), außerdem 50-60 Zimmer mit 2-6 Betten, insgesamt 200-250 Betten.

Familiennetzwerk: Silvesterfreizeit 2020/21 abgesagt

Hier eine Info vom Familiennetzwerk:

Liebe Silvesties,

nach langem Überlegen, Abwägen und Lösungen suchen haben wir als Familienbereich der Jesus Freaks uns dafür entschieden, die Silvesterfreizeit 2020/2021 ausfallen zu lassen.

Trotz der aktuellen Lockerungen sehen wir auf Schloss Mansfeld nicht die Möglichkeit, den Anforderungen durch die Corona Krise gerecht zu werden, und haben daraus die Konsequenz gezogen, dass die Freizeit dieses Jahr nicht stattfinden kann.

Wir hoffen, dass es nächstes Jahr wieder möglich ist, mit euch zu feiern, zu beten, zu quatschen und eine schöne Zeit gemeinsam zu verbringen.
Wir vermissen dies & euch nämlich!

Auf hoffentlich bald,
euer Familienbereich

Jesus Freaks September-Info: Geflüchteten-Camp PIKPA in Gefahr – Jetzt aktiv werden

Letzte Woche wurde bekannt, dass das Camp Lesvos Solidarity – Pikpa geschlossen werden soll. Das hätte schlimme Folgen für die Geflüchteten, die dort leben und betreut werden. Thea und Sammy von den Jesus Freaks Leipzig arbeiten in diesem Camp und haben uns Ideen geschickt, wie wir Lesvos Solidarity jetzt unterstützen können: Jetzt wird es Zeit, für die Erhaltung von Pikpa und für würdevolle Unterbringung aktiv zu werden.

1. Tretet der Facebook Gruppe „Save Pikpa – Save dignity“ bei. Wir brauchen mindestens 10.000 Menschen. Save Pikpa – Save Dignity (Facebook-Gruppe) Und ladet eure Facebook Freund*innen zu der Gruppe ein.

2. Poste ein Video von dir mit einem Schild „Show Solidarity. #savepikpa“. Benutze die hashtags #savepikpa #savedignity Hier ein Beispiel: Videobeispiel – Safe Pikpa (Facebook) Bitte seid laut, teilt das, erzählt es weiter. Es geht nicht um einen Ort, es geht um Widerstand gegen die toxische Agenda von Hass, Menschenunwürde, Unterdrückung und Menschenfeindlichkeit. #savepikpa #savedignity

Jesus Freaks September-Info: Feuer im Camp Moria – Aktionsrückblick

Gestern Abend ging unser aktueller Newsletter per E-Mail raus. Ab heute kommen die Infos wieder an dieser Stelle und auf Facebook zum Nachlesen. Gerne könnt Ihr hier den Newsletter bestellen.

Hallo ihr Lieben,

letzten Monat habe ich noch davon geschrieben, wie anders und wie beschissen Vieles wegen Corona gerade bei uns in Deutschland ist. Und dann brach das Feuer im Geflüchteten-Lager Moria auf Lesbos aus. Na klar habe ich meine Probleme, natürlich läuft nicht immer alles rund und sicher kann ich mich auch darüber beklagen. Aber wie ungemein auswegslos, wie ungerecht, wie unmenschlich eine Situation sein kann. Heute. Im 21. Jahrhundert. In Europa. Unfassbar. Wir Jesus Freaks setzen uns dafür ein, dass Jesus und seine Botschaft in die Welt rausgeht und das immer mehr Menschen verstehen, was jesusmäßig unterwegs zu sein heißt. Dazu zählt auch, dass wir uns von solch grober Ungerechtigkeit nicht entmutigen lassen, sondern sie bekämpfen mit den Mitteln die uns zur Verfügung stehen. Wie wir das gemacht haben und was jetzt noch getan werden kann, lest ihr weiter unten. Dazu natürlich alle Infos aus den verschiedenen Bereichen, die gerade wichtig sind.

In diesem Sinne, bleibt in der Liebe!

David für Jesus Freaks Deutschland und im Namen von Bewegungsleitungsteam (BLT) und Leitungskreis (LK)

Feuer im Camp Moria – Aktionsrückblick

Vielen Dank allen, die sich in Folge unserer Newsmeldungen über den Brand im Geflüchteten-Lager Moria engagiert haben und Aktionen ins Leben gerufen haben. Hier eine kleine Übersicht was schon passiert ist. Verbunden mit Dingen, die ihr immer noch tun könnt:

Es gab Packaktionen von Hilfsgütern bei den Jesus Freaks Chemnitz und Jesus Freaks Münster. Menschen der Jesus Freaks Hagen und Jesus Freaks Eberswalde haben auch was verschickt. Da ist sehr viel an Kleidung/Hygieneartikeln/etc. zusammengekommen. Hammer! Einen eigenen Hilfstransport stellte Tobi Mühlbach zusammen mit Leuten von Jesus Freaks Leipzig auf die Beine. Weiter unten gibt es noch Ideen, wie ihr weiterhin Sachspenden nach Lesbos schicken lassen könnt. Aber auch Geldspenden sind im Moment eine gute Sache. Wie im letzten Beitrag geschrieben, könnt ihr Lesvos Solidarity – Pikpa und deren Organisation gerne weiter unterstützen: lesvossolidarity.org

Dennis von den Jesus Freaks Giessen hat sich bei uns gemeldet. Er arbeitet für GAiN Germany und organisiert Hilfslieferungen. GAiN ist dabei vor Ort mit anderen Organisationen vernetzt. Hier in Deutschland hat GAiN überall Sammelstationen, wenn ihr jetzt noch etwas hinschicken möchtet. Ganz aktuell werden 15.000 aufblasbare Matratzen, Schlafsäcke, Isomatten, Decken, Windeln, Hygienematerial, Zelte und Kleidung gebraucht: Sammelstationen gain-germany.org

Desweiteren freut sich GAiN über freiwillige Helfer*innen vor Ort auf Lesbos. Meldet euch dazu am besten direkt bei Dennis: dennis.matzka@gain-germany.org

Zu guter Letzt: Werdet auch in der Gesellschaft laut! Deutschland nimmt durch den Druck auf die Politik mittlerweile ein 10-faches der ursprünglich geplanten Geflüchteten auf. Das sind aber immer noch nur 1.500 und nur ein Zehntel derer, die jetzt ohne Alles dastehen. Also: Schreibt euren lokalen Vertreter*innen im Bundestag eine Mail, ruft sie an. Unterschreibt zusätzlich diese Petition von Change.org, teilt diesen Text, teilt das Video von Joko und Klaas. Wenn Europas Staats- und Regierungschefs und Chefinnen nicht handeln möchten, müssen wir als Europäer*innen ihnen freundlich, aber bestimmt und laut, in den Arsch treten!

Unterstützung für das Camp Pikpa (Lesvos Solidarity)

Letzte Woche wurde bekannt, dass das Camp Pikpa von Lesvos Solidarity auf Lesbos geschlossen werden soll. Das hätte schlimme Folgen für die Geflüchteten, die dort leben und betreut werden. Thea und Sammy von den Jesus Freaks Leipzig arbeiten in diesem Camp und haben uns Ideen geschickt, wie wir Lesvos Solidarity jetzt unterstützen können:

Jetzt wird es Zeit, für die Erhaltung von Pikpa und für würdevolle Unterbringung aktiv zu werden.
Hier ist, was ihr tun könnt.

1. ACTION STEP 1:
Tretet der Facebook Gruppe „Save Pikpa – Save dignity“ bei. Wir brauchen mindestens 10.000 Menschen.
https://www.facebook.com/groups/633160610380429

2. Ladet eure Facebook Freund*innen zu der Gruppe ein.

3. ACTION STEP 2:
Poste ein Video von dir mit einem Schild „Show Solidarity. #savepikpa“. Benutze die hashtags #savepikpa #savedignity

Hier ein Beispiel:
https://www.facebook.com/groups/633160610380429/permalink/1224567097906441/

Bitte seid laut, teilt das hier, erzählt es weiter. Es geht nicht um einen Ort, es geht um Widerstand gegen die toxische Agenda von Hass, Menschenunwürde, Unterdrückung und Menschenfeindlichkeit.

#savepikpa
#savedignity