Profilbild von louise

von louise

Regionen-Konvent in Kassel

Februar 15, 2019 in Region von louise

JFD-Karte_2018An diesem Samstag, den 16. Februar, treffen sich die Regionen, das heißt Regioleiter*innen bzw. Vernetzungspersonen/Vertreter*innen der Regionen, in Kassel.

Sie werden sich über die Regioarbeit austauschen und an relevanten Themen für diesen Arbeitsbereich der Jesus Freaks arbeiten. Dabei geht es um grundsätzlichen Fragen zur Zusammenarbeit und Ausrichtung von regionaler Arbeit.

Sylvi, Ferry, Gerd und Iwona haben das Treffen initiiert und freuen sich auf eine inspirierende und produktive Zeit mit allen, die dabei sein werden.

Nähere Infos erhaltet ihr bei sylvi@sachsen.jesusfreaks.de

Profilbild von bettina

von bettina

Offenes Angebot für alle Jesus Freaks

Februar 11, 2019 in Educamp, Jesus Freaks Deutschland von bettina

reden_ELLENMEYER-7642Vom 15. bis 17. März 2019 wird das 20. Educamp stattfinden. Zu diesem Jubiläum werden Mone und Corcken die Hauptverantwortung an Aiko abgeben. Vielen Dank an dieser Stelle für eure Gastfreundschaft und euer Engagement!

Als besonderes Angebot wird es ein Seminar mit Arne Skagen zum Thema »Menschen mit Gott in Berührung bringen« geben.

Dazu sagt Gerd vom Leitungsteam: »Wir wünschen uns, dass aus jeder Gemeinde, jeder Gruppe, mindestens eine Person daran teilnimmt. Arne greift unser überregionales Jahresthema für die Jesus Freaks Living hope – Glauben leben. Hoffnung wecken. auf und beleuchtet es aus einer bestimmten Perspektive. Es geht darum wie Menschen mit Gott im Alltag in Verbindung gebracht werden können. Welche Auswirkungen hat unsere persönliche Nachfolge im Alltag und wie kommen Menschen dadurch mit Gott in Berührung? Wir sehen es als Chance für die Bewegung an, sich mit neuen Impulsen auseinanderzusetzen und zu schauen wie das Thema für unsere eigenen Kontexte ausgestaltet werden könnte.«

Arne war schon in Freak-Gemeinden und Regionen zu Besuch. Hier kannst du dir seine Predigt aus der Herzstück-Gemeinde anhören (englisch mit deutscher Übersetzung). Wenn ihr euch ins Thema einlesen möchtet, empfehlen wir sein Buch »Endlich Montag: Alltags-Evangelisation für normale Menschen.« Unprecedented Press 2017.

Überlegt gerne, wer in eurer Gruppe, in eurer Region, das Thema Nachfolge auf dem Herzen hat und zum Educamp fahren sollte.

Weitere Infos demnächst hier und unter: educamp.jesusfreaks.de

Das Finanzielle soll euch nicht hindern zu kommen und teilzunehmen. Falls ihr das Geld für das Seminar nicht aufbringen könnt, schreibt an Gerd und Hans vom Leitungsteam (leitungsteam@jesusfreaks.de) und sie finden gemeinsam mit euch eine gute Lösung.

Profilbild von bettina

von bettina

Bereichsleitung Medien

Januar 10, 2019 in Jesus Freaks Deutschland von bettina

Bettina und Jaana, ehemalige Leiterinnen des Medienbereichs von JFDDie Bereichsleitung Medien ist ab sofort vakant.
Bisher haben Bettina und Jaana den Bereich zusammen geleitet.

„Aus strukturellen und persönlichen Gründen habe ich mich entschieden, die Verantwortung für den Medienbereich abzugeben und die damit verbundenen Aktivitäten einzustellen.
Ich habe 2004 angefangen „was mit Medien“ bei den Jesus Freaks zu machen. Dabei habe ich viele Menschen kennen und schätzen gelernt. Vielen Dank an alle Wegbegleiter*innen!
Nichtsdestotrotz bin und bleibe ich Jesus Freak und als solche aktiv mit der Bewegung verbunden.“
Bettina

„Seit Mai 2016 habe ich gemeinsam mit Bettina den Medienbereich geleitet. Da ich die Aufgaben und Verantwortung der Bereichsleitung aus Kapazitätsgründen alleine nicht übernehmen kann und will, gebe auch ich dieses Amt ab. In Zukunft werde ich mich ausschließlich der Chefredaktion der Korrekten Bande widmen.“
Jaana

Bald werden wir ein Stellenprofil sowie einen Überblick über den Medienbereich veröffentlichen. Wer sich vorstellen kann, zukünftig im Medienbereich aktiv zu werden, wende sich an: medien@jesusfreaks.de

Profilbild von bettina

von bettina

Jahresthema 2019: Living hope*

Januar 1, 2019 in Jesus Freaks Deutschland von bettina

Ohne Jesus keine Jesus Freaks! Denn wir Jesus Freaks sind Menschen, die Jesus folgen. Deshalb beschäftigten wir uns 2018 mit dem Thema „Nachfolge“. Wir stellten fest, dass es ganz unterschiedliche Formen annehmen kann, Jesus im Alltag nachzufolgen, und dass es das eigene Leben manchmal umkrempelt. 2019 fragen wir uns, wie wir unseren Glauben weitergeben und mit anderen teilen können.

Glauben leben

Living hope* Glauben leben. Hoffnung wecken.Wir sind fasziniert und inspiriert von Jesus. Wir erleben in Jesus, wie Gott uns Menschen nahe kommt und sich ganz auf uns und unsere Welt einlässt. Jesus wendet sich gerade denen zu, die es scheinbar nicht geschafft haben, weil sie aufgrund von Armut, Krankheit oder Benachteiligung an den Rand gedrängt und sozial ausgegrenzt werden. Mit Jesus beginnt für sie ein neues Leben. Ein Leben in dem Bewusstsein, mit Gott in Verbindung zu stehen und zu Gottes Familie zu gehören – wie auch wir heute.

Hoffnung wecken

Unser Glaube gibt uns Kraft, unser Leben zu gestalten. Wir empfinden eine heilige Unzufriedenheit angesichts des Zustands, in dem sich unsere Welt befindet. Weil wir wissen, dass wir von Gott geliebt und angenommen sind, können wir uns mutig für Gerechtigkeit, Liebe und Versöhnung einsetzen. Das kann ganz unterschiedlich aussehen:

Eine betet sehr viel, der zweite unterstützt Geflüchtete, die dritte pflanzt Bäume, der vierte kocht für Obdachlose, die fünfte erzählt ihrer Familie, wie die Begegnung mit Jesus ihr Leben verändert, der sechste engagiert sich politisch für soziale Gerechtigkeit, die siebte hilft dem Nachbarskind bei den Hausaufgaben, der achte legt einen Veggie-Tag pro Woche ein, die neunte spendet Geld an eine Hilfsorganisation.

Als Jesus Freaks wollen wir anderen Menschen dadurch etwas von der Hoffnung weitergeben, die wir selbst erleben. Wir wünschen uns, dass unsere Nächsten erleben, dass sie gesehen werden und von Gott genauso geliebt sind. Mit Offenheit und spielerischer Freude möchten wir 2019 Wege finden, Gottes Liebe und Hoffnung mit anderen zu teilen – in Worten und Taten.

Living Hope

Unsere Hoffnung gründet auf Jesus, der den Tod überwunden hat, auf Gott, der die Schöpfung vollenden will, und dem Heiligen Geist, der uns anregt und befähigt.

Diese lebendige Hoffnung führt zu einem Lebensstil, bei dem wir uns über unsere Akten- und Windelberge, über Um- und Widerstände erheben und sensibel werden für Gottes Wirken in unserer Welt. Wir selbst sind Teil davon, wie Gott diese Welt verändert. Auf diese Weise leben wir Hoffnung und inspirieren andere dazu, die Quelle dieser Hoffnung zu suchen.

Gerd (Bewegungsleitungsteam), Bettina und Jaana (Medien), Dörthe (Willo-Team)

Profilbild von bettina

von bettina

Frische Schrummelmukke

Dezember 22, 2018 in Musik von bettina

Heute gibt es als musikalische Perle nochmal etwas Härteres auf die Ohren. Zum Music Camp gab es eine gelungene Fusion von Menschen, die zuvor noch nie miteinander Musik gemacht haben. Und heraus kam eine richtig geile Gesamt-Komposition.

Direktlink: https://soundcloud.com/jfmusiccamp/jfmc-leben

Wie aus Textteilen ein Song wird

 

Mir hat es in den Fingan gekribbelt, als ich den geilen Schrummelmukke-Raum bei Arno gesehen hab. Da musste ich ran, und es hat einfach soo viel Spaß gemacht, einen frischen Text von Tobi zu vertonen. Ich liebe Kyuss und stoner Zeug und dachte, so muss Worship doch ma wieder. So hab ich halt 4 verschiedene Riffs aneinander gebabbt und bin schnell im Schloß rumgerannt, wer bass und drums reinscheppern kann. Und Hans hatte Bock ne Lead Guitte draufzuschrubbeln. Das ganze ohne Probe, einmal kurz zusammen durchgezogen und schon wars aufgenommen. Live kommt es lustig. Ich glaube hätten wir den Song im Studio A richtig aufgenommen, dann wäre der Sound zwar Mega fett, aber der Spirit und die Dynamic, die die ganze Woche dort so genial war, hätte nicht so lustig eingefangen werden können.
Danke Arno für alles!!

Frede

Zur Entstehung des Textes, den Tobi W mitgebracht hat, schreibt dieser folgendes:

 

Ich sitze im Zug. „War das alles?“, frage ich mich. Ich hör Musik. Mir kommen die Gedanken: „Es ist keine Lüge! Ich glaube alles! Ich will deine Wunder sehen! Glaube alles, was du sagst!“

Ich denke an das Freakstock, wie Gott wirkt und etwas begehrt in mir auf. Ein tiefer Schrei in mir, der weiß, dass es mehr gibt von Gott – für mich und für die Jesus Freaks. Die Zweifel sollen mich nicht bestimmen, mein kleines Leben, mit den vielen Verletzungen und Kränkungen, den unerfüllten Träumen und Hoffnungen, den großen Verlusten und Sehnsüchten. Ich will auf Gottes Plan gucken, weil er mir Kraft gibt! Ich will Gottes Worte für mich rausschreien, aber ich sitze im Zug. Also schreibe ich sie auf.

Der ganze Text zu den Textteilen im Zug ist auf dem Musikercamp entstanden, als ich auf der Terrasse, mit einem Kaffee, Zeit mit Gott verbracht habe.

Gott wird dich-mich-die Jesus Freaks- zum Ziel bringen! Er ist ein guter Gott und hat das letzte Wort in unserem Leben, auch über den Tod hinaus! Er will uns überschütten mit seiner Liebe, seiner Freude und seinem Leben! In dieser Gewissheit können wir auch schwierige Zeiten überstehen, denn Er hat bereits alles getan!

Ich wünsche mir, dass du durch dieses Lied gesegnet wirst!

Tobi W

Leben

Stürme mögen kommen! Welten vergehen!
Hinauf auf die Mauer! Die Zukunft schon seh’n!
Bin bei dir an der Hand! Voller Zuversicht im Leid!
Die Stürme vergeh’n! Deine Liebe bleibt!

Ich leb‘ ganz mit Dir! In Deiner Freude und Freiheit!
Unendlich weit! Du hast alles getan!

Meine Unsicherheit fängst du auf in Deiner Hand!
Deine Worte geben Halt! Weisen in die Ewigkeit!
Deine Wunder werd‘ ich seh’n! Glaube alles, was Du sagst!
Du stürmst mein Universum! Spritzt Farbe in den Tod!

Profilbild von bettina

von bettina

Regionen-Konvent: Versammlung aller Regio-Leute

Dezember 21, 2018 in Region von bettina

Regio-Vertreter*innen tauschen sich ausAm 16.2.2019 treffen sich die Regionen, das heißt Regioleiter*innen bzw. Vernetzungspersonen und Vertreter*innen der Regionen, in Kassel. Wir wollen uns einen Tag lang über die Regioarbeit austauschen, an für diesen Arbeitsbereich relevanten Themen arbeiten und grundsätzlichen Fragen zur Zusammenarbeit und Ausrichtung von regionaler Arbeit nachgehen.

Jede Region soll bitte ermöglichen, dass sie bei diesem Treffen durch mindestens eine Person vertreten ist, da es um wichtige und grundsätzliche Fragen geht, die uns alle betreffen. Danke, dass ihr das schafft!

Wir freuen uns auf eine inspirierende und produktive Zeit mit euch!

Sylvi, Ferry, Gerd und Iwona

Nähere Infos erhaltet ihr bei sylvi@sachsen.jesusfreaks.de

Profilbild von Jaana

von Jaana

Unterstütze die Bande und ihr korrektes Redaktionstreffen!

Dezember 20, 2018 in Aktivität, Korrekte Bande von Jaana

Redaktion2018Liebe Freundinnen und Freunde der Korrekten Bande!

Dieses Mal brauchen wir eure Unterstützung für unser Redaktionstreffen 2019. Wir wollen gemeinsam die Ausgaben und Aktionen für 2019 planen und reisen dazu aus ganz Deutschland für ein Wochenende nach Düsseldorf.

Auf Betterplace haben wir eine Spendenkampagne erstellt: „Unterstütze die Bande und ihr korrektes Redaktionstreffen!“

Bitte unterstützt uns mit eurer Spende – wir freuen uns über jeden Betrag, ob groß oder klein.
DANKE im Voraus!

Jaana für die Korrekte Bande

Profilbild von bettina

von bettina

Alle Jahre wieder

Dezember 20, 2018 in Jesus Freaks Deutschland von bettina

Kalender, JFD-VeranstaltungenIn Adventskalendern darfst du jeden Tag ein Türchen öffnen. Mal findest du die übliche Schokolade, mal etwas ganz Besonderes. Genauso verbergen sich auf dem Jahreskalender Ereignisse, die du schon kennst, weil sie jedes Jahr stattfinden. Trotzdem wage ich zu behaupten, dass sie auch für routinierte Besucher*innen von Freak-Veranstaltungen, etwas Besonderes enthalten.

So wird es zum 20. Educamp-Jubiläum im Frühjahr ein freies Angebot für diejenigen geben, die sich für das Thema Evangelisation im Alltag interessieren. Willo, das Treffen für alle Jesus Freaks, startet neu durch und setzt inhaltliche Schwerpunkte, mit denen wir uns gemeinsam beschäftigen können. Und was auf Freakstock Besonderes passiert, weiß man sowieso erst, wenn man dort war.

Hier gibt es den Jahreskalender als PDF zum Herunterladen. Aktuelle Veranstaltungen und Treffen findest du jeweils auf jesusfreaks.de und im Google-Kalender.

Wenn du für deine Region, deinen Bereich, deinen Pool usw. etwas bekanntgeben möchtest, schreib an:
Louise (buero@jesusfreaks.de)

Direktlink zum Jahreskalender: https://jesusfreaks.de/wp-content/uploads/2018/12/JFD-Kalender_2019.pdf

Profilbild von Jaana

von Jaana

Die Korrekte Bande sagt Danke und verlost ein Abo

Dezember 17, 2018 in Korrekte Bande von Jaana

cover_KB_5.2018

Die aktuelle Ausgabe „Lebensstark“ ist jetzt verfügbar.

2018 war ein starkes Jahr für die Korrekte Bande. In diesem Video sagen wir „Danke“ und werfen einen Blick zurück auf fünf tolle Ausgaben. Als Chefredakteurin bin ich beschenkt mit vielen großartigen Menschen, die sich immer wieder mit ihren Ideen, Gedanken und ihrer Kreativität einbringen.

In diesem Adventskalender haben wir ein kleines Gewinnspiel für euch: Wir verschenken ein Einzelabo für 2019. Beantworte einfach unsere Schätzfrage, die ich im Video stelle.

Schick deine Antwort bis zum Heilig Abend (24.12.) an bande@jesusfreaks.de
Jaana für die Korrekte Bande

PS: Du kannst dir dein Abo ab 13 Euro im Jahr auch hier sichern: https://bande.jesusfreaks.de/bestellformular

Profilbild von bettina

von bettina

Embrace (you keep me safe)

Dezember 15, 2018 in Musik von bettina

Dieses Lied entstand innerhalb weniger Stunden auf dem Music Camp nach einem Jam mit Fabian, der eine herumstehende Klarinette gegriffen hatte (sowas spielt er sonst nicht) und Matthias, der seine Posaune dabei hatte. Tobse hat sich schließlich mit den backing vocals beteiligt und so als heimlicher Jack Johnson der Freaks geoutet. Was der schnell in einer Mittagspause aus dem Kopf geplätscherte Text für mich bedeutet, hat sich mir selber auch erst später erschlossen.

Hier schon mal das Lied und darunter meine Gedanken zum Text.

Sylvi

 Kein Jammern auf hohem Niveau

Mich beeindrucken Menschen sehr, die selbst in größter Bedrängnis, umgeben von widrigsten Bedingungen, konfrontiert mit Krankheit, Tod, Freiheitsentzug, Unrecht und Leid, in Gott ruhen und daraus eine tiefe Stärke mitbringen.
Es gibt diese Personen, die es schaffen, im Einsatz für andere auch im Angesicht schlimmster Umstände besonnen zu sein und nicht anfangen, sich um sich selbst zu drehen oder darum, wie schlimm und aussichtslos ja sowieso alles ist, sondern die am Glauben und am Einsatz für das Gute festhalten. Ja sogar sich selbst durch solch eine Haltung opfern können, die mich sprachlos und staunend macht.

Gleichzeitig ist es doch so, dass da, wo Menschen rein von den äußeren Umständen her eigentlich alles haben – finanzielle Sicherheit, Unversehrtheit, Gesundheit, Zugang zu allen möglichen Ressourcen und sogar Überfluss – sich oftmals Egozentrismus und ein ständiges Drehen um die eigenen Befindlichkeiten breit machen, die das spirituelle Leben nahezu abtöten können.

Wie passt das zusammen? Was ist los mit dem Salz dieser Erde? Was ist mit dem, der gekommen ist, die Gefangenen zu befreien? Findet er in der westlichen Welt vielleicht sogar unter seinen Nachfolgern häufig eher Leute vor, die in sich und ihrer eigenen Verkrümmtheit selber gefangen bleiben, anstatt andere in dieselbe Freiheit führen zu können, die sie für sich selbst schon (oder endlich) ergriffen haben? Muss man vielleicht wirklich in Krisengebiete gehen, um aus diesen Kreisläufen herauszufinden, die einen in diesem System sonst immer wieder einholen müssen?

Für mich ist das Lied eine Erinnerung an mich und Hommage an alle, die nicht nur da, wo es ihnen gut geht, nicht auf hohem Niveau jammern, sondern die es sogar bewerkstelligen, da wo es ihnen schlecht geht, in Gott zu ruhen und ihm Großes zuzutrauen. Die es schaffen weiterzumachen. Vielleicht neu, anders, wenn es sein muss. Aber tief im Inneren mit einem freudigen Herzen, weil sie wissen, dass das Loslassenmüssen keinen tödlichen Stachel mehr haben kann, wenn die Hand des Lebendigen uns auffängt und auf neuen, heiligen Boden stellt.

Wie lässt man seine Befindlichkeiten hinter sich?

Doch wie kommt man dahin? Wenn man nun mal bereits an sich selber scheitert … Ich glaube, es ist wichtig, immer wieder aus unseren Verkrümmtheiten aktiv auszusteigen, uns von Gott wirklich ganz ausfüllen zu lassen, seine Zusagen in unser Leben regnen zu lassen und zuzulassen, dass er uns wirklich frei und neu macht. Das kann weh tun und unangenehm sein – aber wenn wir durch dieses Tal durchgekommen sind, können wir ganz neu die Freiheit ergreifen, die uns von uns selbst befreit und auch für andere ansteckend und heilsam ist (siehe Galater 5).

Eigene Grenzen und den eigenen Platz zu kennen und Prinzipien zu haben, ist wertvoll, aber wir sollten das nicht verwechseln damit, vor unseren blinden Flecken, Befindlichkeiten, Ängsten und seelischen Verkrümmungen einzuknicken und diese schön zu reden als ein „Ist schon ok“. Es mag von außen ähnlich aussehen, aber das eine führt in die Freiheit und das andere in noch mehr Selbstbezogenheit und in das Abkapseln von einer Welt, die anders tickt als wir und mehr von uns verlangt, als so zu bleiben „wie wir nunmal eben sind“.

Bist du wirklich frei?

Hörst du Gottes Herzschlag dafür, dass wir uns neu überwinden, unser Leben denen zu widmen, die das wahre Leben wirklich dringend brauchen? Dazu müssen wir es immer wieder erstmal auch uns selbst schenken lassen, es selber wirklich kennen und ergriffen haben, das wahre Leben. Leben wir schon darin? Bist du wirklich frei?

Komm, lassen wir Jesus uns frei machen von uns selbst, unseren Bedrückungen und inneren Gefängnissen, damit wir frei sind, für andere unser Leben einzusetzen. Uns wird nichts mangeln, er wird uns alles geben. Und es ist ein Leben, das uns keiner mehr nehmen kann, wenn wir es erst wirklich leben!

Ich möchte mich anspornen lassen, meine eigene Auferstehungsfreiheit in Christus wirklich zu leben, indem ich mich immer weniger von meinen unbefreiten Befindlichkeiten einschränken lasse. Viel mehr möchte ich mich durch sie hindurch in die Freiheit zurückleben. Wir können viel mehr von dem, was uns aufhält, mit Gottes kettensprengender Herrlichkeit durchfluten lassen, als wir uns rein menschlich gesehen zutrauen. Es ist uns möglich – durch den, der uns innerlich aufrichtet und stärkt! (siehe Philipper 4,11b-13 ) Und es ist wichtig – für das, was es zu tun gibt in dieser Welt.

Das Leben von Menschen, die das tun, nimmt die abenteuerlichsten, kraftzehrendsten, manchmal irritierendsten, aber auch wunderschön-kuriosesten Wege, die man sich vorstellen kann. Das ist es, was die Welt braucht und wozu Jesus uns berufen hat.

Lässt du dich herausfordern?

Wie dankbar macht mich das gerade. Und wie herausfordernd ist es auch,  aber wie wertlos alles andere gegen so etwas Kraftvoll-schönes.

Und so spreche ich meinem Herzen zu, dass es gelassen alles umarmen möge, was kommt, wenn ich mich wieder einmal neu in dieses Abenteuer aufmache, auch und gerade die schrecklichen, dunklen und unzumutbaren Stellen will ich ansehen und beleuchten lassen. Denn dort kann Gottes Licht am hellsten leuchten, dort wird es gebraucht, dort möchte ich es hintragen. Weil ich erlebe, wie gut es sich anfühlt, wieder mit diesem Licht erfüllt zu sein.

Im Wissen darum, dass ich erlebt habe, wie er mich freigemacht hat, mich sieht und erhält, kann ich losgehen und von mir selbst wegsehen, hin zu dem was kommt.

Lässt du dich auch herausfordern? Zu einer Auferstehungsfreiheit, die konkret wird, weil sie erlebte Gnade in die dunkle Lunge dieser Welt hineinatmet? Wie kann Gottes Licht strahlen, wenn wir das tun, welches Leben können Menschen ergreifen, welche Farben werden wir sehen, mitten in den Trümmern, mitten in der Tristesse?

Sylvi

Embrace (you keep me safe)

And on the long and winding road you keep me safe
no fear that starts a fight can win against your love
where ressurrection rules freedom starts to spread
your light makes every single color beautiful

with you there’s no need for lasting sorrow or grief
you get me through and every breath is filled with grace

you help my heart embrace whatever comes my way