Schlagwort: Adventskalender

Freiheit schenken

Aktion "Du bist #frei" von IJM vor dem Brandenburger Tor in Berlin.Heute, am Heiligabend, wird der Überfluss, den wir haben sichtbar. Denn selbst wenn wir uns nichts schenken (und uns auch dran halten), haben wir allein durch die Gnade der Geburt in einem westeuropäischen Lang ziemlich viel: Wir werden versorgt, können uns kleiden, bilden und tätig sein. Wir verfügen über legale Mittel und Wege unsere Stimme zu erheben, wenn uns jemand einschränkt, beleidigt, bedroht oder verhaftet. Diese Möglichkeit wird vielen Menschen auf der Welt verwehrt.

International Justice Mission e.V. (IJM) setzt sich für die Rechte armer Menschen ein, die von Gewalt betroffen sind. Diese internationale, christlich geprägte Menschenrechtsorganisation hat die Vision: „Tausende retten. Millionen schützen. Recht für Arme durchsetzen. Wir helfen bedingungslos.“ Dabei gehen sie besonders gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei vor. Mit Anwälten und lokalen Partnern sorgt der Verein weltweit dafür, dass Menschen, die keine Stimme haben, eine bekommen.

Schenke anderen die Freiheit, indem du IJM mit einer Spende unterstützt.

Bankverbindung
IJM Deutschland e. V.
IBAN: DE69 1009 0000 2555 1110 05
BIC: BEVODEBB (Volksbank Berlin)

Nicht stornierbare Auszeit

Du möchtest dem Vorweihnachtsstress entkommen? Tine hat es dieses Jahr geschafft. Lies ihren etwas holprigen Weg dahin.

Ein Sessel steht mitten im Chaos.Inzwischen bin ich mir sicher, dass es eine dumme Idee war. Und zwar alles!

Ich quetsche mich in meinem kleinen Zimmer zwischen Minitrampolin und Wohnzimmertisch hindurch auf meinen Sessel. Mein Sessel. Neben der Küche die einzige Oase in unserer Wohnung, wo nicht das Chaos herrscht. (Ratet mal wer dieses Jahr nichts gebacken hat.) So hatte ich mir den Advent nicht vorgestellt.

Dieses Weihnachten sollte alles wunderschön sein und neu. Wunderbar dekoriert. Eine Wohnung voller Behaglichkeit und Wärme. Natürlich war es meinem Mann und mir klar gewesen, dass eine Renovierung im November einiges an zusätzlichen Kraftaufwand kosten würde – und das hatte es auch.

Aber nun ist längst Advent und die Wohnung ist bedeckt von Baustaub, der überhaupt nicht romantisch wirkt, schon gar nicht im unbarmherzigen Licht von Baustrahlern. Dabei wollten wir doch nur im Wohnzimmer ein klein wenig umräumen. Aber wenn wir schon dabei sind, könnte man ja auch das Schlafzimmer anders gestalten und endlich auch ein Arbeitszimmer einrichten … so nahm es seinen Lauf. Jetzt sind wir gerade dabei eine Wand aus Gipsplatten hochzuziehen. Es ist furchtbar.

Nur die Sitzfläche meines Sessels ist noch übrig, Insel der Glückseligkeit, auf der ich gerade hocke wie ein Affe auf dem Schleifstein. Aber dank meiner Aromalampe auf der Fensterbank riecht es in meinem vollgestopften Zimmer wenigstens nach Orange und Zimt. Besinnlichkeit … vielleicht wenn man die Augen zumacht und mit ein bisschen Fantasie …? … nein, nicht mal dann.

Und nun auch noch die Woche Ostseeurlaub. Ich könnte mich in den Hintern beißen, würde ich denn ran kommen. Mitte September war die Überlegung so logisch wie die Idee der längst überfälligen Renovierung: Bis Mitte Dezember durchpowern und dann eine gemeinsame Auszeit, bevor die Festtagsgottesdienste und die Familienbesuche (einmal Autobahn-Ping-Pong quer durch Deutschland) über einen hereinbrechen.

Die letzten Jahre ging mir kurz vor Weihnachten regelmäßig die Luft aus. Übermüdet und geschwächt zog ich mir eine Grippe zu, die sich teilweise bis Februar festsetzte und der nur mit härteren Medikamenten beizukommen war. Der Gatte kränkelte solidarisch mit, bzw. (wenn man mich fragt), schleppte die Keime teils schon länger mit sich herum, bevor sie dann bei mir ausbrachen.

Diesmal wollten wir klug sein. Motto: wenn man sich freie Zeit nicht einplant, passiert sie auch nicht. Also buchten wir kurzerhand ein Hotel für Mitte Dezember. Eine Woche nur mein Mann und ich, stürmische Strandspaziergänge, Bücher und Gespräche bei Kerzenschein. Eine Woche vor Weihnachten würden wird dann entspannt, immunsystemaktiv und gut gelaunt wieder zu Hause aufschlagen, um endlich einmal nicht überarbeitet und mit 39 Grad Fieber den Weihnachtgottesdienst besuchen. Soweit zur Theorie.

Doch jetzt sieht die Wohnung aus wie nach einem Bombeneinschlag. Eine Erkältung hat mich die letzten drei Tage mit Fieber flach liegen lassen (Gatte scheint diesmal unschuldig) und wenn ich daran denke, dass ich mich morgen ins Auto quetschen und eine Woche ans Meer fahren soll, könnte ich heulen – und nicht vor Glück. Dummerweise ist der Urlaub nicht kostenfrei stornierbar. Ich frage mich, ob ich sowas eigentlich mit Absicht mache.

Mein Blick schweift über die Möbel, die in meinem Zimmerchen stehen und doch gar nicht hier her gehören. Ich schließe die Augen, atme den Duft von Orange und Zimt und versuche mich weihnachtlich zu entspannen … nein, klappt wirklich nicht.

Endlich durchatmen in einer verschneiten Landschaft.Das Meer klingt wild. Zumindest für die sonst eher zahme Ostsee. Es ist frisch und kalt und so dunkel, dass man die weißen Schaumkronen nur erahnen kann. Der Wind zerrt an meinem Anorak. Nach der langen Autofahrt dröhnt mein Kopf, aber die mit Salz und Sauerstoff angereicherte Luft tut gut. Ich wollte nicht her kommen. Doch nun merke ich, wie der Stress aus mir herausfließt. Ich atme, stemme mich gegen den Wind und setze einen Fuß vor den anderen.

Die Häuser hier sind schön geschmückt. Weihnachtlich. Nicht so wie meine Baustelle zu Hause. Am Ende der Woche wird der Weihnachtsmarkt eröffnen und Touristen anlocken, aber bis dahin dürfte es hier angenehm ruhig sein. Die Atmosphäre in den Lokalen ist fast familiär.

Jetzt kann ich nichts mehr tun. Ich bin einfach hier. Das Internet ist zu wackelig um viel damit anzufangen. Ich kann eure Kommentare lesen und freischalten aber damit endet es auch schon. Also akzeptiere ich die Passivität. Freue mich an euren Zeilen, freue mich an dem Adventskalender einer Freundin, der jeden Tag ein Bild und einen kleinen Satz beinhaltet. Freue mich an der Zeit, die ich plötzlich habe. An den Büchern, an den Gesprächen mit meinem Mann. An dem Adventsbibelleseplan, der mir zufällig vor die Füße geflattert ist.

Mein Leben ist so unperfekt wie dieser Advent. Aber gerade stört es mich nicht. Gerade greife ich nach dem was ich habe und muss erstaunt feststellen, wie viel das ist. Ich genieße diese Woche. Genieße es, dass ich atmen kann, meinen Gedanken nachhängen und mich dem leisen Suchen nach Gott im Advent zuwenden darf.

Der Text erschien zuerst auf Tines Blog: http://www.nurheute.net

Frische Schrummelmukke

Heute gibt es als musikalische Perle nochmal etwas Härteres auf die Ohren. Zum Music Camp gab es eine gelungene Fusion von Menschen, die zuvor noch nie miteinander Musik gemacht haben. Und heraus kam eine richtig geile Gesamt-Komposition.

Direktlink: https://soundcloud.com/jfmusiccamp/jfmc-leben

Wie aus Textteilen ein Song wird

 

Mir hat es in den Fingan gekribbelt, als ich den geilen Schrummelmukke-Raum bei Arno gesehen hab. Da musste ich ran, und es hat einfach soo viel Spaß gemacht, einen frischen Text von Tobi zu vertonen. Ich liebe Kyuss und stoner Zeug und dachte, so muss Worship doch ma wieder. So hab ich halt 4 verschiedene Riffs aneinander gebabbt und bin schnell im Schloß rumgerannt, wer bass und drums reinscheppern kann. Und Hans hatte Bock ne Lead Guitte draufzuschrubbeln. Das ganze ohne Probe, einmal kurz zusammen durchgezogen und schon wars aufgenommen. Live kommt es lustig. Ich glaube hätten wir den Song im Studio A richtig aufgenommen, dann wäre der Sound zwar Mega fett, aber der Spirit und die Dynamic, die die ganze Woche dort so genial war, hätte nicht so lustig eingefangen werden können.
Danke Arno für alles!!

Frede

Zur Entstehung des Textes, den Tobi W mitgebracht hat, schreibt dieser folgendes:

 

Ich sitze im Zug. „War das alles?“, frage ich mich. Ich hör Musik. Mir kommen die Gedanken: „Es ist keine Lüge! Ich glaube alles! Ich will deine Wunder sehen! Glaube alles, was du sagst!“

Ich denke an das Freakstock, wie Gott wirkt und etwas begehrt in mir auf. Ein tiefer Schrei in mir, der weiß, dass es mehr gibt von Gott – für mich und für die Jesus Freaks. Die Zweifel sollen mich nicht bestimmen, mein kleines Leben, mit den vielen Verletzungen und Kränkungen, den unerfüllten Träumen und Hoffnungen, den großen Verlusten und Sehnsüchten. Ich will auf Gottes Plan gucken, weil er mir Kraft gibt! Ich will Gottes Worte für mich rausschreien, aber ich sitze im Zug. Also schreibe ich sie auf.

Der ganze Text zu den Textteilen im Zug ist auf dem Musikercamp entstanden, als ich auf der Terrasse, mit einem Kaffee, Zeit mit Gott verbracht habe.

Gott wird dich-mich-die Jesus Freaks- zum Ziel bringen! Er ist ein guter Gott und hat das letzte Wort in unserem Leben, auch über den Tod hinaus! Er will uns überschütten mit seiner Liebe, seiner Freude und seinem Leben! In dieser Gewissheit können wir auch schwierige Zeiten überstehen, denn Er hat bereits alles getan!

Ich wünsche mir, dass du durch dieses Lied gesegnet wirst!

Tobi W

Leben

Stürme mögen kommen! Welten vergehen!
Hinauf auf die Mauer! Die Zukunft schon seh’n!
Bin bei dir an der Hand! Voller Zuversicht im Leid!
Die Stürme vergeh’n! Deine Liebe bleibt!

Ich leb‘ ganz mit Dir! In Deiner Freude und Freiheit!
Unendlich weit! Du hast alles getan!

Meine Unsicherheit fängst du auf in Deiner Hand!
Deine Worte geben Halt! Weisen in die Ewigkeit!
Deine Wunder werd‘ ich seh’n! Glaube alles, was Du sagst!
Du stürmst mein Universum! Spritzt Farbe in den Tod!

Haltung zeigen mit Stil

Izaiah-Strength-TNeuerdings kommt immer mal wieder der Ruf auf, dass man Haltung zeigen soll. Das klingt ein bisschen nach Rückenschule und orthopädischen Einlagen. Das ist meistens nicht gemeint. Vielmehr geht es darum in der Öffentlichkeit für das einzustehen, was einem wichtig ist, z.B. Menschenrechte, Demokratie oder Europa. Als Christen haben wir auch eine Haltung – die frohe Botschaft. Wie wir sie verbreiten, kann ganz unterschiedlich aussehen.

Besonders schick wird es mit Sachen von Izaiah. Unter diesem Label gestaltet Fabian aus Bochum Shirts, Caps, Hoodies und andere Dinge, um ein sichtbares Zeichen zu setzen.

Du kannst ein T-Shirt Strength gewinnen, indem du folgende Frage richtig beantwortest:

Wofür steht Izaiah?

Schick deine Antwort, Größe und Adresse bis zum 31.12.2018 an: fabian@izaiah.de

Unter allen richtigen Einsender*innen wird ein Izaiah T-Shirt verlost. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Allen ein frohes, gesegnetes Fest wünscht

Fabian

Für alle Nicht-Gewinner*innen und für mehr Auswahl gibt es einen Onlineshop: http://www.izaiah.de

Alle Jahre wieder

Kalender, JFD-VeranstaltungenIn Adventskalendern darfst du jeden Tag ein Türchen öffnen. Mal findest du die übliche Schokolade, mal etwas ganz Besonderes. Genauso verbergen sich auf dem Jahreskalender Ereignisse, die du schon kennst, weil sie jedes Jahr stattfinden. Trotzdem wage ich zu behaupten, dass sie auch für routinierte Besucher*innen von Freak-Veranstaltungen, etwas Besonderes enthalten.

So wird es zum 20. Educamp-Jubiläum im Frühjahr ein freies Angebot für diejenigen geben, die sich für das Thema Evangelisation im Alltag interessieren. Willo, das Treffen für alle Jesus Freaks, startet neu durch und setzt inhaltliche Schwerpunkte, mit denen wir uns gemeinsam beschäftigen können. Und was auf Freakstock Besonderes passiert, weiß man sowieso erst, wenn man dort war.

Hier gibt es den Jahreskalender als PDF zum Herunterladen. Aktuelle Veranstaltungen und Treffen findest du jeweils auf jesusfreaks.de und im Google-Kalender.

Wenn du für deine Region, deinen Bereich, deinen Pool usw. etwas bekanntgeben möchtest, schreib an:
Louise (buero@jesusfreaks.de)

Direktlink zum Jahreskalender: https://jesusfreaks.de/wp-content/uploads/2018/12/JFD-Kalender_2019.pdf

Was sind Irrwege?

irrweg_richtung_gott_maksym-kaharlytskyiIch denke an die Schnitzeljagd zu unserer Gemeindefreizeit. Weggabelung. Ein Schnipsel wurde gefunden, sofort wird dieser Weg eingeschlagen. Schauen wir uns manchmal noch um, um andere Hinweise zu finden? Wagen wir den Blick in die andere Richtung?

Wir stehen da und fragen uns, was wir wollen, wo es hingehen soll oder was Gott will. Vielleicht stimmt das, was wir wollen, mit dem was Gott sich für uns wünscht überein. Gehen wir dem erstbesten Schnipsel oder Hinweis hinterher?

Sind Irrwege immer schlecht? Manche Irrwege enden als Sackgasse. Man kommt einfach nicht weiter, man bleibt auf der Stelle stehen. Andere setzen sich endlos fort und entweder man entscheidet sich umzukehren, auch wenn es mühselig und mit Arbeit verbunden ist, oder man lässt es einfach laufen. Entweder man findet wieder die Brücke zum „Hauptweg“ oder man verläuft sich. Orientierungslos. #IchhabemichverIRRT.

Irrweg: falsches, verkehrtes, nicht zum Ziel führendes Verfahren

Synonyme:

  1. Seitenpfad
  2. Irrtum/Täuschung
  3. Abweichung/Umweg

Wenn ich mir die Synonyme des Wortes anschaue, dann kann ich gar nicht mehr genau sagen, ob es tatsächlich nicht zum Ziel führen kann. Seitenpfad, Abweichung … Ich gehe den Weg, der ursprünglich nicht geplant war und doch komme ich irgendwann an. Wenn ich an mein Leben denke, oh je, so viele Umwege und Abweichungen. Und jetzt stehe ich trotzdem hier und kann rückblickend sagen: Es war scheiße, aber dadurch habe ich einen anderen Blick auf bestimmte Themen, Lebenssituationen und Menschen oder habe jene Fähigkeit erlernt oder oder oder. Vielleicht hast auch du jetzt etwas vor Augen, was du durch Irrwege oder Seitenpfade erreicht, erlernt oder entdeckt hast.

Vielleicht wäre es mir auf dem Hauptweg besser ergangen. Wo hab ich den Scheiß-Hinweis übersehen? Aber war der Seitenpfad (Irrweg) den ich gegangen bin (oder gehen musste) für die Katz´? Hab ich dadurch nicht doch irgendetwas besser verstanden oder mich entwickelt? Musste ich dadurch meine Antenne für Gottes Sprechen noch mehr ausfahren?

Wir werden vielleicht nie vollkommen verstehen, weshalb wir manche Wege gegangen sind oder gehen mussten, wo wir einen Hinweis übersehen haben, oder wo ihn schon vorher einer abgeschnitten hat. Aber bei einer Sache bin ich mir ganz sicher: Irrwege, ob sie zum Ziel führen oder nicht, für Gott sind sie kein Grund zu sagen:

Geh du schon mal vor, bis du merkst, dass du dich verirrt hast. Ich warte hier bis du wieder angekrochen kommst und begrüße dich mit einem „Hättest du mal mehr auf mich gehört, dann …“

Gott geht mit dir. So spießig wie das für manche vielleicht klingt. Wenn wir die Richtung ändern, ist er der beste Wegbegleiter, den man sich vorstellen kann. Irrweg? Okay, kann passieren. Aber dann doch lieber mit Ihm als ohne Ihn.

Claudia aus Chemnitz

In sieben Schritten zum Willo-Wohlgefühl

Draußen ist kalt, dunkel und nass. Dagegen kann man was tun!

  1. Willo - In der Sonne sitzen mit mit Leuten quatschen.Mach dir eine Fritz-Limo oder ein Bier auf.
  2. Schnapp dir deinen Lieblings-Freak (geht auch online oder telefonisch) und schwärmt gemeinsam von euren schönsten Willos.
  3. Spiel ein paar Freak-Lieder ab. Inspiration findest du hier: jesusfreaks.de/medien/musik/
  4. Stell einen Urlaubsantrag für den 31.05.2019. (Falls du feiertags arbeitest auch für den 30.5., den 1. und 2.6.2019)
  5. Markier den Termin im Kalender.
  6.  Lad alle Freak-Freund*innen ein und solche die es werden sollen.
  7. Freu dich auf Willo 2019.

Das Willo-Team hat noch mehr Neuigkeiten für dich auf https://jesusfreaks.de/events/event/willo/

Die Korrekte Bande sagt Danke und verlost ein Abo

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Die aktuelle Ausgabe „Lebensstark“ ist jetzt verfügbar.

2018 war ein starkes Jahr für die Korrekte Bande. In diesem Video sagen wir „Danke“ und werfen einen Blick zurück auf fünf tolle Ausgaben. Als Chefredakteurin bin ich beschenkt mit vielen großartigen Menschen, die sich immer wieder mit ihren Ideen, Gedanken und ihrer Kreativität einbringen.

In diesem Adventskalender haben wir ein kleines Gewinnspiel für euch: Wir verschenken ein Einzelabo für 2019. Beantworte einfach unsere Schätzfrage, die ich im Video stelle.

Schick deine Antwort bis zum Heilig Abend (24.12.) an bande@jesusfreaks.de
Jaana für die Korrekte Bande

PS: Du kannst dir dein Abo ab 13 Euro im Jahr auch hier sichern: https://bande.jesusfreaks.de/bestellformular

https://youtu.be/bE2A16kRoU8

Embrace (you keep me safe)

Dieses Lied entstand innerhalb weniger Stunden auf dem Music Camp nach einem Jam mit Fabian, der eine herumstehende Klarinette gegriffen hatte (sowas spielt er sonst nicht) und Matthias, der seine Posaune dabei hatte. Tobse hat sich schließlich mit den backing vocals beteiligt und so als heimlicher Jack Johnson der Freaks geoutet. Was der schnell in einer Mittagspause aus dem Kopf geplätscherte Text für mich bedeutet, hat sich mir selber auch erst später erschlossen.

Hier schon mal das Lied und darunter meine Gedanken zum Text.

Sylvi

 Kein Jammern auf hohem Niveau

Mich beeindrucken Menschen sehr, die selbst in größter Bedrängnis, umgeben von widrigsten Bedingungen, konfrontiert mit Krankheit, Tod, Freiheitsentzug, Unrecht und Leid, in Gott ruhen und daraus eine tiefe Stärke mitbringen.
Es gibt diese Personen, die es schaffen, im Einsatz für andere auch im Angesicht schlimmster Umstände besonnen zu sein und nicht anfangen, sich um sich selbst zu drehen oder darum, wie schlimm und aussichtslos ja sowieso alles ist, sondern die am Glauben und am Einsatz für das Gute festhalten. Ja sogar sich selbst durch solch eine Haltung opfern können, die mich sprachlos und staunend macht.

Gleichzeitig ist es doch so, dass da, wo Menschen rein von den äußeren Umständen her eigentlich alles haben – finanzielle Sicherheit, Unversehrtheit, Gesundheit, Zugang zu allen möglichen Ressourcen und sogar Überfluss – sich oftmals Egozentrismus und ein ständiges Drehen um die eigenen Befindlichkeiten breit machen, die das spirituelle Leben nahezu abtöten können.

Wie passt das zusammen? Was ist los mit dem Salz dieser Erde? Was ist mit dem, der gekommen ist, die Gefangenen zu befreien? Findet er in der westlichen Welt vielleicht sogar unter seinen Nachfolgern häufig eher Leute vor, die in sich und ihrer eigenen Verkrümmtheit selber gefangen bleiben, anstatt andere in dieselbe Freiheit führen zu können, die sie für sich selbst schon (oder endlich) ergriffen haben? Muss man vielleicht wirklich in Krisengebiete gehen, um aus diesen Kreisläufen herauszufinden, die einen in diesem System sonst immer wieder einholen müssen?

Für mich ist das Lied eine Erinnerung an mich und Hommage an alle, die nicht nur da, wo es ihnen gut geht, nicht auf hohem Niveau jammern, sondern die es sogar bewerkstelligen, da wo es ihnen schlecht geht, in Gott zu ruhen und ihm Großes zuzutrauen. Die es schaffen weiterzumachen. Vielleicht neu, anders, wenn es sein muss. Aber tief im Inneren mit einem freudigen Herzen, weil sie wissen, dass das Loslassenmüssen keinen tödlichen Stachel mehr haben kann, wenn die Hand des Lebendigen uns auffängt und auf neuen, heiligen Boden stellt.

Wie lässt man seine Befindlichkeiten hinter sich?

Doch wie kommt man dahin? Wenn man nun mal bereits an sich selber scheitert … Ich glaube, es ist wichtig, immer wieder aus unseren Verkrümmtheiten aktiv auszusteigen, uns von Gott wirklich ganz ausfüllen zu lassen, seine Zusagen in unser Leben regnen zu lassen und zuzulassen, dass er uns wirklich frei und neu macht. Das kann weh tun und unangenehm sein – aber wenn wir durch dieses Tal durchgekommen sind, können wir ganz neu die Freiheit ergreifen, die uns von uns selbst befreit und auch für andere ansteckend und heilsam ist (siehe Galater 5).

Eigene Grenzen und den eigenen Platz zu kennen und Prinzipien zu haben, ist wertvoll, aber wir sollten das nicht verwechseln damit, vor unseren blinden Flecken, Befindlichkeiten, Ängsten und seelischen Verkrümmungen einzuknicken und diese schön zu reden als ein „Ist schon ok“. Es mag von außen ähnlich aussehen, aber das eine führt in die Freiheit und das andere in noch mehr Selbstbezogenheit und in das Abkapseln von einer Welt, die anders tickt als wir und mehr von uns verlangt, als so zu bleiben „wie wir nunmal eben sind“.

Bist du wirklich frei?

Hörst du Gottes Herzschlag dafür, dass wir uns neu überwinden, unser Leben denen zu widmen, die das wahre Leben wirklich dringend brauchen? Dazu müssen wir es immer wieder erstmal auch uns selbst schenken lassen, es selber wirklich kennen und ergriffen haben, das wahre Leben. Leben wir schon darin? Bist du wirklich frei?

Komm, lassen wir Jesus uns frei machen von uns selbst, unseren Bedrückungen und inneren Gefängnissen, damit wir frei sind, für andere unser Leben einzusetzen. Uns wird nichts mangeln, er wird uns alles geben. Und es ist ein Leben, das uns keiner mehr nehmen kann, wenn wir es erst wirklich leben!

Ich möchte mich anspornen lassen, meine eigene Auferstehungsfreiheit in Christus wirklich zu leben, indem ich mich immer weniger von meinen unbefreiten Befindlichkeiten einschränken lasse. Viel mehr möchte ich mich durch sie hindurch in die Freiheit zurückleben. Wir können viel mehr von dem, was uns aufhält, mit Gottes kettensprengender Herrlichkeit durchfluten lassen, als wir uns rein menschlich gesehen zutrauen. Es ist uns möglich – durch den, der uns innerlich aufrichtet und stärkt! (siehe Philipper 4,11b-13 ) Und es ist wichtig – für das, was es zu tun gibt in dieser Welt.

Das Leben von Menschen, die das tun, nimmt die abenteuerlichsten, kraftzehrendsten, manchmal irritierendsten, aber auch wunderschön-kuriosesten Wege, die man sich vorstellen kann. Das ist es, was die Welt braucht und wozu Jesus uns berufen hat.

Lässt du dich herausfordern?

Wie dankbar macht mich das gerade. Und wie herausfordernd ist es auch,  aber wie wertlos alles andere gegen so etwas Kraftvoll-schönes.

Und so spreche ich meinem Herzen zu, dass es gelassen alles umarmen möge, was kommt, wenn ich mich wieder einmal neu in dieses Abenteuer aufmache, auch und gerade die schrecklichen, dunklen und unzumutbaren Stellen will ich ansehen und beleuchten lassen. Denn dort kann Gottes Licht am hellsten leuchten, dort wird es gebraucht, dort möchte ich es hintragen. Weil ich erlebe, wie gut es sich anfühlt, wieder mit diesem Licht erfüllt zu sein.

Im Wissen darum, dass ich erlebt habe, wie er mich freigemacht hat, mich sieht und erhält, kann ich losgehen und von mir selbst wegsehen, hin zu dem was kommt.

Lässt du dich auch herausfordern? Zu einer Auferstehungsfreiheit, die konkret wird, weil sie erlebte Gnade in die dunkle Lunge dieser Welt hineinatmet? Wie kann Gottes Licht strahlen, wenn wir das tun, welches Leben können Menschen ergreifen, welche Farben werden wir sehen, mitten in den Trümmern, mitten in der Tristesse?

Sylvi

Embrace (you keep me safe)

And on the long and winding road you keep me safe
no fear that starts a fight can win against your love
where ressurrection rules freedom starts to spread
your light makes every single color beautiful

with you there’s no need for lasting sorrow or grief
you get me through and every breath is filled with grace

you help my heart embrace whatever comes my way

Freakstock 2019 – Sei dabei

Freakstock 2004, Besucher am Checkerpoint
Lange Schlange am Checkerpoint zum Freakstock 2004.

Ein kurzer nostalgischer Rückblick sei mir in meinem Alter gestattet:

Erinnerst du dich daran, dass früher auf Freakstock von der Bühne gefragt wurde, wer wie viel mal auf Freakstock war? Die Neulinge, die zum ersten Mal da waren, wurden herzlich willkommen geheißen. Dann war es spannend zu sehen, wer seit 2, 3, 4 oder auch schon 10 Jahren an Freakstock teilnahm. Besonders witzig war es, wenn Kinder im Alter von 7 Jahren mit 7 Freakstocks zu den alten Hasen zählten. Ganz am Ende gingen bei der Frage, wer seit dem ersten Freakstock dabei ist, nur noch drei Hände oder so hoch. Der darauf folgende kräftige Applaus zollte denjenigen Respekt, die so treu zur Bewegung und ihrem Festival standen.

Freakstock-T-Shirts in grau und weißSchwenk zurück ins Heute: 2019 findet Freakstock vom 1. bis 4. August wieder auf Gut Haarbecke in NRW statt. Schreib dir den Termin schon mal in den Kalender und gib den Urlaubsantrag ab.

Weißt du eigentlich, das wievielte Freakstock 2019 sein wird?

Wenn ja, schick deine Antwort, Größe und Adresse bis zum 24.12.2018 an: post@freakstock.de

Unter allen richtigen Einsender*innen wird ein original Freakstock T-Shirt verlost. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Viel Glück wünscht

Bettina (16-fache Freakstock-Besucherin)