Jüngerschaft – Lernen mit Herz, Kopf und Hand

September 9, 2018 in Sunday Sermon von matzewilli

Jüngerschaft – Lernen mit Herz, Kopf und Hand

Foto: Denisse Leon

Foto: Denisse Leon

Pastor Dr. Heinrich Christian Rust lehrt in seiner Predigt „Zugehörig – Vom Wesen der Christusnachfolge“, gehalten am 02.09.2018 in der Friedenskirche Braunschweig, über das Wesen jesuanischer Jüngerschaft. Er zeigt dabei auf, dass sich die „Lehrlinge“ Jesu in ihrer Nachfolge in einem ganzheitlichen Lernprozess befinden, der von der Beziehung zu ihrem Lehrer geprägt ist. Es geht dabei um eine Zugehörigkeit zu Jesus Christus und welche Implikationen sich daraus für mein Leben ergeben.

 

 

 

Fragen zum Nachdenken

Wo wird Jüngerschaft in deinem Leben konkret?

Wo erlebst du deine „Zugehörigkeit“ zu Christus?

Hörst du Gottes Reden in deinem Leben?

Gehorchst du seinem Reden?

Herzlichen Glückwunsch!

August 12, 2018 in Sunday Sermon von matzewilli

 Foto von Kira auf der Heide

Foto von Kira auf der Heide

Herzlichen Glückwunsch, denn zu beglückwünschen sind diejenigen, die …

3 Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. 

4 Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. 

5 Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben. 

6 Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden. 

7 Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. 

8 Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen. 

9 Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden. 

10 Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich. 

11 Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen. 

12 Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel. So wurden nämlich schon vor euch die Propheten verfolgt. Matthäus 5, 3-12

Die Seligpreisungen

Die Seligpreisungen sind die Grundlegung der gesamten Bergpredigt. Und die Bergpredigt ist das Herz der Verkündigung Jesu. Denn in ihnen geht es um die Prinzipien des kommenden Reiches Gottes. Jesus hat dieses Reich Gottes, in welchem Gottes Wille durch und durch erfüllt wird, in jeder seiner Tätigkeiten vor Augen gehabt. Sein Herz hat für die allumfassende Herrschaft seines Vaters geschlagen; in jeder Stunde, jeder Minute, jeder Sekunde seines Daseins. Die Seligpreisungen leben von der Verheißung des Reiches Gottes. Es ist eine versprochene Wirklichkeit, die auf uns zukommt. Aus den Seligpreisungen wird deutlich, dass wir uns dieses Reich nicht verdienen können, bzw. uns nicht in dieses Reich hineindrängen können. Es breitet sich dort aus, wo Jesus im Mittelpunkt steht.

Wer darf rein?

Die Seligpreisungen sagen uns, dass nicht diejenigen, die sich reich vor Gott wähnen, Erben sein werden. Auch nicht diejenigen, die ohne Leiderfahrungen durchs Leben gehen oder die, die knallhart sind und auf die Durchsetzung von „guten“ Gesetzen bedacht sind. Nicht die, die sich für gerecht halten oder die Prinzipienreiter und Moralapostel, sondern die Barmherzigen. Nicht die Heuchler, die vorgeben etwas zu sein, was sie gar nicht sind oder die, die die Auseinandersetzung und den Krieg fördern, sind die Erben dieses Reiches. Nicht diejenigen, die andere um ihres Glaubens willen verfolgen, sondern die, die Verfolgung erdulden und nicht die, die Böses mit Bösem vergelten, sondern die Böses mit Gutem überwinden, sind Söhne und Töchter Gottes.

Hab‘ Vertrauen!

Wer denkt, allein unter Gottes Herrschaft kommen zu können, der hat vor allem seine eigenen Möglichkeiten im Blick; das Menschenmögliche. Alle diese Versuche lassen wenig Platz für das, was im Zentrum dieses Reiches steht: Jesus Christus, den Gekreuzigten. In ihm ist Gott selbst in der größten Ohnmacht so mächtig, dass er die äußerste Bedrängnis des Menschen beiseite schiebt: den Tod, das Ende allen Seins. Nicht der Tod hat das letzte Wort, sondern unser Vater im Himmel.

Wer dem Bösen mit Bösem versucht Paroli zu bieten, vertraut auf seine Möglichkeiten. Doch das Böse läuft sich selbst zu Tode. Es wird nicht ewig existieren. Gottes Herrschaft über alle Dinge aber kommt, ob wir es wollen oder nicht. Die Seligpreisungen legen für unser Leben als Nachfolger den Grundstein. Sie sind die Verheißung für das, was uns bevorsteht. Mögen auch Angst, Bedrängnis, Finsternis und Teufel uns etwas anderes einreden wollen. Das Reich des Friedens steht dieser Welt bevor und darauf sollten wir uns vorbereiten und uns von Herzen freuen. Wie wir uns darauf vorbereiten können? Indem wir nicht auf uns vertrauen, sondern dem, der auf uns zukommt und seine Herrschaft errichten wird. Wer auf jemand anderen vertraut, der „verlässt sich selbst“ im wahrsten Sinne des Wortes. Deine Sünden sind dir vergeben und du bist in Christus frei, dich in die Möglichkeiten Gottes hineinzuschmeißen. Darum lies die Seligpreisungen doch einmal so:

Hab Vertrauen darauf, dass Armut vor Gott Reichtum ist.

Hab Vertrauen darauf, dass dein Leid getröstet werden wird.

Hab Vertrauen darauf , dass Sanftmut die Welt regieren wird.

Hab Vertrauen darauf , dass Gerechtigkeit siegen wird.

Hab Vertrauen darauf , dass Barmherzigkeit Gottes Wille ist.

Hab Vertrauen darauf , dass deine Sünde besiegt ist.

Hab Vertrauen darauf , dass Frieden stiften besser ist als auf Kränkungen mit Gegengewalt zu reagieren.

Hab Vertrauen darauf , dass du das Reich Gottes erben wirst, egal was andere sagen oder tun.

Dein Vertrauen auf Gott ist deine einzige wahre Stärke.

Das Reich Gottes komme bald, Amen.

Fragen zum Nachdenken:

Gibt es Situationen in deinem Alltag, in denen du das Gefühl hast, du müsstest alles alleine bewältigen?

Was macht dieses Gefühl mit deinem Blick auf die Zukunft?

Wann willst du Böses mit Bösem vergelten?

Vertraust du darauf, dass Gottes Reich kommt?

Das lass mal meine Sorge sein! – Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

Juni 17, 2018 in Sunday Sermon von matzewilli

 

Foto by Ben White

Foto by Ben White

Predigt von Pastor Dr. Heinrich Christian Rust 

Es gibt drei Faktoren, die unsere Beziehung zu Gott stören wollen: Sünde, Schwäche und Sorge. Pastor Dr. Heinrich Christian Rust stellt in seiner Predigt anschaulich dar, wie insbesondere die Sorge unsere Nachfolge beeinträchtigt und weist dabei auf die zentrale Frage hin, was uns im Leben am meisten wert ist. Wenn wir beten oder in Veranstaltungen gehen und nehmen danach alle unsere Sorgen wieder mit nach Hause, dann haben wir vom lebendigen und Leben verändernden Gott wenig verstanden. Unser Vater ist ein Gott der Fürsorge, der zu uns spricht: „Das lass mal meine Sorge sein!“

 

Predigttext:

Matthäus 6, 19-34 – Aus der Bergpredigt Jesu

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen! Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. Das Auge ist die Leuchte des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein! Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon! Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise 3 und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Menschen, die Gott nicht kennen, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.

 

Fragen zum Nachdenken

Was ist deine größte Sorge?

Wie beeinflusst diese Sorge deinen Alltag?

Ist diese Sorge realistisch oder übertrieben?

Was müsste passieren, damit diese Sorge sich auflöst?

Vertraust du darauf, dass Gott dich letztlich mit allem versorgen wird, was du brauchst?

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von bettina

Grenzen überschreiten – *Sunday Sermon*

März 25, 2018 in Sunday Sermon von bettina

mann-bartDenise erzählt am Beispiel eines Propheten, warum Nachfolge uns Grenzen überschreiten lässt.

Boten Gottes

Wenn die Bibel von „Prophet/innen“ spricht, dann meint sie genau das: Leute, die von Gott eine Botschaft für einen bestimmten Menschen oder eine mehr oder weniger große Gruppe von Menschen erhalten haben und diese überbringen sollen.

Manchmal trägt Gott seinen Prophet/innen dabei mit auf, seine Botschaft auf eine ganz bestimmte Art und Weise rüberzubringen, sozusagen als Teil davon. Immer aber sollte er auch das Timing und den Ort der Botschaftsweitergabe bestimmen.

Geht man auf Entdeckungsreise in der Bibel, zeigt sich Gottes Kreativität und Vielfalt, um seine Kinder zu erreichen. Es gibt vor allem im Alten Testament teilweise ziemlich schräge Dinge, mit denen unser himmlischer Papa seine Boten beauftragt hatte. Mehrere Monate nackt durch eine große Stadt zu laufen, war da noch das Harmloseste.

Doch auch wenn es nur Worte waren, die Prophet/innen weitergeben sollten, bestand darin oft schon eine Riesenherausforderung, weil die Leute es einfach nicht hören wollten. Gott nachzufolgen bedeutete für die Prophet/innen, ihm zu gehorchen (tut es übrigens auch heute noch und das gilt nicht nur für Prophet/innen).

Manchmal musste Gott auch ungewöhnliche Wege gehen, dass Menschen bereit waren, ihm und seinem Auftrag zu folgen. Einer der ungewöhnlichsten, wenn nicht sogar DER ungewöhnlichste Weg ist der von Jona.

Ein ungewollt klare Ansage

„Und das Wort des HERRN erging an Jona …: Mache dich auf, geh nach Ninive, in die große Stadt, und verkündige gegen sie, denn ihre Bosheit ist vor mein Angesicht heraufgekommen! Da machte sich Jona auf, um von dem Angesicht des HERRN weg nach Tarsis zu fliehen …“ (Jona 1, 1-3).

Mache dich auf – da machte sich Jona auf. Soweit klappte das mit dem Gott-Nachfolgen noch. Doch dann macht Jona genau das Gegenteil von dem, was Gott ihm aufgetragen hatte: statt nach Ninive zu gehen, flieht er in die Gegenrichtung, wollte sogar absichtlich weg aus Gottes Gegenwart! Was führte ihn zu dieser heftigen Reaktion?

Der Schlüssel liegt darin, was Ninive war. Ninive war die Hauptstadt Assyriens, berüchtigt für ihre Grausamkeiten und zu dieser Zeit möglicherweise die größte Stadt der Antike, für deren Durchquerung man 3 Tage brauchte. Entscheidend aber: sie war eine nichtjüdische Stadt, Jona aber ein israelitischer Prophet. Da stieg Jona aus, vielleicht aufgrund der politischen Spannungen oder weil er sich wie viele Juden dieser Zeit geistlich und moralisch den Assyrern gegenüber überlegen fühlte und nichts mit ihnen zu tun haben wollte.

Die falsche Entscheidung führt auf den richtigen Weg

wal_swDie Geschichte nimmt ihren Lauf: Jona besorgt sich einen Platz auf einem Schiff Richtung Tarsis, Gott schickt einen so heftigen Sturm, dass selbst die erfahrenen Seeleute an Bord Todesangst bekommen, ihre Götter anrufen und alles unternehmen, um das Boot vorm Untergehen zu bewahren. Als das nichts hilft, fordern sie auch Jona auf, zu seinem Gott zu beten und suchen nach dem Schuldigen für die Katastrophe.

Interessant, dass ihnen in dem Moment schon klar war, dass hier etwas Übernatürliches am Laufen war. Per Los, ein übliches Verfahren dieser Zeit, um den Willen Gottes/der Götter in Erfahrung zu bringen, zeigt sich, dass Jona schuld ist, woraufhin er mit der Sprache rausrückt, alles erzählt und die übrige Schiffsbesatzung bittet, ihn über Bord zu werfen.

Erst weigern sie sich vehement, aber als sie es dann doch tun, hört der Sturm auf. Aufgrund dieser Ereignisse und den Erzählungen Jonas über seinen Gott, „bekamen die Männer große Ehrfurcht vor dem Herrn“ (Jona 1, 16), sie kehrten zu Gott um. Jona wird zum ersten Mal Evangelist wider Willen.

Was folgt, ist Gottes Rettung des widerspenstigen Propheten vor dem Ertrinken, indem er ihn von einem Fisch fressen lässt und Jona in dessen Innerem überlebt. Nach 3 Tagen erkennt Jona das auch und entscheidet sich, Gott wieder nachzufolgen. Auf Gottes Geheiß hin spuckt der Fisch Jona wieder aus, direkt an Land (Gott ist gnädig!).

Gott wiederholt seinen Auftrag an Jona. Der befolgt ihn diesmal und die ganze Stadt kommt zum Glauben an Gott, bekehrt sich aufgrund seiner Bußpredigt und vermutlich auch der Wunder, die ihm auf seinem Weg nach Ninive „zugestoßen“ waren und von denen sie vermutlich gehört, ihnen Jona vielleicht sogar selbst erzählt hatte.

„Vom Kleinsten bis zum Größten“ fasteten sie, den König eingeschlossen, und ließen die Sachen bleiben, die Gott missfielen. Sie kehrten um, änderten ihr Leben und Gott verschonte sie. WOW! Eine ganze Stadt auf einmal! (Historiker glauben, dass Ninive zu der Zeit eine Gesamtbevölkerung von 600.000 Menschen hatte.)

Auftrag ausgeführt und dennoch enttäuscht

Und Jona? Der war extrem enttäuscht und wütend, als das angedrohte Gericht Gottes ausbleibt, will sogar sterben. Gottes Reaktion darauf: er erteilt Jona noch eine Lektion mit einer Wildpflanze, führt Jona damit seine Gleichgültigkeit den Nichtjuden gegenüber vor Augen und erinnert ihn an sein Wesen: „ein gnädiger und barmherziger Gott, langmütig und von großer Gnade“ (Jona 4,2).

Gott beendet seine Diskussion mit dem stinksauren Jona, indem er ihn erinnert, dass ER alle Menschen geschaffen hat und liebt, sich „um sie bemüht und großgezogen hat“ (in Anlehnung an Jona 4, 10). Damit endet auch das Buch Jona. Es bleibt also offen, ob Gottes Liebe Jonas Herz letztendlich vielleicht doch noch erweicht hat, er vielleicht sogar geblieben ist, um die Menschen in Ninive weiter in „Nachfolge“ zu unterrichten.

Fakt ist: Im Alten Testament ist Jona der einzige Prophet, den Gott nicht zu seinem Volk schickt, sondern direkt in persona „zu den Heiden“, ein Fremder in einem fremden Volk. Gott lässt Jona Grenzen überwinden, sowohl politisch/gesellschaftlich wie auch geistlich, auch wenn dieser davon weder begeistert noch sehr willig dazu ist. Gottes Liebe siegt, auch wenn sie selbst seinem Boten über weite Teile zu fehlen scheint. Menschliche Unfähigkeit hat bei Gott nie das letzte Wort.

Botschafter*innen der Liebe

Und wir? Gott hat seine Liebe in unsere Herzen ausgegossen (Römer 5,5), er selbst lebt durch seinen Geist in uns. Sein Herz ist es, dass Menschen zurück zu ihm finden. Und Gott ist mächtig, Mauern einzureißen und Grenzen zu überwinden. Die Frage ist nur:

Folgen wir ihm auf diesem Weg und darf seine Liebe für die von ihm Getrennten auch unser Herz berühren?

Ärgern wir uns nicht über eine berechtigte und dann doch ausbleibende Zurechtweisung Gottes, sondern stimmen wir ein in die Freude des Himmels über ein paar hunderttausende Umkehrer?

Sind wir bereit, Botschafter*innen seiner Liebe zu sein, in welcher Form uns Gott das auch immer auftragen mag, auch und gerade gegenüber denen, die ihn (noch) nicht kennen?

Denise

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von bettina

*Sunday Sermon*: Wir sind nicht von dieser Welt

Februar 11, 2018 in Sunday Sermon von bettina

sternibarAls Jesus Freaks werden wir wie alle Christen in die Welt gesendet. Das ist unser gemeinsamer Auftrag, was nicht heißt, das es für alle gleich aussieht. Jede*r muss seinen eigenen Weg finden. Iwona erzählt in ihrer Predigt, wie ihr Weg mit Gott aussieht – an der Sternibar oder in Frankfurt/Oder. Eine Bibelstelle, die ihr dabei wichtig ist, lautet:

Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. Wie du mich gesandt hast in die Welt, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. (Johannes 17, 16 bis 18)

Direktlink zur Predigt (33 min): https://jesusfreaks.de/medien/predigten/?sermon_id=149