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24. Dezember *Sunday Sermon*: Große Freude

Dezember 24, 2017 in Allgemein von bettina

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Wer es lieber besinnlich mag, klicke aufs Bild und lausche den himmlischen Klängen.

Jauchzet, frohlocket, heute ist der Heiland geboren! Feiert Jesu Geburtstag gebührend und bedenkt auch eure Mitmenschen, denn Jesus ist für alle Menschen auf die Erde gekommen.

Auf jeden Fall zum Jauchzen ist das Playmobil-Krippenspiel der Jesus Freaks Remscheid. Es entstand 2015 in liebevoller Fleißarbeit und soll euch heute beglücken:

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Harmonische Nacht?

Dezember 24, 2014 in Allgemein von bettina

Correggio_The_Holy_Night_kleinDas ganze Jahr über ist die Familie, aber auch der Freundeskreis, der Ort, wo geliebt und gestritten wird, wo man gemeinsam isst, trinkt und fröhlich ist. (Ich bin mir dessen bewusst, dass es Familien gibt, wo dies nicht der Fall ist, aber nehmen wir es einfach mal an.)

Zu Weihnachten ist das familiäre Zusammentreffen dennoch etwas Besonderes – leckeres Essen, ausgewählte Geschenke und freie Tage. Jetzt müsste es doch klappen mit dem friedlichen Beisammensein. Und doch will sich die allseits beschworene Harmonie nicht immer einstellen.

Mich tröstet dann der Gedanke, dass die Nacht von Jesu Geburt auch nicht harmonisch war: Josef war genervt, Maria erschöpft. Die Hirten waren halb erfroren und die Weisen zu spät. Sicher fiel das ein oder andere unschöne Wort. Im Angesicht des neugeborenen Jesu war das alles aber nicht mehr wichtig. Was damals und heute zählt, ist Gottes gnadenbringendes Geschenk.

So können auch wir auf Gottes Gnade vertrauen, wenn wir uns über einen Bruder ärgern, wenn uns die Mutter zur Verzweiflung bringt und Onkel Walter wieder mal einen Schnaps zu viel hatte. Wir dürfen nachsichtig sein mit uns und anderen, weil Jesus auf die Welt gekommen ist, um für unsere Verfehlungen zu büßen.

Danke Gott für Dein Geschenk! Danke, das es für jeden Menschen ist! Danke, dass wir es annehmen dürfen!

Bettina

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Alles Gute zum Sonnenwend … äh, Weihnachtsfest!

Dezember 24, 2013 in Allgemein von Danielle

Der fast dunkelste Tag im Jahr ist perfekt, um das „Licht der Welt“ zu feiern. Die Jahreswende ist ein starkes Symbol für einen geschichtlichen Wendepunkt. Einer Wende, die dazu führt, dass viele Menschen ihre Zeitrechnung anders vornehmen.
Der Dreh- und Angelpunkt des Universums kam vor etwas mehr als 2000 Jahren als Mensch auf diese Welt. Sein Name: „Immanuel“ (von uns meistens Jesus Christus genannt). Das bedeutet: Gott mit uns.
Der Online-Duden sagt, dass das Wort mit unter anderem „die Gemeinsamkeit, das Zusammensein“ ausdrückt. „Immanuel“ ist der Inbegriff von Gottes Sehnsucht, Gottes Wesen, das sich in Jesus, also in einem lebendigen Gegenüber vollkommen gegenwärtig und human ausdrückt. Gott kommt als Mensch – näher geht es nicht. Er nimmt an unseren Erfahrungen teil – auch denen von Hilflosigkeit und Begrenztheit. Gott will Gemeinsamkeit, die eben echtes Zusammensein möglich macht. Dafür gibt er alles – am Ende sogar sich selbst. Und Weihnachten – dieser geheiligte Zeitpunkt – ist eben der schöne Anfang seines Menschseins mit uns.
Das ist eine hoffnungsvolle Botschaft in dunklen Monaten und Lebensabschnitten. Und ein guter Grund, dieses Zusammensein auch mit der Familie zu leben, weiterzugeben und zu multiplizieren.

In diesem Sinne wünschen dir die Jesus Freaks Deutschland ein geniales, reich gesegnetes Weihnachtsfest mit Jesus und deinen Lieben!

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Ein Schock für alle – Das Ende des Kosumfestes

Dezember 19, 2013 in Allgemein von bettina

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da hat mir Weihnachten keine Freude mehr bereitet. Ich fühlte mich unter Druck, jedem ein Geschenk zu besorgen, von dem ich voraussichtlich auch eines bekommen würde, und ich wollte dabei nicht als knauserig gelten, obwohl ich mir eigentlich gar nicht so viel leisten konnte.

Ich wollte niemanden enttäuschen, auch meinen Chef nicht, so dass ich lange bei der Arbeit blieb für den Jahresabschluss und dann gehetzt durch überfüllte Fußgängerzonen rannte, nur um nichts zu finden und mit Panik in den Augen die Tage bis zum 24. runterzuzählen. Am Weihnachtsabend war die Enttäuschung dann vorprogrammiert, da die hektisch getätigten Einkäufe oft nicht die Erwartungen erfüllt hatten. Na toll.

Da mir das Weihnachtsfest aber zu wertvoll war, um seine innewohnende Freude aufzugeben, und weil ich den Drang verspürte, den Unterschied zwischen „Schenken“ und „Tauschen“ wieder erlebbar zu machen, habe ich meiner Familie und meinen Freunden eine gezielte Unverschämtheit zugemutet: Ich wurde ungerecht.

Ich habe einem ein Geschenk für 50 Euro gemacht, dem anderen eines für 10 Cent. Ich habe wieder angefangen zu basteln, zu malen, Fotos zu machen und mir Gutscheine auszudenken, die meistens nur ideellen, aber keinen bezifferbaren Wert hatten. Ich habe Figuren aus Getränkedosen, Fotoalben aus Flohmarktbüchern und Weihnachtskarten aus Pizzakartons gemacht, weil ich mein gesamtes Weihnachtsbudget für ein einziges Geschenk verblasen hatte. Und ich habe mir sogar das Recht herausgenommen, Menschen etwas zu schenken, von denen ich nichts bekam und mich beschenken zu lassen, ohne das Geschenk zu erwidern. Das war erst einmal ein Schock für alle.

Inzwischen hat sich meine Verwandtschaft aber daran gewöhnt und fängt schon genauso an. Wer keine Zeit zum Geschenke besorgen hat, der lässt es eben bleiben und hat dafür am Weihnachtsabend gute Laune. Wer wenig oder kein Geld hat, verschenkt eben witzige Kleinigkeiten oder beginnt einen Wettbewerb um das sinnbefreiteste Utensil unter 5 Euro auf dem Gabentisch.

Wer viel verschenken möchte, erzeugt keinen Zwang zur Reaktion beim Beschenkten; Tante und Oma dürfen sich voll ausleben, ohne schlechte Gewissen zu erzeugen! Und wer viel bekommt, kann sich von Herzen freuen, auch wenn er selbst nichts verschenkt hat. Keiner schenkt mehr, um etwas zu bekommen, sondern jeder schenkt nur noch um etwas zu verschenken!

Das einzelne Geschenk wird persönlicher und wichtiger, weil der Berg an Überflüssigem schrumpft. Die Kinder können plötzlich genauso tolle Geschenke wie die Erwachsenen machen. Es fühlt sich alles wieder wie schenken an. Weihnachten wird wieder erlebbar! Und ich glaube, meine Familie ist mir sogar ein wenig dankbar, dass ich uns vom Zwang der Schenkerei befreit habe.

Also, fühl dich frei! Denn du bist es. Mach lieber einem Menschen am Weihnachtsbaum eine richtige kleine Freude als allen Menschen eine Pseudofreude! Wenn du die Menschen um dich herum liebst, dann brauchst du ihnen nichts zu schenken – und wenn du sie nicht liebst, dann doch erst recht nicht. Nimm dir das Recht, Erwartungen zu enttäuschen! Denn du hast es. Und vor allem hast du es verdient, dein Weihnachten zu genießen, ohne Zwang und Geschenkepreisvergleich. Es ist erst mal ein wenig anstrengend, aber zumindest in meiner Familie hat es sich gelohnt.

In diesem Sinne
Frohes Fest!

Frank Schäfer

Dieser Text entstand im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Bayrischen Fernsehen (BR) zur Frage: „Gehen bei all dem vorweihnachtlichen Kitsch & Konsumrausch die echten Werte verloren?“ Er erscheint in ungekürzter Fassung im Kranken Boten Ausgabe 6/2103.  Weitere Artikel und Kommentare zu diesem Thema findest du auf dem BR-Blog „Woran glauben?“ und auf katholisch.de.