Correggio_The_Holy_Night_kleinDas ganze Jahr über ist die Familie, aber auch der Freundeskreis, der Ort, wo geliebt und gestritten wird, wo man gemeinsam isst, trinkt und fröhlich ist. (Ich bin mir dessen bewusst, dass es Familien gibt, wo dies nicht der Fall ist, aber nehmen wir es einfach mal an.)

Zu Weihnachten ist das familiäre Zusammentreffen dennoch etwas Besonderes – leckeres Essen, ausgewählte Geschenke und freie Tage. Jetzt müsste es doch klappen mit dem friedlichen Beisammensein. Und doch will sich die allseits beschworene Harmonie nicht immer einstellen.

Mich tröstet dann der Gedanke, dass die Nacht von Jesu Geburt auch nicht harmonisch war: Josef war genervt, Maria erschöpft. Die Hirten waren halb erfroren und die Weisen zu spät. Sicher fiel das ein oder andere unschöne Wort. Im Angesicht des neugeborenen Jesu war das alles aber nicht mehr wichtig. Was damals und heute zählt, ist Gottes gnadenbringendes Geschenk.

So können auch wir auf Gottes Gnade vertrauen, wenn wir uns über einen Bruder ärgern, wenn uns die Mutter zur Verzweiflung bringt und Onkel Walter wieder mal einen Schnaps zu viel hatte. Wir dürfen nachsichtig sein mit uns und anderen, weil Jesus auf die Welt gekommen ist, um für unsere Verfehlungen zu büßen.

Danke Gott für Dein Geschenk! Danke, das es für jeden Menschen ist! Danke, dass wir es annehmen dürfen!

Bettina

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