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Klimawandel

September 2, 2018 in Impuls, Jesus Freaks Deutschland von louise

robert-nyman-442994-unsplashAn dieser Stelle ist nicht der Klimawandel gemeint, der uns in den vergangenen Wochen einen Ausnahmesommer beschert hat, sondern, dass in unserem Land, welches zu den reichsten und sichersten Ländern der Erde gehört, vermehrt Wut, Hass und Fremdenfeindlichkeit öffentlich und sichtbar werden. Wie in den letzten Tagen auch in Chemnitz.

Ohne an dieser Stelle Bibelzitate aufzulisten, glauben wir an einen Gott, der sich auf die Seite der Schwachen stellt. Ein Gott, der uns auffordert gastfreundlich zu sein und Fremde willkommen zu heißen. Ein Gott, der sich selbst mit den sogenannten Geringsten identifiziert, mit den Armen, den Vertriebenen, den Gejagten.

Wir müssen uns die Frage stellen, auf welcher Seite Jesus stehen würde, wenn er in diesen Tagen in Chemnitz durch die Straßen gehen würde.

Wir solidarisieren uns mit den zahlreichen Menschen, unter anderem aus Kirchen, Gemeinden und Initiativen, die raus gehen um gegen Hass, Fremdenfeindlichkeit und Menschenverachtung in unserem Land zu demonstrieren. Und wir denken an diejenigen, die es dabei in Kauf nehmen, Angst zu spüren oder selbst verletzt zu werden.

Jeden der das hier liest, egal wo du gerade bist, rufen wir auf, für Frieden in unserem Land zu beten und für die Menschen, die verletzt wurden oder sogar trauern. Betet für diejenigen, die in ihrem direkten Umfeld mit Angst und Hass konfrontiert werden, dass sie dem mit Liebe und Klarheit begegnen können. Betet auch für die, die Hass und Angst in sich tragen und verbreiten, dass sie zur Liebe und Mitmenschlichkeit umkehren und gute Kommunikation möglich wird. Und für die Notleidenden, unabhängig von Herkunft oder Religion, die friedlich in unserem Land Schutz  suchen.

Gerd und Hans (Leitungsteam der Bewegung)
Iwona, Dörthe, Ben, Samuel (Mitarbeit Leitungsteam)
Louise (Jesus Freaks Büro)
Sylvie, Ilt und Sandra (Regioteam Jesus Freaks Sachsen)
Jesus Freaks Chemnitz

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Auflösung der Gemeindekooperation „Heilse“ Chemnitz

August 3, 2016 in Region von bettina

Heilse TrennungNach siebzehn gemeinsamen Jahren wird die Kooperation zwischen Jesus Freaks und Heilsarmee in Chemnitz in beidseitigem Einverständnis aufgelöst. Ein Teil der Gemeindemitglieder verlässt die Heilsarmee und startet zusammen mit Einzelpersonen und der beratenden Unterstützung von Eskil Slungard ein neues Jesus-Freaks-Gemeindeprojekt in Chemnitz. Dem Prozess gingen viele Gespräche zwischen den Heilsarmee-Offizieren, den gewählten Ältesten und der Heilsarmee-Regionalleitung voran. Schlussendlich waren die Strukturen zu unterschiedlich, um die Kooperation gemeinsam weiterzuführen.

Offizielles Statement der Heilsarmee-Jesus-Freaks-Gemeinde in Chemnitz

Etwa 1999/2000 wurde in Chemnitz die Kooperation zwischen Heilsarmee und Jesus Freaks eingegangen. Die essentiellen Werte und Visionen der beteiligten Leiter und auch beider Organisationen (Heilsarmee und Jesus Freaks), passten trotz aller äußerlicher Unterschiede sehr gut zusammen: Menschen am Rand der Gesellschaft erreichen und ihnen praktisch helfen. Aus der Kooperation hat sich im Laufe der Jahre „etwas Eigenes“ entwickelt. Eine klare Trennung in „Freaks“ und „Heilsarmee Leute“ war nicht mehr möglich. Heran wuchs eine Art „Kind“, das wir liebevoll „Heilse“ nennen.

Neben der Kultur und Identität der „Heilse-Gemeinde“ spielte die individuelle Struktur der Heilsarmee und der Jesus Freaks weiterhin eine Rolle, sodass die Gemeinde schließlich im Zusammenspiel dreier, teilweise sehr unterschiedlicher Kulturen existierte.

Seit Beginn der Kooperation waren vier Heilsarmee-Offiziere/-innen für die Gemeindeleitung in Chemnitz verantwortlich und auch der gewählte Ältestenkreis hat sich in seiner Zusammensetzung regelmäßig verändert. Diese Wechsel waren oft eine Herausforderung und bedeuteten, sich neu aufeinander einzulassen, gemeinsame Wege zu finden und zu gehen.

Im Spannungsfeld der unterschiedlichen Kulturen und Leiter spielte insbesondere in den letzten vier/fünf Jahren die Suche nach unserer gemeinsamen Identität eine zentrale Rolle. Dabei wurde zunehmend deutlich, dass mit den verschiedenen Strukturen Welten aufeinander prallen, die – trotz der bestehenden Gemeinsamkeiten – fast unterschiedlicher nicht sein könnten.

Auch mit viel Ringen, Bemühen und Herzblut fanden wir immer weniger einen gemeinsamen und uns ausreichend verbindenden Nenner. In vielen intensiven Ältestenkreis-Treffen (d.i. Heilsarmee-Offizier/in und gewählte Älteste) und Gesprächen mit der Heilsarmee-Regionalleitung beschäftigte uns vor allem das Thema Gemeindeleitung (Hierarchie versus Gleichberechtigung im Leitungskreis und in der Gemeinde), das unser gemeinsames Arbeiten ganz praktisch belastete. Die Perspektive einer Trennung bzw. Auflösung der Kooperation wurde immer klarer.

Das Ergebnis eines Gemeindetages im Frühjahr 2016 zeigte, dass der Großteil der Gemeinde einen stark hierarchischen Leitungsstil, wie er in der Heilsarmee gelebt wird, nicht möchte. Eine deutliche Veränderung der Hierarchien war wiederum für die Leitung der Heilsarmee nicht vorstellbar. So wurde immer deutlicher: Es geht zusammen nicht weiter und wir gehen einem Trennungsprozess entgegen. Parallel zu dieser Entwicklung vor Ort sprach sich die Leitung der Heilsarmee in Deutschland dafür aus, in Chemnitz perspektivisch eine Annäherung an die Heilsarmee-Kultur zu verfolgen.

Infolge einer gemeinsamen Leitungsentscheidung legten die gewählten Ältesten Juni 2016 ihr Amt nieder. Zeitgleich bitten wir sowohl die Heilsarmee als auch die Jesus Freaks um eine offizielle Auflösung der Kooperation beider Organisationen in der Heilsarmee-Jesus-Freaks-Gemeinde Chemnitz. Ein Teil der Gemeindemitglieder verlässt auf eigenen Wunsch die Heilsarmee und startet zusammen mit Einzelpersonen und der beratenden Unterstützung von Eskil Slungard ein neues Gemeindeprojekt in Chemnitz. Die Gruppe, die die Heilsarmee-Gemeinde verlässt, bleibt unter dem Dach der Jesus Freaks Deutschland. Die Heilsarmee-Gemeinde in Chemnitz-Kaßberg wird ab September 2016 von Kapitänin Claudia Klingbeil geleitet. Auch hier wird etwas Neues entstehen.

In allem fühlen wir uns von Gott geführt und machen uns gegenseitig keine Vorwürfe. Eine „Schuldfrage“ steht nicht im Raum. Vielmehr sind wir dankbar für die Klarheit der letzten Monate und sehen, dass es an der Zeit ist, dass das „Kind Heilse“ erwachsen wird und seine eigene Identität lebt. Wir gehen im Frieden und persönlicher Wertschätzung für den anderen auseinander.

Juli 2016

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Willkommen daheme – Regiotreffen in Chemnitz

April 14, 2016 in Region, Regiotreffen von bettina

JF_dahemeUnd auch dieses Frühjahr findet wieder ein Regiotreffen in Sachsen statt. Dieses Mal vom 22. bis 24.04.2016 in der Heilsarmee / Jesusfreak Gemeinde in Chemnitz. Willkommen sind alle, die sich in Sachsen heimisch fühlen, auch wenn sie woanders wohnen.

Melde dich bitte bis zum 15.04.2016 an: https://sachsen.jesusfreaks.de

Ort: Heilse, Horst-Menzel-Str. 5, 09112 Chemnitz

Programm

Freitag
ab 18:00 ankommen, Abendessen, zusammen rumhängen – Familiencafé, Jugendclub, Keller

Samstag
8:30 – 10:00 Frühstück
10:15 – 12:00 Godi mit Einsegnung, Predigt, Lobpreis
12:00 – 13:00 Vorbereitung Mittagessen, Pause
13:00 – 15:00 Mittagessen + Pause
15:00 – 17:00 Workshops
17:00 – 18.30 Abendessen, mit Vorbereitung + Nachbereitung – Lunchpakete
18:30 Abfahrt nach Ehrenfriedersdorf zum Holy Starfire
19:00 – open end Holy Starfire auf dem Sauberg
alternativ in der Heilse: Rumhängen – Film schauen – Brettspiele …

Sonntag
8:30 -11:00 Brunch
11:30 – 12:30 Lobpreis und kurzer Input, Segen, Putzaufgaben verteilen
12:30 – 14:00 Heilse schick machen, Reste verteilen, Tschüss sagen
16:00 Gottesdienst der Heilse, wer noch Zeit hat

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Regiotreffen Sachsen in Chemnitz

April 4, 2014 in Regiotreffen von bettina

Vom 02. bis 04.05.2014 findet ein Treffen der Region Sachsen in der Heilsarmee-Jesus-Freaks-Gemeinde Chemnitz statt. Eingeladen sind alle Jesus Freaks aus Sachsen und den anhängigen Gebieten (namentlich Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Berlin) und wer sich sonst noch zu den Sachsen hingezogen fühlt.

Auf dem Programm stehen derzeit: Gottesdienste, Workshops, die Regiostunde und ein Mitbringbrunch am Sonntagvormittag.
Familien mit Kindern sind herzlich eingeladen.Während der Veranstaltungen wird es eine Kinderbetreuung geben. Wer nicht im Massenquartier nächtigen will, möge sich frühzeitig anmelden.

Anmeldung bis 25.04.2014 unter: regio (at) heilse.de
Mehr Infos unter: www.heilse.de/regio
Ort: Heilsarmee – Jesus Freaks Chemnitz, Horst-Menzel-Straße 5, 09116 Chemnitz
Zeit: Freitag, 02.05., 18 Uhr bis Sonntag, 04.05., 14 Uhr
Kosten: 25 Euro auf Solibasis