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Dein Leben ein Dienst?!

August 19, 2018 in Sunday Sermon von bettina

spuelkueche_fs2018Beim Abschluss-Seminar am Sonntag auf Freakstock hat Hans vom Leitungsteam der Bewegung sinngemäß gesagt, dass es jetzt keinen großen Gottesdienst geben wird, sondern dass alles, was wir nach dem Segen tun, ein Gottesdienst sein soll: Zelt abbauen, die Heimfahrt mit der Familie, Müll einsammeln, spülen … Kurz: Dein Leben soll ein Gottesdienst sein. Das, was du tust soll, ein Dienst für Gott sein. In Römer 12, 1 und 2 steht dazu:

Weil ihr Gottes reiche Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf, liebe Brüder und Schwestern, euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung zu stellen. Seid ein lebendiges Opfer, das Gott dargebracht wird und ihm gefällt. Ihm auf diese Weise zu dienen ist der wahre Gottesdienst und die angemessene Antwort auf seine Liebe.

Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.

Wenn du genauer wissen möchtest, was das für dein Leben heißt, hör dir die folgende Predigt von Julia Bayer aus dem Internationalen Christlichen Zentrum Ulm an. Sie fängt mit der These an, dass das Christentum lahm ist.

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Was zählt!

Juli 1, 2018 in Sunday Sermon von bettina

grab_lavendelWill man sonntags in der Großstadt im Freien etwas Ruhe finden, empfiehlt es sich Plätze und Straßen, Parks und Grünanlagen zu meiden. Überall tummeln sich Menschen, tönen Musik und Straßenlärm. So versuche ich an ungewöhnlicher Stelle etwas für mich zu sein, um allein zu spazieren ohne angesprochen zu werden und meinen Gedanken nachzuhängen: auf dem Friedhof.

Sonnenbeschienene Wege und schattige Plätzchen wechseln sich ab. Nur selten begegne ich anderen und wenn, nickt man sich höchstens zu. Auf dem Friedhof zeigt sich, wie wir es mit dem Tod und der Erinnerung an geliebte Menschen halten. Das wuchtige Granitgrab steht neben einer schlichten Grabplatte. Ein sorgsam gepflegtes Grab wird vom Wildwuchs einer benachbarten Grabfläche bedroht. Plastikblumen verblassen neben Immergrün. Tote mit Vor-, Zu- und Geburtsnamen sowie Lebensdaten ruhen neben der geliebten Ehefrau. Wünsche der Hinterbliebenen oder Bibelverse vermitteln, wie sie die Toten gesehen haben.

Wie sieht es bei mir aus? Was zählt wirklich in meinem Leben? Ist das nur mir klar oder ist es auch für andere sichtbar? Was soll einst auf meinem Grabstein stehen?

grab_bisJesuskommtEinige mögen keine Friedhöfe oder Beerdigungen. Der Tod schreckt sie. Mich nicht, denn er liegt außerhalb meines Einflusses. Ich weiß nicht, wann und wie ich sterbe und will es auch nicht wissen. Was ich weiß, dass der Tod nicht endgültig ist und der Friedhof keine Endstation. Unmissverständlich verkündet ein Grabstein diese Hoffung mit Ausrufezeichen:

Bis Jesus kommt!

Bettina