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Jahresthema 2019: Living hope*

Januar 1, 2019 in Jesus Freaks Deutschland von bettina

Ohne Jesus keine Jesus Freaks! Denn wir Jesus Freaks sind Menschen, die Jesus folgen. Deshalb beschäftigten wir uns 2018 mit dem Thema „Nachfolge“. Wir stellten fest, dass es ganz unterschiedliche Formen annehmen kann, Jesus im Alltag nachzufolgen, und dass es das eigene Leben manchmal umkrempelt. 2019 fragen wir uns, wie wir unseren Glauben weitergeben und mit anderen teilen können.

Glauben leben

Living hope* Glauben leben. Hoffnung wecken.Wir sind fasziniert und inspiriert von Jesus. Wir erleben in Jesus, wie Gott uns Menschen nahe kommt und sich ganz auf uns und unsere Welt einlässt. Jesus wendet sich gerade denen zu, die es scheinbar nicht geschafft haben, weil sie aufgrund von Armut, Krankheit oder Benachteiligung an den Rand gedrängt und sozial ausgegrenzt werden. Mit Jesus beginnt für sie ein neues Leben. Ein Leben in dem Bewusstsein, mit Gott in Verbindung zu stehen und zu Gottes Familie zu gehören – wie auch wir heute.

Hoffnung wecken

Unser Glaube gibt uns Kraft, unser Leben zu gestalten. Wir empfinden eine heilige Unzufriedenheit angesichts des Zustands, in dem sich unsere Welt befindet. Weil wir wissen, dass wir von Gott geliebt und angenommen sind, können wir uns mutig für Gerechtigkeit, Liebe und Versöhnung einsetzen. Das kann ganz unterschiedlich aussehen:

Eine betet sehr viel, der zweite unterstützt Geflüchtete, die dritte pflanzt Bäume, der vierte kocht für Obdachlose, die fünfte erzählt ihrer Familie, wie die Begegnung mit Jesus ihr Leben verändert, der sechste engagiert sich politisch für soziale Gerechtigkeit, die siebte hilft dem Nachbarskind bei den Hausaufgaben, der achte legt einen Veggie-Tag pro Woche ein, die neunte spendet Geld an eine Hilfsorganisation.

Als Jesus Freaks wollen wir anderen Menschen dadurch etwas von der Hoffnung weitergeben, die wir selbst erleben. Wir wünschen uns, dass unsere Nächsten erleben, dass sie gesehen werden und von Gott genauso geliebt sind. Mit Offenheit und spielerischer Freude möchten wir 2019 Wege finden, Gottes Liebe und Hoffnung mit anderen zu teilen – in Worten und Taten.

Living Hope

Unsere Hoffnung gründet auf Jesus, der den Tod überwunden hat, auf Gott, der die Schöpfung vollenden will, und dem Heiligen Geist, der uns anregt und befähigt.

Diese lebendige Hoffnung führt zu einem Lebensstil, bei dem wir uns über unsere Akten- und Windelberge, über Um- und Widerstände erheben und sensibel werden für Gottes Wirken in unserer Welt. Wir selbst sind Teil davon, wie Gott diese Welt verändert. Auf diese Weise leben wir Hoffnung und inspirieren andere dazu, die Quelle dieser Hoffnung zu suchen.

Gerd (Bewegungsleitungsteam), Bettina und Jaana (Medien), Dörthe (Willo-Team)

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Was zählt!

Juli 1, 2018 in Sunday Sermon von bettina

grab_lavendelWill man sonntags in der Großstadt im Freien etwas Ruhe finden, empfiehlt es sich Plätze und Straßen, Parks und Grünanlagen zu meiden. Überall tummeln sich Menschen, tönen Musik und Straßenlärm. So versuche ich an ungewöhnlicher Stelle etwas für mich zu sein, um allein zu spazieren ohne angesprochen zu werden und meinen Gedanken nachzuhängen: auf dem Friedhof.

Sonnenbeschienene Wege und schattige Plätzchen wechseln sich ab. Nur selten begegne ich anderen und wenn, nickt man sich höchstens zu. Auf dem Friedhof zeigt sich, wie wir es mit dem Tod und der Erinnerung an geliebte Menschen halten. Das wuchtige Granitgrab steht neben einer schlichten Grabplatte. Ein sorgsam gepflegtes Grab wird vom Wildwuchs einer benachbarten Grabfläche bedroht. Plastikblumen verblassen neben Immergrün. Tote mit Vor-, Zu- und Geburtsnamen sowie Lebensdaten ruhen neben der geliebten Ehefrau. Wünsche der Hinterbliebenen oder Bibelverse vermitteln, wie sie die Toten gesehen haben.

Wie sieht es bei mir aus? Was zählt wirklich in meinem Leben? Ist das nur mir klar oder ist es auch für andere sichtbar? Was soll einst auf meinem Grabstein stehen?

grab_bisJesuskommtEinige mögen keine Friedhöfe oder Beerdigungen. Der Tod schreckt sie. Mich nicht, denn er liegt außerhalb meines Einflusses. Ich weiß nicht, wann und wie ich sterbe und will es auch nicht wissen. Was ich weiß, dass der Tod nicht endgültig ist und der Friedhof keine Endstation. Unmissverständlich verkündet ein Grabstein diese Hoffung mit Ausrufezeichen:

Bis Jesus kommt!

Bettina