Den Heiligen Geist im Alltag erleben

Juli 8, 2018 in Sunday Sermon von matzewilli

Foto von Sunyu

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Gudrun Raupach ist Schulleiterin einer christlichen Gesamtschule. Sie beleuchtet in ihrer Predigt vom 17.06.2018 in der FEG Bad Eilsen das Wirken des Heiligen Geistes bei der Geburt der ersten Gemeinde. Sie zeigt auf, wie wichtig es für Nachfolger Christi ist, mit dem Heiligen Geist zu lernen, auf der Gnade zu stehen und den inwendigen Menschen erneuern zu lassen.
Predigttext Apostelgeschichte 2, 37 – 47
37 Als sie aber das hörten, ging’s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun? 38 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. 39 Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. 40 Noch mit vielen anderen Worten bezeugte er das und ermahnte sie und sprach: Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht! 41 Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen. 42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. 43 Es kam aber Furcht über alle, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. 44 Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. 45 Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. 46 Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen. 47 und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.
Predigt (Audiodatei):
Fragen zu Nachdenken:
Erlebst du Mangel trotz Wohlstand in deinem Leben?
Gibt es Dinge oder Gedankenkonstrukte, die dich gefangen nehmen wollen?
Wie lebst du Gemeinschaft mit anderen Christen?
Wie könnte dein Leben aussehen, wenn du dich jeden Tag neu zu Christus kehrst?
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von bettina

Am Anfang das Staunen

Juni 3, 2018 in Sunday Sermon von bettina

Trotz allem – am Anfang soll einfach mal das Staunen stehen. Darüber, dass wir seine Kinder sein dürfen! Dass es für jeden von uns einen Platz an seinem Tisch gibt. Das ist die von Gott geschaffene Wirklichkeit. Wir kommen aus allen Richtungen und treffen uns am Kreuz. Wir sind Kirche in ihrem ursprünglichsten Sinn: Menschen, die dem Ruf Jesu gefolgt sind. Dem Ruf des Rabbis mit der Dornenkrone. Dem Ruf des dienenden Königs. Unseres Erlösers.

Und während wir eigentlich vor allem zu unserem Freund und Retter wollen, breitet der die Arme aus und sagt: „Willkommen in Gottes großer, bunter, verrückter Familie. Ihr gehört zusammen. Liebt einander mit der Liebe, mit der ich euch liebe. Seid Salz und Licht in dieser Welt.“ Und immer da, wo wir das versuchen, im vollen Bewusstsein unserer geistlichen Armut, im Wissen, dass wir Jesus und auch einander brauchen, da erleben wir ekklesia [Kirche]. Die Herausgerufenen. Gemeinschaft der Heiligen und Sünder. Und Jesus mitten unter uns.

ID_christina.schoeffler

warum-hingehenChristina Schöffler, Am Anfang das Stauen, in: dies., Warum ich da noch hingehe. Die Kirche, Jesus und ich. © 2017 Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, S. 31-32.

In dem Buch begibt sich Christina Schöffler auf die Suche danach, warum es sich lohnen könnte Teil der Kirche zu sein. Mehr dazu auch in ihrem Blog: https://denspatzinderhand.blogspot.de