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Filmprojekt „Das Versprechen“

September 5, 2018 in Mittendrin von bettina

geschichte_polyluxAtmosphärische Bilder und Klänge sorgen für eine knisternde Spannung. Ein Mann mit Bart und Brille will „die größte Geschichte, die jemals erzählt wurde“ erzählen. Gedreht im Datzeberg, eine Plattenbausiedlung in Neubrandenburg, die nicht den besten Ruf hat, und mit deren Bewohnern. Kann das funktionieren? Schau selbst rein.

Hinter dem Projekt stecken die Menschen der Polylux-Community. Sie leben im Datzeberg und setzen sich für die sozialen, geistlichen und kulturellen Belange der Menschen um sie herum ein. In kurzen Videoclips erzählen sie die biblische Story auf chronologische, spannende und verständliche Weise. So ging es in der ersten Staffel vom Sommer 2017 um Schöpfung, Schlange, Katastrophe und Flut. Im September 2018 geht die Geschichte weiter mit Abraham und dem Versprechen, das Gott ihm gab. Bleib dran!

Hintergrundinfos und die erste Staffel kannst du hier entdecken: diegeschichte.org

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Jesus Freaks spielten mit beim Filmfestival in Cannes

Mai 28, 2013 in Presse, Veranstaltung von bettina

Die junge Regisseurin Katrin Gebbe hat es geschafft mit ihrem ersten eigenen Spielfilm „Tore tanzt“ zum Filmfestival nach Cannes (15. bis 26.05.2013) eingeladen zu werden. Neben Filmen von Sofia Coppola und Rithy Panh lief „Tore tanzt“ in der Sektion „Un Certain Regard“, in der Filme abseits vom Mainstream vorgestellt werden.
Der naive Außenseiter Tore (Julius Feldmeier) findet zunächst bei den Jesus Freaks Hamburg eine neue Heimat. Er findet Annahme und Sicherheit im Glauben und lässt sich taufen. Nach einem Streit verlässt er die Gruppe. Er trifft auf Benno (Sascha Alexander Gersak), dessen Auto auf einer Raststätte liegen geblieben ist. Tore betet – und das Auto springt an. Das Wunder bestätigt ihn in seinem Glauben an den „Captain des Universums“. Er zieht zu Benno und seiner Familie in einen Schrebergarten. Der Gegensatz von aggressiver Stimmung und idyllischem Garten spiegelt sich in der Beziehung zwischen Benno und Tore wider. Der Familienvater fühlt sich durch Tores naives Gutmenschentum provoziert und fängt an ihn zu demütigen und zu quälen. In der offiziellen Filmbeschreibung heißt es: „Es beginnt ein Kampf zwischen Triebhaftigkeit und aufopfernder Nächstenliebe.“ Selbst nach schweren Misshandlungen und zur Prostitution gezwungen bleibt Tore bei seinen Peinigern und nimmt alles – einem Opferlamm gleich – auf sich.
Die Idee zum Film kam Karin Gebbe als sie von einem Jungen las, der von einer Familie unter sklavenähnlichen Bedingungen gehalten wurde. In einem Interview mit der dpa erzählte sie: „Als ich zum Film recherchiert habe, hatte ich das Bedürfnis der Brutalität der Geschichte etwas Poetisches, Transzendentes entgegensetzen zu müssen. Dieser andere Pol sollte Tore sein, sein Glaube, sein gutes Herz. Ich fand die katholische Kirche aber durch die negativen Schlagzeilen der letzten Jahre zu vorbelastet und habe deswegen überlegt, zu welchen „modernen“ Glaubens-Gemeinschaften junge Menschen dazugehören können. Da fielen mir die Jesus Freaks ein, die ich früher mal mit einem Stand auf einem Konzert bemerkt hatte.“
Für die Recherche zu „Tore tanzt“ wendete sich Katrin Gebbe an Jesus Freaks in Hamburg und an JFD e.V. Dank der Unterstützung mit Original-Materialien, zum Beispiel Postern und T-Shirts sowie alten Presseberichten, wurde versucht im Film ein authentisches Bild der frühen Jesus Freaks zu zeichnen. Der Film wird voraussichtlich im September 2013 in Deutschland starten.
Weitere Links
Interview mit Katrin Gebbe im Deutschlandfunk (mp3)
Artikel über „Tore tanzt“ von der Deutschen Welle