Unsere Abschluss-Spende vom Willo ging dieses Jahr an ein selbstverwaltetes Camp für Geflüchtete in Lesbos namens Pikpa. Thea und Sammy von den Jesus Freaks aus Leipzig sind hin und wieder mal für ein paar Monate dort und unterstützen die Arbeit im Camp.
Warum Lesbos? Warum braucht es solch ein selbstverwaltetes Camp, wo doch eigentlich die EU für Camps für Geflüchtete zuständig ist?
In Lesbos kommen nach wie vor wöchentlich mehrere Boote mit Geflüchteten an – durch das EU-Türkei-Abkommen von 2016 haben sich die Inseln zu Gefängnissen verwandelt, denn die Weiterreise aufs Festland dauert Monate bis zu mehreren Jahren.
Die Zustände im “offiziellen” Camp namens “Moria” sind miserabel – es fehlt an Nahrung, medizinischer Versorgung, die Menschen überwintern in kalten Sommerzelten und es gibt eine Menge Gewalt.
Pikpa wird von Freiwilligen betrieben und wurde von Griech*innen gegründet, die sich solidarisch mit den Menschen zeigen, die auf der langen, ermüdenden Reise ein Stück Menschenwürde zurück erlangen sollen. Hier wurde ein Ort geschaffen, an dem Menschen zur Ruhe kommen können und Sicherheit spüren.
Das wollen wir als Freaks unterstützen!

Über die Situation auf Lesbos informieren kannst du dich zum Beispiel hier: https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/unterwegs-auf-lesbos-einer-insel-die-wir-nicht-vergessen-duerfen100.html

Du hast auf Willo den Kollekten-Topf verpasst, möchtest Pikpa aber trotzdem unterstützen? Dann geht das über folgenden Link:
https://lesvossolidarity.org/en/

Für mehr Informationen erreichst Du Thea unter theacla@posteo.de. Du kannst sie aber auch auf dem Freakstock treffen. Zum Beispiel bei ihrem Workshop zum Thema „ZeitUmStellung zu beziehen? Christlicher Glaube und EU Außengrenzen“.

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