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Dienstagsgebet Juni: (noch) Unsichtbares

Pfingsten – Gott schickt, nachdem Jesus die Erde verlassen hat, stattdessen einen anderen Teil von sich. Einen Teil, der in allen gleichermaßen lebt, die mit ihm unterwegs sind, die das, was Jesus getan hat, als Geschenk angenommen haben, die ihm glauben. Ein Teil von Gott, der in uns wohnt und trotzdem eine Person ist. Eine ziemlich schräge Vorstellung, schwer greifbar (auch weil wir durch diese Person in uns ja nicht plötzlich fremdbestimmt werden; vielleicht eher WG-mäßig oder wie als Familie zusammen zu wohnen). Der Name, den diese Person im Deutschen bekommen hat, macht es nicht einfacher: Heiliger Geist.

Im Hebräischen, der Sprache, in der der 1. Teil der Bibel ursprünglich geschrieben wurde, heißt dieser Teil Gottes auch rûaḥ (רוּחַ: ru’ach ausgesprochen): Atem Gottes oder Wind. Mir hilft der Vergleich mit Atemluft: der Sauerstoff, den wir einatmen, wird in jede Körperzelle transportiert, wird dort gebraucht, ist existenzieller Bestandteil des Stoffwechsels, damit die Zellen überhaupt funktionieren und weiterleben können. Und obwohl diese Sauerstoffversorgung so existenziell ist, ist sie unsichtbar – wir können nur Auswirkungen von Luft sehen, aber nicht sie selbst.

Und weil Gott weiß, wie wir ticken, dass es uns schwer fällt, unsichtbare Dinge wahrzunehmen, hilft er uns und gibt uns Wahrnehmbareres. Mir ging es auf Willo so, wenn auch mit einem anderen Thema: Hoffnung. Etwas nicht Sichtbares, extrem schwer Wahrnehmbares und doch so Existenzielles. Gott hat ein Schild, das vom Thüringen Forst in einem vom Borkenkäfer fast vollständig zerstörten Waldabschnitt aufgestellt wurde, benutzt, um ein Stück seiner Perspektive auf die Bewegung zu zeigen: dass ER nicht aufgegeben hat, auch wenn Dinge an manchen Stellen jetzt ziemlich zerstört aussehen; dass ER das vollenden wird, was ER angefangen hat!

„Wir Förster und Waldbesitzer geben diesen Wald nicht auf, sondern sorgen dafür, dass hier bald ein neuer, klimastabiler Zukunftswald für unsere Enkel und Urenkel entsteht.“

In mir weckt das ganz viel Hoffnung. Und das Schild ist etwas Greifbares, etwas Sichtbares, was mir hilft, mich daran zu erinnern, wie Gott das alles sieht – gerade wo das Sichtbare (noch) so ganz anders ist.

Und wenn es dir hilft, gemeinsam mit anderen zu beten, komm heute Abend im Online-Gebetsraum vorbei:

zum gemeinsamen Dienstagsgebet ab 20:00 Uhr im virtuellen 24-7-Gebetsraum

Zu finden ist der Raum hier. Das Passwort ist Willo. Ein paar grundsätzliche Erklärungen gibt’s hier.

Nochmal zur Erinnerung: Der 24-7-Gebetsraum ist rund um die Uhr geöffnet. An jeder Gebetsstation steht eine Infotafel mit Gedanken, die dir beim Beten helfen können. Wenn was nicht funktioniert, meld dich gerne unter

Wenn du Gebetsunterstützung brauchst, kannst du dich auch beim Gebetsteam unter melden.

Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten zum Gebetsnetzwerk findest du unter: jesusfreaks.de/gebetsnetzwerk

Eine gesegnete Zeit dir!

denise fürs Gebetsnetzwerk und den Prophetiepool

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