Foto: Robert Nyman

„Plötzlich gab es ein heftiges Erdbeben, denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab. Er ging zum Grab, rollte den Stein weg und setzte sich darauf.“ (Matthäus 28,2 BasisBibel)

Hattest du das auf dem Schirm? Das erste was wir in der Bibel über Ostern lesen ist, dass es ein heftiges Erdbeben gibt. So etwas möchten wir eigentlich nicht erleben. Schon der Gedanke an ein Erdbeben kann Angst einjagen.

Auch ein Engel, der den schweren Grabstein wegrollt, um sich drauf zu setzen, der Gedanke an einen Toten, der sein Grab verlässt, das alles klingt sehr wenig nach niedlichen Osterhasen und bunten Eiern, sondern vielmehr nach Gruselfilm.

Vielleicht kennst du auch Situationen im Leben, die sich so anfühlen, als würde ein schwerer Stein dir den Weg und die Sicht versperren, und du sitzt dahinter und fragst dich: Wie soll es jetzt weiter gehen? Die schweren Situationen oder Schicksale im Leben, die uns Angst einjagen und uns hilflos machen. Wenn wir sagen: Nichts ist mehr so wie es vorher war!? Aus eigener Kraft ist da nichts zu bewegen.

Jesus mutet genau dies seinen Jüngern zu, dass sie verzweifelt sind und das Gefühl haben, dass sich das Leben zum negativen hin auf den Kopf gestellt hat. Er mutet ihnen Angst und Hilflosigkeit zu. Aber für Gott ist dieser Stein, der das Grab verschließt, nicht der Punkt, der das Ende markiert.

Gott hat an Ostern gezeigt, dass er dem Endgültigen wieder etwas Neues entgegensetzt. Da wo der Stein das Grab verschließt, wird er weggerollt und das Licht macht sich breit. Da wo der Tod scheinbar gesiegt hat, passiert das Wunder der Auferstehung und Jesus verlässt das Grab.

Ich wünsche jeder und jedem von uns, dass wir erleben, dass Gottes Perspektive in unserem Leben Raum einnimmt. Dass der Stein weggerollt wird, das Unüberwindbare, Bedrückende oder Angst machende. Dass die Finsternis keinen Raum mehr hat, weil sie vom Licht verdrängt wird. Und, dass wir Jesus erleben, den auferstandenen Christus, der den Tod besiegt hat, damit wir leben können.

Ein gesegnetes Osterfest uns allen! Der HERR ist auferstanden!

Hans für das Leitungsteam

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