Manchmal ist es für Außenstehende schwierig zu verstehen, was die Jesus Freaks sind: Sie sind keine Kirche, keine Denomination, keine Sekte, sondern eine Glaubensbewegung. Du kannst Jesus Freak sein, aber gleichzeitig auch Baptist, Evangelisch, Katholisch oder sonst etwas. Wie darf so etwas sein?

Vor 500 Jahren gab es schon einmal eine Person, die sich dafür einsetzte über Denominationsgrenzen hinweg aktiv zu sein: Kaspar Schwenckfeld. Obwohl er zur damaligen Zeit ähnlich bekannt war wie Thomas Müntzer, ist Schwenckfeld heutzutage fast vergessen. Sein “mittlerer Weg” und sein Eintreten für Toleranz und Gewaltfreiheit haben zur Zeit der Reformation nur wenig Gehör gefunden. Er galt als “Spiritualist”, weil er das Innerliche des Glaubens und eine aus dem Herzen kommende Veränderung der Lebensführung stark gegenüber einem veräußerlichten Christentum betonte.

In seiner Podcast-Reihe „Radikale Reformer“ klärt Jens Stangenberg aus der Evangelisch-Freikirchlichen Zellgemeinde Bremen über den Reformer und Spiritualist auf:

https://www.radikale-reformation.de/2017/04/16/13-kaspar-schwenckfeld/

Bisher sind 41 Podcasts erschienen, in denen Kritiker, Sozialreformer und radikale Reformer näher betrachtet werden sowie eine neue Perspektive auf historische Ereignisse eröffnet wird. Ziel ist es, Gedanken aus der Vergangenheit zu überdenken und reflektiert auf die heutige Zeit zu übertragen.

Direktlink zum Podcast: www.radikale-reformation.de

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