Wind und Wellen

Vertrauen

Vorhin hab ich beim sinnlos-durch-insta-reels – scrollen ein kurzes Experiment gesehen, bei dem man mit Ansage für wenige Sekunden einen Raum mit verschiedenen Gegenständen gezeigt bekommt und sich mindestens drei blaue Gegenstände merken sollte. Das war einfach. Als die Zeit abgelaufen war, wurde man jedoch etwas über gelbe Gegenstände gefragt, die bestimmt genau so zahlreich da waren, aber von denen mir zumindest kein einziger in Erinnerung geblieben ist. Thema des Reels war, dass wir die Welt mit bestimmten Filtern wahrnehmen. Ich kenne das auch als es um die Anschaffung eines Autos ging. Plötzlich entdeckte ich überall das Modell, für das ich mich insgeheim wohl schon entschieden hatte. Ähnlich geht’s uns oft mit Sorgen und Problemen. In schwierigen Situationen sind die oft so sehr im Fokus, dass wir alles andere um uns herum ausblenden. Manchmal vergessen wir dabei auch fast, dass wir doch den an unserer Seite haben, der größer ist als jedes Problem und der uns auch in der größten Not nicht allein lässt. Ich wünsche uns, dass wir es schaffen, wie Petrus sprichwörtlich mit dem Blick auf Jesus übers Wasser zu gehen (Matthäus 14) und wenn wir doch mal wieder mehr auf den Wind und die Wellen schauen und anfangen zu sinken, uns dann bewusstwerden darf, dass Jesus uns die Hand reicht und uns wieder aus dem Wasser rauszieht.

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