Jesus Freaks

Über Jesus Freaks

Wir Jesus Freaks sind Leute, die Jesus folgen!

Jeder von uns hat gehört und erfahren, dass Jesus jeden bei seinem Namen ruft. Auf diesen Ruf haben wir geantwortet, indem wir mit ihm in eine Beziehung fürs Leben getreten sind. Diese Beziehung umfasst uns als ganzen Menschen, umfasst unseren Charakter, unsere Persönlichkeit, unsere Gaben, unsere Schwächen und unsere Geschichte. Deshalb ist jede einzelne Beziehung zu ihm so unterschiedlich, wie wir als Menschen unterschiedlich sind. Diese Vielfalt, die aus der Beziehung zu dem Einen, Jesus Christus, geboren ist, prägt uns als Jesus Freaks. Wir bekennen und feiern sie.

In derselben Liebe mit der uns Jesus begegnet, wollen wir uns begegnen, umeinander kümmern und füreinander da sein. Beziehungen zu Gott und untereinander sind der Kern der Gemeinde und all unserer Veranstaltungen und Strukturen. Darin liegt die Stärke unserer Bewegung.

Als Jesus Freaks wollen wir dem Vorbild von Jesus folgen. Wir wollen die gute Botschaft von der vergebenden und versöhnenden Liebe Gottes ganz praktisch sichtbar werden lassen. Wir sehen uns von Gott an unsere gesellschaftlichen Orte gestellt, um die Menschen dort mit dem auferstandenen Jesus bekannt zu machen. Weil viele Menschen in unserer Gesellschaft aber besonders benachteiligt werden, glauben wir, dass Jesus sich im besonderen Maße genau diesen an den Rand Gedrängten und sozial Ausgegrenzten zugewandt hat.

Unsere Geschichte

1991 trafen sich in einem Hamburger Wohnzimmer drei Leute, die eines verband: Sie hatten Bock auf Jesus, von dem sie glaubten, dass er vor zweitausend Jahren nicht nur gestorben, sondern auch auferstanden ist und somit auch heute noch lebt und ein unmittelbares Interesse an den Menschen hat. Diesen Jesus wollten sie unbedingt in Aktion erleben.

In diesem Wohnzimmer fingen viele von uns das erste Mal ohne Hemmungen an zu beten. Wir waren vor Gott einfach so, wie wir sind und wollten alles von ihm, was er für uns hatte. Die meisten Leute, die dann später zu unserem Treffen hinzustießen, kamen, weil sie an Jesus glaubten, sich aber oft nicht in ihrer Art angenommen und akzeptiert fühlten.

Der Jesus, den man in der Bibel findet, ist krass. Er nahm kein Blatt vor den Mund und kritisierte alles, was ihm nicht gefiel. Dennoch fühlten sich Menschen von ihm angezogen und akzeptiert, sodass sie alles für ihn stehen und liegen ließen. Wir fragten: „Können wir so sein, wie wir sind, und trotzdem radikal mit dir leben? Wie könnte unsere Gemeinde aussehen? Wie könnten Dinge wie Gottesdienst, Predigt, Anbetung für uns gestaltet werden?”

Die erste Antwort kam recht unerwartet: Was wir erlebten, war eine so spürbare Gegenwart von Gott, dass es uns alle umhaute. Jesus war so real anwesend, dass man das Gefühl hatte, man könne seine Hand ausstrecken und ihn berühren. In dieser Zeit passierten viele Wunder. Fast alle Gebete wurden erhört. Viele hörten schlagartig auf, Drogen zu nehmen, weil sie so abgefüllt waren mit Jesus. Er tat das, um erst einmal klar zu machen: „Ich finde die Idee gut, sie ist von mir, ich will euch segnen, ich liebe euch, so wie ihr seid.”

Wir probierten einiges aus, um herauszufinden, wie man noch Gottesdienst feiern kann, fernab von Orgel und Liturgien oder Ritualen, die uns befremdlich waren. In der Hamburger Szene sprach sich rum, dass sich da diese Freaks treffen, die auf Jesus stehen, und so bekamen wir Besuch von Leuten aus den verschiedensten Jugendkulturen. Die meisten spürten, dass da etwas abging, was sie nicht erklären konnten und kamen wieder.

Das Treffen, dem wir den Namen „Jesus-Abhäng-Abend” gegeben hatten, wuchs enorm. Nachdem Nachbarn drohten, uns aus der Wohnung zu schmeißen, wenn wir weiterhin mit 25 Leuten nachts um ein Uhr das „Vater Unser” beten, zogen wir über eine Zwischenstation in ein Café ins Schanzenviertel in Hamburg. Dort wuchs die Gruppe bis 1994 auf bis zu 200 Leute pro Abhäng-Abend heran. Mittlerweile war die ganze Sache schon eine Art Gemeinde und wir tauften und verheirateten sogar einige Leute. Viele Freaks entschieden sich dort, ein neues Leben mit Jesus anzufangen.

Im Laufe der nächsten Jahre nahm die Arbeit Ausmaße an, die über die Grenzen Hamburgs hinaus gingen. Überall aus dem Land bekamen wir plötzlich Post von Freaks, die dieselbe Idee hatten, sich aber nie trauten sie umzusetzen. In kürzester Zeit schossen Jesus-Freak-Gruppen wie Pilze aus dem Boden. Wir beschlossen, dass wir, die wir zwar alle aus verschiedenen Städten kamen und dort arbeiteten, enger zusammenrücken müssen und dass die Vision, die wir hatten, nämlich eine Jesus-Bewegung in Europa, nur gemeinsam zu bewerkstelligen war. Daraufhin wurde „Jesus Freaks International” gegründet, als offizieller Zusammenschluss der Bewegung.

FS_Mainstage_2016Einmal im Jahr findet das Freakstock Festival statt, wo wir alle zusammen kommen und mit Jesus feiern.

Seitdem es die Jesus Freaks gibt, haben viele Leute den auferstandenen Jesus kennengelernt. Wir selber sind durch Höhen und Tiefen gegangen. Der Weg mit Jesus, als Gruppe, Gemeinde und Bewegung, ist nicht einfach, erfordert immer wieder Umdenken und Veränderung. Aber solange wir dazu bereit sind, und uns vom Heiligen Geist leiten lassen, wird es immer weitergehen, und wir werden an das Ziel kommen, was Gott für uns hat.